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Alicia - High School Neuseeland Blog

Alicia05.01.2018 Neuseeland ich komme!!!

Wahnsinn! Jetzt sind es nur noch 17 Tage bis unser Flugzeug in Richtung Neuseeland aufbricht.

Es klingt wirklich alles fast wie ein Drehbuch! Erst Anfang November haben wir in Wiesbaden auf einer Jugendbildungsmesse eine sooo nette Study Nelson Mitarbeiterin getroffen und kamen sofort mit ihr ins Gespräch, alles wirkte für meine Eltern und mich so familiär und vertraut, als ob man sich schon ewig kennen würde.... und knapp 3 Monate später werde ich nun schon nach Neuseeland fliegen. Alle von Study Nelson waren so nett in den letzten Monaten, egal welche Frage wir stellten, sie wurden stets freundlich und schnell beantwortet.

Und wie großartig, Study Nelson ermöglicht mir sogar ein Teilstipendium - ich war wahnsinnig glücklich an dem Tag, als ich diese wunderbare Nachricht erfuhr.

Mein Name ist Alicia, ich bin 15 Jahre alt und werde für ein halbes Jahr an das "Nelson College for Girls" in Nelson gehen und für 2 Terms in Neuseeland bleiben. Ich freue mich schon sehr auf die Schule, auf alles Neue, aber auch darauf, das ich dort weiterhin Fußball spielen kann und auch im Orchester mitmachen kann. Wie wird es wohl sein, eine Schuluniform zu tragen, wie wird der Schulalltag in einem völlig anderen Schulsystem aussehen, wie blau wird das Meer sein, wie hoch die Wellen, ob ich wohl Delfine oder Wale sehen werde.....??? Es gibt eine Menge Fragen, die mir so im Kopf herumschwirren....!

Mit meiner zukünftigen Gastfamilie habe ich auch schon gemailt, habe Fotos gesehen und nun bin ich sehr gespannt auf sie und freue mich natürlich auch ganz besonders auf meine zwei kleinen Gastschwestern.

Als ich zu Weihnachten von meinen Großeltern als Überraschung mein "Weihnachtsgeschenk" in Form von NZ-Dollars bekommen habe und diese dann in der Hand hielt, da wurde das Ganze für mich wirklich so richtig "greifbar"! Neuseeland, ich koooomme......;-)!!!

Viele Grüße Alicia

Nina - High School Neuseeland Blog

Nina Richter 4.01.2018 - Hallo zusammen!
Hallo zusammen!

Ich bin Nina Richter, fünfzehn Jahre alt, und komme aus einem Dorf in Bayern. Dort gehe ich in die 10. Klasse eines Gymnasiums. Bald werde ich mit anderen Austauschschülern nach Neuseeland fliegen und dort für ein halbes Jahr (2 Terms) auf das Nayland College in Nelson gehen.

Da es nun schon in Kürze losgeht, kommt langsam die Aufregung… Irgendwie scheint das Alles trotzdem noch so unwirklich, da ich immer noch nicht realisieren kann, dass ich tatsächlich für ein halbes Jahr in einem fremden Land leben und zur Schule gehen werde.

Die letzten Monate/Wochen hatte ich noch so viel in meiner Schule zu erledigen (Prüfungen, Fächerwahl für die Oberstufe etc. ), dass Neuseeland noch gar keinen richtigen Platz in meinem Kopf hatte. Die High School war noch sooo weit weg… Ich habe im Moment noch etwas gemischte Gefühle, freue mich aber natürlich schon riesig auf das Erlebnis am anderen Ende der Welt.

Inzwischen habe ich auch schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen und bin super gespannt sie persönlich kennenzulernen!

Ein paar Mädchen, die auch mit mir fliegen werden (ich hab diese auf dem Vorbereitungsseminar in Ulm kennengelernt), und ich schreiben uns und tauschen uns über z.B. unsere Gastfamilie oder über unsere Gefühle vor der Abreise aus. Es ist wirklich schön, diese Aufregung bzw. Spannung mit jemandem teilen zu können, der das gleiche Erlebnis vor sich hat. Wir werden auf unserem gemeinsamen Hinflug sicher viel Spaß haben.

Ich melde mich dann wieder, wenn ich in Neuseeland angekommen bin.
Bis bald!

Eure Nina

Lilian - High School Neuseeland Blog

Zweiter Sommerferien Blog, 30.01.2018 Lilian Böhnke

Ich hab in meinem letzten Monat der Sommerferien noch so viel erlebt. Ich hab mich sehr oft mit meinen einheimischen Freundinnen getroffen, wir sind zum Strand gefahren, haben uns in der Stadt getroffen, haben bei einander übernachtet, waren Bowling spielen und noch ganz viel mehr. Im Januar habe ich auch die Gastfamilie gewechselt, da ich mich nicht so wohl in meiner alten Gastfamilie gefühlt habe, schon oft darüber nachgedacht hatte und es letztendlich dann umgesetzt habe.

Zurzeit wohne ich mit der Gastfamilie von meiner besten Freundin hier. Es ist noch nicht ganz sicher, wie lange ich hier wohnen werde, aber die Schule hat eine Familie für mich im Kopf mit zwei jüngeren Töchtern, die 6 und 8 Jahre alt sind. Die Schule fängt leider schon am Donnerstag, den 1. Februar wieder an. Ich habe meinen neuen Stundenplan noch nicht erhalten, den werde ich am Mittwoch noch bekommen.

Annika - High School Neuseeland Blog

Mein letzes Update:

Hallo ihr Lieben,
hier kommt nun mein letztes Update zu meinem Neuseelandaufenthalt. Zum Ende hin ist noch ziemlich viel passiert. Zum einen musste ich mich natürlich selbst auf meinen Abflug vorbereiten und habe mir allerlei Sorgen zum Thema Packen gemacht. Ich fing zwei Wochen vorher an meine Sachen zu ordnen und zu entscheiden, was ich mit nach Deutschland nehmen würde. Zwei Tage vor meinem Abflug fing ich dann ernsthaft an zu packen und musste feststellen, dass ich circa 7 kg Übergepäck hatte. In einer mehr oder weniger organisierten Umpackaktion konnte ich es dann auf 2 kg minimieren. Trotzdem tat es mir leid so viele Erinnerungen dort lassen zu müssen (glücklicherweise haben mir meine Gasteltern viele Dinge zu Weihnachten nachgeschickt). Annika Vesper

Auch in der Schule und mit meinen Freundinnen gab es jede Menge Abschiede und Ereignisse. Da Weihnachten in Neuseeland im Sommer ist, gab es am Marlborough Girls College eine zweite Weihnachtsfeier im Juli. Dazu wurden alle Internationals zu einem „High Tea“ eingeladen, für das die Baking Klassen wunderschöne kleine typisch neuseeländische Häppchen gebacken hatten. Außerdem gab es einen Weihnachtsbaum, sowie Wichtelgeschenke und einen Weihnachtsmann. Es war absurd, aber auch eine tolle Erfahrung dieses zweite Weihnachten auf Kiwiart feiern zu können. Am Ende bekamen alle Mädels, die bald fliegen würden super süße Geschenke von der Schule; eine Marlborough Girls College-Tasse und ein personalisierter Kalender!

Von meinen Freunden verabschiedete ich mich mit einem Picknick im Park. Vor allem von ihnen und meiner Gastschwester Saki fiel mir der Abschied sehr schwer. Meine Gasteltern waren schon ein paar Wochen vorher in den Urlaub gefahren und ich hatte mich schon früher von ihnen verabschieden müssen. Ehrlich gesagt fand ich das besser, denn so hatte ich die Abschiede etwas verteilt. Zum kleinen Flughafen begleiteten mich also meine engsten Freundinnen, Saki und zwei der International Betreuerinnen. Ich hätte niemals gedacht, dass es so schwer sein würde Goodbye zu sagen, aber wenigstens weiß ich, dass mich jemand vermissen wird. Es fiel mir unglaublich schwer in das Flugzeug zu steigen und Tränen ließen sich natürlich nicht verhindern…

Mein Flug verlief danach sehr angenehm und ich habe alles ganz gut hingekriegt. Von Blenheim flog ich nach Auckland, wo ich sechs Stunden Aufenthalt hatte und mich mit noch ein paar anderen deutschen Schülern traf. Gemeinsam flogen wir nach Dubai und dann weiter nach Frankfurt. In Frankfurt mussten wir leider noch ewig auf unser Gepäck warten und ich fieberte schon dem großen Wiedersehen mit meiner Familie entgegen. Und dann war es schließlich so weit. Sie empfingen mich mit einem großen Plakat und gaaaanz vielen Umarmungen.

Nun ist es schon eine Weile her, dass ich in Neuseeland war. Seit meiner Ankunft in Deutschland habe ich mich wieder sehr gut im Alltag eingefunden. Zu Anfang war es ziemlich schwer für mich nicht alles mit der perfekten neuseeländischen Welt zu vergleichen und auch jetzt denke ich oft an meine Zeit dort zurück. Vor allem die Schule hat mir dort sehr gut gefallen! Die Fächer haben mir sehr viel Spaß gemacht und die Lehrer kamen mir viel einfühlsamer und rücksichtsvoller vor. Und am liebsten würde ich an den deutschen Schulen auch Schuluniformen einführen…

Annika VesperNatürlich vermisse ich auch meine Gastfamilie und Freunde. Sie haben mir sehr geholfen und den Aufenthalt zu einem unglaublichen Erlebnis gemacht! Zum Glück ist es ja sehr einfach Kontakt zu halten und ich hoffe ein Wiedersehen liegt nicht in allzu weiter Ferne.

Am Ende denke ich kann ich sagen, dass ich selbstbewusster und offener geworden bin. Ich fühle mich nun auch größeren Herausforderungen gewachsen und habe gelernt anderen zu vertrauen und ihre Hilfe an zu nehmen. Außerdem bin ich unglaublich stolz und dankbar diese Erfahrung gemacht zu haben! Ich bin um die halbe Welt gereist, habe neue Freundschaften geschlossen, auf einer anderen Sprache gedacht und geträumt und so viele aufregende Dinge gesehen. Dieses halbe Jahr kann ich niemals wirklich mit Worten beschreiben; am besten ist es das alles selbst zu erleben!!!

Liebe Grüße,
Annika

Izem - High School Neuseeland Blog

Während meines Aufenthalts:
Der letzte Term meines Auslandsjahres hat mir eigentlich schon fast am besten gefallen. In Outdoor Education haben wir einen Rock Climbing Trip gemacht, ich hatte zwei weitere Aufführungen, habe viel mit Freunden unternommen und hatte generell eine tolle Zeit in den letzten drei Monaten meines Aufenthalts.

Izem UyanerBevor der letzte Schulterm aber begonnen hat, bin ich in den Osterferien viel rumgereist. Ich habe an der North Island Tour mit teilgenommen und habe viele neue Orte auf der Nordinsel gesehen. Die Tour hat in Auckland begonnen. Von dort aus waren wir für ca. 6 Tage unterwegs. In Auckland haben wir über Tags die Innenstadt erkundigt und hatten auch viel Freizeit. Abends sind wir alle zusammen mit der Gruppe zum Skytower gegangen und hatten eine tolle Übersicht von Auckland. In den nächsten Tagen waren wir in der Umgebung von Coromandel und haben z.B. auch den Hot Water Beach besucht. Mir persönlich hat es in Whitianga am besten gefallen. Die Landschaft war atemberaubend und wir sind anschließend zum Strand gegangen, nachdem wir einen Spaziergang gemacht haben. Die Aussicht war unbeschreiblich schön. Unser nächster Halt war in Rotorua, wo wir einen Einblick in die Maori Kultur bekommen haben. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kleinen Stopp bei den Huka Falls gemacht. Unser letzter Halt war in Wellington. Zum Abschied waren wir alle zusammen in einem asiatischen Restaurant. Mir hat diese Zeit super viel Spaß gemacht, weil ich mich auch gut mit den anderen Schülern verstanden habe.

Izem UyanerIn der dritten Woche des Schulterms haben wir einen Rock Climbing Trip für 5 Tage in der Nähe von Taupo gemacht. Wir sind draußen in der Natur geklettert aber auch in einer Kletterhalle. Outdoor Education-Trips machen mir immer besonders Spaß, da ich jeden Tag eine neue Herausforderung zu absolvieren habe. Außerdem ist es auch eine große Abwechslung von dem normalen Schulleben. Am ersten Tag sind wir z.B. Caving gegangen, nachdem wir in unserer Unterkunft angekommen sind. Beim Caving waren wir in einer Höhle und sind auch durch recht enge Wege geklettert. Des Weiteren war das Abseiling auch eine große Herausforderung für mich. Für die 5 Tage sind wir in einer Art kleines Häuschen geblieben. Wir haben uns mit den anderen Schülern die Zimmer geteilt, zusammen Essen gekocht und in unserer Freizeit Karten gespielt oder uns einfach unterhalten. In diesem kleinen Häuschen gab es ebenfalls einen Kicker und einen Billardtisch. Es gab also genügend Beschäftigung, wenn wir nicht unterwegs waren. Es war sehr schön, sich mit allen besser anzufreunden, da wir uns viel besser kennengelernt haben und schließlich die ganze Woche gemeinsam unterwegs waren. Es hat super viel Spaß gemacht, weil die Lehrer und Kiwis an sich sehr cool drauf sind. Es war eine wirklich sehr tolle Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Dieses Jahr habe ich Drama wieder als eines meiner Fächer gewählt. Wir haben wieder für eine Aufführung geprobt, die uns allen sehr gut gelungen ist. Letztes Jahr war das so, dass wir ein eher fantasievolles Stück hatten. Dieses Jahr war es realistisches Stück. Es ist ein neuseeländisches Theaterstück gewesen. Es ging darum, wie eine Gruppe von mehreren Personen in einem Bus unterwegs waren, doch dieser Bus hatte eine große Panne als es Nacht war. Weit und breit gab es nichts, außer ein mystisches Haus und diese Gruppe von Leuten wollte herausfinden, was es mit dem Haus auf sich hat. Jeder dieser Personen hatte einen unterschiedlichen Charakter. Meine Rolle hieß 'Angry'. Des Weiteren gab es noch den Hippie, den Geek, die Ängstliche usw. Das Interessante an dem Stück war also, wie diese verschiedenen Persönlichkeiten miteinander agiert haben, als sie in Schwierigkeiten geraten sind. Dazu kommt noch, dass sich die Personen untereinander nicht kannten.

Mir hat es in Neuseeland sehr gefallen, dass ich Fächer wählen konnte, die ich in Deutschland nicht hatte. Ich fand mit solchen Fächern hat die Schule auch viel mehr Spaß gemacht.

Nach meinem Aufenthalt:
Der Abschied von meiner Gastfamilie und meinen Freunden war unglaublich schwer.Izem Uyaner An meinem letzten Tag, habe ich mit meiner Gastfamilie eine kleine Grillparty veranstaltet und habe meine engsten Freunde eingeladen. Es war ein schöner letzter Tag, da ich all meine liebsten Leute zusammen hatte. Wir haben gegrillt, Musik gehört, am Lagerfeuer Marschmallows gegessen und Lieder mit der Gitarre begleitend gesungen und einfach die Zeit miteinander genossen. Es war ein sehr schöner Abend. Ich habe wirklich viele gute Freunde kennengelernt und wir stehen immer noch im engen Kontakt. Dank der heutigen Technik ist es super einfach miteinander zu kommunizieren, z.B. über Snapchat oder Facebook Messenger. Zwischendurch skype ich immer wieder mit meinen Freunden, die ich auch schon als meine Familie ansehe. Ich muss sogar sagen, dass ich mit einigen noch enger befreundet bin, nachdem ich Neuseeland verlassen habe. Es ist ein sehr schönes Gefühl, so gute Freunde in Neuseeland zu haben. Ich kann es kaum erwarten, bald wieder zurückzukehren, da ich nicht nur die Leute, sondern das Land an sich vermisst habe. Neuseeland ist ein unglaublich schönes Land.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so eine Erfahrung machen durfte. Als ich nach Deutschland zurückgekehrt bin, war ich eine andere Person als vorher. Es ist wunderschön, wieder zu Hause bei meiner Familie zu sein. Ehrlich gesagt, hatte ich viele Probleme anfangs, mich wieder in Deutschland zurecht zu finden und mich an alles wieder zu gewöhnen. Aber jeder Anfang ist schwer und es hat sich sehr gebessert mit der Zeit. Ich sehe das als etwas sehr Schönes, ein weiteres zu Hause und eine weitere Familie in Neuseeland zu haben. Ich bin dankbar für alles.

Nina - High School Neuseeland Blog

4.01.2018 - Hallo zusammen!Nina Richter

Hallo zusammen!
Ich bin Nina Richter, fünfzehn Jahre alt, und komme aus einem Dorf in Bayern. Dort gehe ich in die 10. Klasse eines Gymnasiums. Bald werde ich mit anderen Austauschschülern nach Neuseeland fliegen und dort für ein halbes Jahr (2 Terms) auf das Nayland College in Nelson gehen. Da es nun schon in Kürze losgeht, kommt langsam die Aufregung…

Irgendwie scheint das Alles trotzdem noch so unwirklich, da ich immer noch nicht realisieren kann, dass ich tatsächlich für ein halbes Jahr in einem fremden Land leben und zur Schule gehen werde. Die letzten Monate/Wochen hatte ich noch so viel in meiner Schule zu erledigen (Prüfungen, Fächerwahl für die Oberstufe etc. ), dass Neuseeland noch gar keinen richtigen Platz in meinem Kopf hatte. Die High School war noch sooo weit weg…

Ich habe im Moment noch etwas gemischte Gefühle, freue mich aber natürlich schon riesig auf das Erlebnis am anderen Ende der Welt. Inzwischen habe ich auch schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufgenommen und bin super gespannt sie persönlich kennenzulernen! Ein paar Mädchen, die auch mit mir fliegen werden (ich hab diese auf dem Vorbereitungsseminar in Ulm kennengelernt), und ich schreiben uns und tauschen uns über z.B. unsere Gastfamilie oder über unsere Gefühle vor der Abreise aus. Es ist wirklich schön, diese Aufregung bzw. Spannung mit jemandem teilen zu können, der das gleiche Erlebnis vor sich hat. Wir werden auf unserem gemeinsamen Hinflug sicher viel Spaß haben.

Ich melde mich dann wieder, wenn ich in Neuseeland angekommen bin.

Bis bald!
Eure Nina

Lilian - High School Neuseeland Blog

3.01.2018 - Der erste Sommerferien Ferien Blog
Lilian BöhnkeIch werde jetzt 2 Monate Sommerferien haben. Das ist total krass, weil in Deutschland bin ich nur 6 Wochen gewohnt und jetzt habe ich plötzlich so viel Zeit. Die Ferien fangen auch schon sehr cool an. Ich gehe auf eine Tour, die ich schon in Deutschland gebucht hatte. Sie wird von NZ Direct geführt und geht über die Nordinsel. Die Organisation bietet auch noch andere Touren an über die Südinsel und so. Auf die Tour habe ich mich so lange gefreut, dass es so unreal war, als ich endlich am Flughafen war mit meiner Freundin, die auch auf die Tour ging.

Unser Flug ging von Blenheim nach Auckland, wo wir den Tourguide und die anderen Teilnehmer treffen sollten. In Auckland haben wir die anderen schnell gefunden und es ging schon gleich los nach Paihia. Das ist ein Ort ganz weit oben auf der Nordinsel. Wir hatten unseren eigenen Tourbus was total cool war, wir waren auch nur 11 Menschen, das heißt jeder hatte einen eigenen Platz im Bus. Alle waren richtig nett und ich hab die ganze Tour so genossen. Es war auch das erste Mal, dass ich aus Blenheim weg war und endlich Neuseeland sehen konnte. Ich durfte so viel erleben auf der Tour: Ich bin vom Skytower in Lilian BöhnkeAuckland gesprungen, war Jetski fahren, war im Escape Room, war in Hobbiton, bin bei den Hot Pools schwimmen gegangen, war beim White Water Rafting, Surfen und noch so viele andere tolle Sachen die ich niemals vergessen werde. Als die Tour leider vorbei war, hatte ich 4 Tage in Blenheim bevor ich nach Christchurch fliegen musste.

In Christchurch habe ich meine Mama und meine Geschwister getroffen. Es war so ein schönes Gefühl sie wieder in die Arme zu schließen. Nach ihrer Ankunft haben wir uns einen Camper gemietet und sind über die Südinsel und die Nordinsel gefahren. Das waren auch tolle 3 Wochen!! Ich habe Christchurch, Dunedin, Queenstown, den Franz Josef Glacier, Nelson, Whanganui, New Plymouth, Hamilton, Whitianga, Tauranga, Rotorua, Taupo, Napier und Wellington in nur 3 Wochen gesehen. Am 3.1. musste ich sie wieder verabschieden, das war auch sehr schwer aber ich werde die jetzige Zeit nochmal genießen, weil ich hab nur noch 6 Monate vor mir, die Zeit geht nämlich so schnell um. Jetzt habe ich noch einen Monat Sommerferien bis die Schule Anfang Februar wieder anfängt.

25.11.2017 - Term 4
Der letzte Term hat begonnen und gleich am dritten Schultag bin ich mit meiner Outdoor Education Gruppe campen gegangen. Outdoor Education ist ein Schulfach was ich für Term 3 und 4 gewählt habe. Wir sind nach Whites Bay gefahren, ein beliebter Strand in Blenheim. Es war ein overnight camp, das heißt nur für eine Nacht. Am nächsten Morgen bin ich mit 49 Mückenstichen aufgewacht und wir hatten an dem Tag auch noch Schule, ich war sehr müde.

Ich hatte in der zweiten Wochen eine Theateraufführung mit meiner Theaterklasse. Wir haben das Stück “Ein Sommernachtstraum” von Shakespeare aufgeführt, umgeschrieben in ein feministisches Stück, ich habe eine Fee namens “Pease blossom” gespielt. Es war total cool und hat mir super viel Spaß gemacht.

In Term 4 hatte ich nur 3 Wochen Schule, weil dann gehen year 12 und 13 auf “Study Leave” um selbstständig für ihre Endexamen zu üben. Weil ich die nicht mitschreiben musste habe ich wieder an einem internationalen Programm teilgenommen, das für die Gastschülerinnen angeboten wird, die die Examen nicht mitschreiben. In der Zeit (ca 1 Monat) hat die Schule super viel mit uns gemacht. Wir haben Weihnachtsdekoration gebastelt, gebacken, sind zu einer Insel gefahren für einen Tag, haben Secret Santa gemacht, haben ein Theaterstück gespielt und noch ganz viele andere Sachen. Es war ein sehr kurzes Term, mit so viel Spaß und neuen Erfahrungen.

15.10.2017 - 2 Wochen Ferien
Für die zwei Wochen Ferien war ich in Blenheim, für die meiste Zeit. Ich war auch für ein Wochenende in Nelson, wo ich eine von meinen guten Freundinnen (die ich auch auf dieser Reise kennengelernt habe) immer besuche. Es ist total cool überall Menschen auf der Welt zu kennen. In Blenheim habe ich nicht viel gemacht. Bin oft ins Fitnessstudio gegangen oder bin gelegentlich geritten, auf der Farm wo ich wohne. Habe mich sehr oft mit meiner Freundin hier getroffen.

29.09.2017 - Term 3
Lilian BöhnkeDas Schuljahr fängt in Neuseeland im Januar an und hat 4 Terms. Da ich aber erst im Juli gekommen bin, bin ich mitten im Schuljahr gekommen, heißt Term 3. Das dritte Term besteht aus 68 Tagen. In diesem Term hab ich an einem Camp teilgenommen, das von meiner Schule für die internationalen Schüler organisiert wurde. Wir haben viel über die Maori Kultur gelernt. Maoris sind die Ureinwohner von Neuseeland, die auch jetzt noch hier leben. Das Camp war sehr lehrreich und hat total Spaß gemacht. Außerdem habe ich diesem Term meinen ersten “Mufti Day” gehabt. An einem Tag im Term dürfen die Mädchen ihre normalen Klamotten in der Schule tragen und müssen nicht die Schuluniform anziehen. Außerdem haben die Kiwi Mädchen im Term 4 ihre NCEAs Exams Lilian Böhnkefür die sie in Term 3 schon sehr viel üben.

Die International Girls (also wir) haben in der Zeit nicht viel zu tun und ich habe versucht anzufangen für meine Schule in Deutschland zu üben. Das wahrscheinlich Aufregendste in meiner ganzen Zeit bis jetzt war der Schulball der hier „Formal“ genannt wird. Ich war dafür in Nelson um mein Kleid zu kaufen und ich war total aufgeregt!! Am 22.9. war der Formal und es war ein richtig schöner Abend. Vor dem Eingang wurde ein roter Teppich ausgerollt, wo wir total süß willkommen wurden. Es wurde den ganzen Abend nur getanzt und gegessen. Bin sehr froh, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe. Im kompletten Term 3 habe ich eigentlich nur was mit den anderen deutschen Mädchen gemacht, da es nicht so leicht ist sich mit den Kiwi Mädchen anzufreunden. Sie sind alle total nett und freundlich, aber sie kommen nicht wirklich auf einen zu.

Zum Ende des Terms habe ich dann doch den Anschluss zu den Einheimischen gefunden. Und das war das dritte Term eigentlich schon, die Zeit geht so schnell vorbei und ich freue mich auf die zwei Wochen Ferien, die ich in Blenheim verbringen werde.

16.11.2017 - Mein Schulanfang

Lilian BöhnkeAm 24.7.17 ging es das erste mal für mich auf das Girls College. Meine Gastmutter hat mich zur Schule gefahren und mir die Schule gezeigt. Als ich die anderen International Girls kennenlernen durfte ist mir aufgefallen das die Mehrheit aus China, Japan und Korea kommt. Ich habe trotzdem schnell Anschluss zu den anderen Mädchen aus Europa gefunden.

Die ersten 3 Tage haben wir nur International Program gemacht, wie: das Schulgelände anschauen, die Stundenpläne zu organisieren, die Schuluniform zu kaufen und in die verschiedene Schulhäuser eingeteilt zu werden. Es gibt am Marlborough Girls’ College nämlich 4 verschiedene Häuser die von verschieden Farben auseinander gehalten werden. Ich wurde in das Rote Haus ‘Awatere’ eingeteilt.

Am Donnerstag der ersten Schulwoche sind wir das erste mal in den richtigen Unterricht gegangen. Am Anfang der Woche hatten wir auch einen Englisch Test wo die Lehrer sehen wollten wie gut unser Englisch ist. Mit unseren Ergebnissen wurden wir entweder in den Unterricht mit den Kiwi Girls gesteckt oder in ein International Kurs für die, die gerade erst angefangen haben Englisch zu lernen. Ab diesem Punkt bin ich ganz normal zur Schule gegangen. Das Girls College fängt um 8.45am an und hört um 3.15pm auf, von Montag bis Freitag.

Annika - High School Neuseeland Blog

15.11.2017 Meine Reise zurück nach Deutschland

Hallo ihr Lieben, hier kommt nun mein letztes Update zu meinem Neuseelandaufenthalt. Zum Ende hin ist noch ziemlich viel passiert. Zum Einen musste ich mich natürlich selbst auf meinen Abflug vorbereiten und habe mir allerlei Sorgen zum Thema Packen gemacht. Ich fing zwei Wochen vorher an meine Sachen zu ordnen und zu entscheiden, was ich mit nach Deutschland nehmen würde. Zwei Tage vor meinem Abflug fing ich dann ernsthaft an zu packen und musste feststellen, dass ich circa 7 kg Übergepäck hatte. In einer mehr oder weniger organisierten Umpackaktion konnte ich es dann auf 2 kg minimieren.

Auch in der Schule und mit meinen Freundinnen gab es jede Menge Abschiede und Ereignisse. Da Weihnachten in Neuseeland im Sommer ist, gab es am MGC eine zweite Weihnachtsfeier im Juli. Dazu wurden alle Internationals zu einem „High Tea“ eingeladen, zu dem die Baking Klassen wunderschöne kleine Häppchen gebacken hatten. Außerdem gab es einen Weihnachtsbaum, sowie Wichtelgeschenke und einen Weihnachtsmann.

Zudem traf ich mich mit meinen Freundinnen im Park zu einem Abschiedspicknick. Vor allem von ihnen und meiner Gastschwester Saki fiel mir der Abschied sehr schwer. Meine Gasteltern waren schon ein paar Wochen vorher in den Urlaub gefahren und ich hatte mich schon früher von ihnen verabschieden müssen.

Zum kleinen Flughafen begleiteten mich also meine engsten Freundinnen, Saki und zwei der Internationalbetreuerinnen. Ich hätte niemals gedacht, dass es so schwer sein würde Goodbye zu sagen, aber wenigstens weiß ich, dass mich jemand vermissen wird. Nun ist es ja schon eine Weile her, dass ich in Neuseeland war. Genauer gesagt sind bereits 130 Tage seit meinem Abflug in Blenheim vergangen.

Der Flug verlief einfacher als gedacht. Zwar musste ich den Flug nach Auckland allein absolvieren und auch der Rest des Fluges war unbetreut, aber das war eine tolle und aufregende Erfahrung. Zu meiner grenzenlosen Erleichterung war auch mein Übergepäck kein Problem. Auch das Wiedersehen mit meiner Familie war unbeschreiblich schön. Am Flughafen in Frankfurt wurde ich mit einem Plakat empfangen und durfte zu Hause gleich den schmerzlich vermissten deutschen Erdbeerkuchen verzehren.

Seit dieser Zeit habe ich mich wieder sehr gut im deutschen Alltag eingefunden. Zu Anfang war es ziemlich schwer für mich nicht alles mit der perfekten neuseeländischen Welt zu vergleichen und natürlich vermisse ich auch meine Gastfamilie und Freunde. Zum Glück ist es ja sehr einfach Kontakt zu halten und ein Wiedersehen liegt nicht in allzu weiter Ferne.

Liebe Grüße,
Annika

Lilian - High School Neuseeland Blog

08.11.2017 - Meine Reise nach Neuseeland

Am 17. Juli 2017 stieg ich in Berlin in den Flieger nach Frankfurt. Der Abschied von meiner Familie und meinen Freunden war schwer aber die Vorfreude auf Neuseeland war eine große Hilfe. Am Frankfurter Flughafen hab ich schnell die Study Nelson Gruppe getroffen und genauso schnell Gesprächspartner gefunden, weil ich super interessiert war, wo die anderen so hingehen in Neuseeland.

Lilian BöhnkeNach dem Aufenthalt in Frankfurt ging es in den ersten 12h Flug nach Singapur. In Singapur hatten wir nur einen kurzen Aufenthalt, bevor es endlich nach Neuseeland ging. Der zweite 12h Flug ging nach Christchurch, mein erstes Ziel in Neuseeland. In Christchurch mussten wir durch ziemlich viel Security, weil die am Flughafen in Neuseeland sehr darauf aufpassen, was wir in ihr Kiwi Land einbringen. Weil ich ehrgeizige Reiterin bin und ich mein ganzes Equipment dabei hatte, musste ich zu einer Frau, die meine Reit- und Wanderschuhe desinfiziert hat.Lilian Böhnke

Von Christchurch flogen wir nach Nelson, wo alle die keine Gastfamilien hatten, weil sie nicht in Nelson bleiben, in ein Hostel gefahren sind. Dort waren wir für 2 Tage. In Nelson war der Introkurs, bei dem wir lustige Aktivitäten gemacht haben und die ganzen anderen Exchange Students und das Study Nelson-Team besser kennenlernen konnten. Am nächsten Tag bin ich dann zusammen mit einem anderen Mädchen was auch in Blenheim über das Jahr bleibt, in einem Bus nach Blenheim gefahren. Bei unserer Ankunft wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und einer Frau von unserer Schule, dem ‘Marlborough Girls’ College’.

 

 

26.10.2017 Hallo Neuseeland

Hey ich bin Lili. Lilian Böhnke

Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Berlin. Dort gehe ich auf die Nelson Mandela Schule. Für ein Jahr werde ich nun in Blenheim, Neuseeland leben. In Neuseeland gehe ich auf das Marlborough Girls’ College.

Ich liebe Tiere über alles und habe mich deshalb dafür entschieden auf eine Farm in Neuseeland zu ziehen. Ich reite gerne, turne, voltigiere und in Neuseeland werde ich
viele neue Sportarten wie Tennis, Badminton und Volleyball ausprobieren und hoffentlich viele mehr, da ich sehr sportbegeistert bin.

Ich habe mich für Neuseeland entschieden, weil es einfach auf der anderen Seite der Erde liegt und ich schon immer dort hin wollte und es erkunden wollte. Ich freue mich auf alle Erfahrungen und Freunde die ich in Neuseeland kennenlernen werde und hoffe auf ein wunderschönes Jahr.
Ich werde fleißig erzählen :)

Eure Lili

Lorenz - High School Neuseeland Blog

10.08.2017 Das Abenteuer geht zu Ende

Von Anfang an lief in meinem Kopf ein Countdown mit.

Der erste Monat ist schon vorbei
Ich hatte nicht erwartet mich so schnell einzuleben und so viele Freunde zu finden. Das, denke ich, lag unter anderem an der großen Anzahl an Internationals am Nayland College, welche alle super nett waren und auch in derselben Situation wie man selbst. Englisch zu sprechen war für mich von Anfang an kein Problem und mir persönlich machte es auch Spaß meine Kenntnisse zu verbessern.

Die Hälfte ist schon um – Soll ich nicht doch ein Jahr bleiben?
Ich genoss meine Zeit in vollen Zügen und hatte wahnsinnig viel Spaß. Ob es die vielen tollen Leute waren die ich kennenlernte und mit denen ich gerne Zeit verbrachte, Englisch zu reden oder auch die vielen Trips die wir unternahmen. So viel im Endeffekt, dass ich in Erwägung zog ein ganzes Jahr zu bleiben. Ich kam zu dem Schluss, dass ein halbes Jahr für mich doch reichen muss, da ich noch vorhatte meine Führerscheinprüfung in Österreich abzulegen und mir noch Zeit zum Nachlernen für die Schule einplanen wollte, so gerne ich auch länger geblieben wäre.

Nur noch ein Monat
Ausflüge nach Golden Bay, den Malborough Sounds und Charleston, die 2 Camps mit Outdoor Education und natürlich die 2-wöchige Nord- und Südinseltour – ich kam viel im atemberaubenden Neuseeland herum. Es fällt mir echt schwer zu sagen was davon mein Highlight war. Wo immer ich auch hinging, hatte ich das Glück, einerseits von tollen Freunden, aber auch von dem wunderbaren, fröhlichen und lebenslustigen Neuseeland-Flair umgeben zu sein. Das jedoch würde ich alles bald zurücklassen müssen.

Die letzte Woche
Lorenz Als die ersten anderen Internationals heimflogen, wurde mir dann immer klarer und klarer, dass auch ich bald in einem Flieger Richtung Österreich sitzen würde. In den letzten Tagen versuchte ich noch so viel Zeit wie möglich mit meinen Freunden zu verbringen. Meine Gastfamilie lud ich auch noch in ein Restaurant zum Essen ein. Das International Department veranstaltete für alle Internationals, welche Nayland verließen ein „Last Supper“, wo jeder einen kleinen Act aufführte und wir verabschiedet wurden.

 

Die letzte Stunde
Meine Gastfamilie brachte mich zum Flughafen. Dort kamen dann mehr und mehr meiner Freunde um ein letztes „see ya“ zu sagen. Der Abschied war schwer. Sehr schwer. Zuerst verabschiedete ich mich von meiner liebevollen Gastfamilie, bei der ich die letzten 6 Monate gelebt hatte. Danach musste ich mich von meinen vielen wunderbaren Freunden, die ich kennenlernen durfte, verabschieden. Das war für mich der schlimmste Moment meines Auslandssemesters, da ich wusste, dass ich sie nicht mehr jeden Tag sehen würde. Ich wusste nicht einmal ob, und wann ich sie überhaupt wiedersehen würde. „It’s not a goodbye, it’s a see you later“

RückblickLorenz
Mittlerweile bin ich seit über einem Monat zurück und das halbe Jahr fühlt sich an wie ein schöner Traum, aus dem ich aufgewacht bin. Als ich zurückkam, war nämlich alles beim Alten. Mir kam es so vor, als wäre ich der Einzige, der sich verändert hat. Und damit meine ich nicht nur meine langen Haare, die ich während dem halben Jahr kein einziges Mal geschnitten hatte. Nein, die Veränderungen sind eher geistig. Natürlich verbesserten sich zB meine Englischkenntnisse, da ich 6 Monate außer mit meiner Familie in Österreich nie Deutsch sprach. Danach wieder Deutsch zu sprechen, war für mich viel schwieriger, als am Anfang Englisch zu sprechen. Das Auslandssemester gab mir jedoch auch eine gewisse Weltoffenheit, Neugierde an anderen Ländern und Kulturen und weckte die Reiselust in mir. Ein Roadtrip durch das schöne Heimatland und eine Europatour mit Interrail im Jahr darauf sind schon in Planung. Außerdem lnicht die erholsamsten aller Ferien, aber das nehme ich im Gegenzug für das letzte halbe Jahr ernte ich kleinere Dinge zu schätzen und mir wurden die Augen für die Schönheit der Natur geöffnet. Es klingt vielleicht kitschig aber ich fühle mich generell positiver und fröhlicher.
Ich kam am Anfang der Sommerferien zurück und verbrachte meine Zeit seitdem entweder mit Arbeiten oder Lernen für den Führerschein und die Schule. Eventuell besuche ich noch einen Freund aus Italien, den ich in Neuseeland traf, aber sonst fahre ich nicht auf Urlaub. Es werden wahrscheinlich natürlich nur allzu gerne hin. Ich vermisse Neuseeland und alle damit verbundenen Freunde und Erinnerungen, aber ich merkte erst, als ich wieder in Österreich ankam, wie sehr mir meine Familie und Freude hier gefehlt hatten. Jeden Tag, wenn ich nun auf meine Greenstone-Kette, die Flagge mit kleinen Text aller meiner dort gefundenen Freunde, die an meiner Wand hängt, oder andere Mitbringsel blicke, werde ich in die wunderbare Zeit die ich dort hatte zurückversetzt. Ich bin unglaublich dankbar so etwas erlebt haben zu dürfen und werde mich immer gerne zurückerinnern.
“Don’t be sad that it’s over, be happy that it happened.”
Da dies mein letzter Blog ist wollte ich dir, der/die du meinen Blog gerade liest, noch alle Gute wünschen, wohin auch immer dich das Schicksal führt (vielleicht sogar nach Neuseeland?). Es hat mich gefreut, einen Teil meines Weges mit dir teilen zu dürfen.

All the best,
Lorenz

10.07.2017 Der 2. Term

Nach meiner 2-wöchigen Tour durch Neuseeland während den Ferien fing die Schule wieder an.

Der neuseeländische Winter wurde langsam aber sicher spürbar, was uns aber nicht daran hindert trotzdem Zeit am Strand zu verbringen und auch in dem (wenn auch kalten) Meer zu schwimmen. Neuseeländischer „Winter“ ist um einiges angenehmer als in Österreich. Ich persönlich habe bis jetzt kein einziges Mal eine lange Hose angezogen, ganz einfach weil es nie so richtig kalt wird. Die tiefsten Temperaturen liegen in der Früh bei um 5 Grad, im Gegensatz zu unserem österreichischen Winter mit ca. -15 Grad.

Lorenz Nayland (meine Schule) veranstaltete dieses Jahr einen Ball speziell für Austauschschüler, mit dem Motto „Once upon a time“. Passend dazu verkleidete ich mich als Fee. Ja. Es war ein echt lustiger Abend und ich konnte auch einige Austuschschüler von anderen Schulen in der Umgebung kennenlernen.

In meinem absoluten Lieblings-fach, Outdoor Education lag der Schwerpunkt für den zweiten Term hauptsächlich auf Klettern, Mountainbiking und dann natürlich dem Camp im Kahurangi National Park am Ende des Terms. Doch dazu komme ich später noch. Sonst wechselte ich interessehalber noch 3 meiner Fächer und wir hatten immer wieder kleinere House-games an der Schule.

In meiner Freizeit treffe ich mich hauptsächlich mit Freunden und wir fahren oft nach Nelson, treffen uns am Strand in Tahuna - welcher 5min von meinem Haus entfernt ist -  oder gehen meinem neuen, durch Outdoor Ed gefundenen Hobby, Bouldern, nach. Außerdem spiele ich noch im Volleyball- und Basketballteam mit, mit welchen wir in unserer Liga recht erfolgreich sind. Außerdem war ich 2 Mal Gast bei einer Radioshow zweier meiner Freunde, bei der wir eine immer eine Stunde on air waren und über alles Mögliche sprachen, unter anderem unsere Leben als Austauschschüler und wir spielten natürlich auch Musik.

An den Wochenenden ging ich öfters auf Trips. Mit meiner Gastfamilie fuhr ich einmal in eine Topfsteinhöhle und danach Angeln. Das nächste Wochenende lud mich Giuseppe, der aus Italien kommt, ein mit seiner Gastfamilie und noch zwei anderen Internationals aus Norwegen und Taiwan zu ihrem Sommerhaus in Golden Bay zu kommen. Dort blieben wir 3 Tage und schauten uns unter anderem die Pupu Springs und Wainui Falls an und fuhren auch noch mit dem Boot aufs Meer hinaus um zu angeln. Außerdem fuhr ich mit 4 anderen Freunden zu den Malborough Sounds, wo eine kleine Bucht für uns alleine hatten. Dort sah ich auch das erste Mal die kleinen „blue penguins“. Wir gingen wandern und fuhren auch zu French Pass und Okiwi Bay.

LorenzGegen Ende des Terms fand dann unser zweites Outdoor Education Camp statt. 3 Tage lang wanderten wir durch den wundervollen Kahurangi National Park. Die 3 Tage waren echt anstrengend und ziemlich herausfordernd, doch dadurch machte es noch mehr Spaß. Am ersten Tag legten wir über 13km zurück und kamen völlig durchnässt bei der Hütte wo wir übernachteten an, da es den ganzen Tag geregnet hatte. Über Nacht schneite es und wir stapften einen noch längeren Weg, zuerst zu Gordon’s Pyramid und danach zu Mount Arthur, wo wir dann die Nacht draußen, unter einer Plane bei ungefähr -5 Grad übernachteten. Auf dem Weg dorthin hatten wir echt schöne Aussichten und konnten ganz Tasman Bay überblicken. Es war eine unglaublich coole Erfahrung und war definitiv eines meiner Highlights in NZ.

Meine Zeit in Neuseeland ist mittlerweile schon fast um und ich muss langsam anfangen mir Gedanken übers Heimgehen zu machen. NZ und damit auch vor allem meine vielen neuen Freunde die ich gefunden habe zu verlassen wird sicher schwer.

Bis zum nächsten Mal,
Lorenz

15.06.2017 Neuseeland Rundtour

Es ist so weit: Die Ferien sind da. Und für mich heißt das, dass die 2-wöchige Tour über die Nord- und Südinsel losgeht!
Auckland war der erste Stop. Dort besuchten wir den Skytower, Neuseelands höchstes Gebäude. Die nächsten Tage sind wir von Auckland bis nach Rotorua gefahren. Auf dem Weg haben eine Nacht in Whitianga übernachtet, wo wir auch zu „Hot Water Beach“ gefahren sind, einem Strand mit heißen Quellen, wo wir uns kleine Pools im Sand graben konnten. Den nächsten Tag hielten wir bei Cathedral Cove und danach an dem wahrscheinlich bekanntesten Surfer-Beach Mt. Maungaui in Tauranga. Danach fuhren wir nach Rotorua, auch bekannt als „smelly city“ wegen des Geruchs der vielen thermalen Quellen, für die die Stadt berühmt ist. LorenzAm ersten der beiden Tage die wir in Rotorua verbrachten, bekamen wir eine Führung durch das Hobbiton Movie Set und konnten das kleine Dorf in Mittelerde erster Hand sehen. Am nächsten Tag rollten wir in einem Plastikball einen Hügel hinunter bei OGO. An demselben Abend besuchten wir „Tamaki Village“, ein Maori Dorf, wo wir vieles über die Maori Kultur lernten. Zum Abendessen gab es ein traditionell zubereitetes Maori-Abendessen, ein „Hangi“. Nach einer langen Busfahrt am nächsten Tag, mit einigen Zwischenstops, zum Beispiel an den Huka Falls, kamen wir in Neuseelands Hauptstadt, Wellington, an. Nach einer abendlichen Tour durch die Innenstadt, besuchten wir Neuseelands Nationalmuseum, Te Papa, am nächsten und auch letzten Tag der Nordinseltour.

Nachdem wir die Fähre von Wellington genommen hatten, fuhren wir nach Nelson, wo am nächsten Tag dann die Südinseltour begann. Von Nelson fuhren wir nach Hamner Springs, welches, ähnlich wie Rotorua, für seine heißen Quellen bekannt ist. Außerdem gibt es dort ein großes Spa, wo wir den Abend verbrachten. Next Stop: Das schwer von Erdbeben getroffene Christchurch.

Lorenz

Nach ein bisschen Erkundung fuhren wir dann weiter zum Lake Tekapo, wo wir einen unglaublichen Nachthimmel genießen konnten. Lake Tekapo hat nämlich den zweit-klarsten Himmel der Welt und wir konnten in der Nacht unglaublich viele Sterne sehen, sowie die Milchstraße. Am nächsten Morgen sind wir zum Lake Pukaki gefahren, um den Sonnenaufgang zu sehen. Auf dem Weg nach Dunedin sahen wir uns weiters noch die „Steampunk-Headquarters“ und Moeraki Boulders an.

In Dunedin angekommen, nahm ich an der Elm Wildlife Tour teil, bei der wir Seelöwen, Robben und Pinguine aus nächster Nähe beobachten konnten. Nachdem wir am nächsten Morgen die steilste Straße der Welt, Baldwin Street, hinaufgegangen sind, machten wir uns auf den Weg nach Queenstown, wo wir die nächsten 2 Tage blieben. Am ersten Abend nahmen wir eine Gondel auf einen Hügel Lorenzwo wir eine tolle Aussicht über Queenstown hatten. Dort schauten wir uns eine weitere Maori-performance an. Am nächsten Tag stand eines meiner Highlights der Tour bevor: Skydiving. Von 12.000ft sprang ich aus dem Flugzeug. Es war ein etwas beängstigendes, aber trotzdem tolles Erlebnis. An den restlichen Tagen erkundeten wir Queenstown, gingen zur „Minus 5 Degrees ice bar“, einer Bar, die komplett aus Eis besteht, sogar die Becher, und wir probierten den berühmten Fergburger. Unser nächstes Ziel war der kleine Ort Franz-Josef (ja, so wie der österreichische Kaiser). Während der Fahrt hielten wir bei den Blue Pools, die diesen Namen durch das tiefblaue Wasser verdienen, Thunder Falls und einen der vielen schönen Strände der Westküste. Franz-Josefs Hauptattraktion ist der Gletscher, welcher einer der wenigen ist die direkt an einen Regenwald grenzen. Außerdem konnten wir dort in einem Wildlifecenter Kiwis sehen, was in Neuseeland eine ziemlich seltene Möglichkeit ist, da alle Kiwi-Arten bedroht sind. Bevor wir in Westport ankamen, hielten wir in Hokitika, dem „Greenstone Capital“, und an den Pancake Rocks. Am Tag danach, welcher auch der letzte der Tour war, konnte ich noch Surfen ausprobieren (zum ersten Mal). Es war eine tolle Erfahrung und es hat auch wahnsinnig Spaß gemacht. Danach fuhren wir dann nur noch zurück nach Nelson, wo die Tour endete. Die ganze Tour war eine echt bereichernde Erfahrung und wir konnten so viele atemberaubende Plätze sehen und tolle Einblicke in Neuseeland bekommen. Es war sicherlich eines meiner Highlights meines Aufenthaltes bis jetzt.

Bis zum nächsten Mal,
Lorenz

Gina - High School Neuseeland Blog

06.07.2017 - Das Abenteuer Neuseeland ist vorbei

9 Monat Neuseeland, und schon ist es wieder vorbei. Es kommt mir vor wie ein Traum der irgendwie nie richtig passiert ist. Nur das ich jetzt viele neue Freunde habe und eine zweite Heimat.Vor mehr als zwei Monaten bin ich aus Otaki zurück gekommen und habe mein Leben hier fortgesetzt als wäre nichts gewesen, je doch denke ich zurück an die unvergessliche Zeit die ich dort jeden Tag jeden einzelnen Tag.gina

Die letzten Monate in Neuseeland war die schönste Zeit die ich je in meinem Leben hatte. Zum Beispiel hatten wir den Schulball auf den ich mit meinen Freundinnen gegangen bin, ich war mit meinen Freunden viel am Strand und wir haben ungefähr jeden Tag Fish´n´chips gegessen.
Außerdem haben mir meine Freunden eine Abschiedsfeier organisiert, zu erst war ich mit einer Freundin in Wellington und wir waren shoppen. Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir am Strand von Otaki an und dort haben alle meine Freunde mit Luftballons und Kuchen auf mich gewartet. Danach haben wir im Garten meiner Freundin mit viel Musik und Lagerfeuer gezeltet. Ich vermisse alle meine Freunde so doll.
gina

In meiner letzten Nacht haben meine besten Freundinnen bei mir geschlafen und sie haben mich den nächsten morgen mit zum Flughafen gebracht. Worte können gar nicht beschreiben wie glücklich und dankbar ich bin diese Menschen kennengelernt zu haben. Ich habe mit so gut wie jedem immernoch Kontakt und ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich wieder zurück nach Otaki komme. Es wird für immer mein Zuhause bleiben. Zurück in Deutschland war es ziemlich merkwürdig die erste Zeit, aber auch nur, weil sich nichts verändert hatte. Alles ist gleich geblieben und alle Ängste die man davor hatte haben sich nicht bewahrheitet, das einzige was man realisiert ist, wer seine wahren Freunde sind. Allerdings ist das auch eigentlich nur positiv. Rückblickend kann ich sagen, natürlich ist nicht immer alles perfekt, aber man vergisst die negativen Eindrücke ganz schnell das die positiven deutlich überwiegen. Ich bin an mir selbst und den Erfahrungen die ich dort erleben durfte gewachsen, habe die tollsten Freunde gefunden und eine zweite Heimat. Und ich hoffe, beziehungsweiße ich weiss, es war nicht das letzte Mal das ich dort war.

Gina

Friederike - High School Neuseeland Blog

19.06.2017 - Die Zeit vergeht wie im Fluge...

Wo sind die letzten 5 Monate geblieben? Das frage ich frideriekemich im Moment jeden Tag. Ich habe in den letzten Wochen so viel unternommen, bin herumgereist und habe sehr viel vom Land gesehen. Es ist schon einige Wochen her aber ich kann mich noch ganz genau an meine Ferien, hier in Neuseeland erinnern... Da ich in der ersten Ferienwoche krank war, konnte ich leider nichts mit meiner Gastfamilie unternehmen und lag nur im Bett. Ich war aber glücklicherweise rechtzeitig zum Start der Südinseltour wieder gesund, sodass ich am Freitagmorgen mit den anderen Teilnehmern/innen aus Nelson losfahren konnte. Unsere Reise begann in Hamner Springs bei den Hot Pools. Weiter ging es nach Christchurch, wo wir Zeit bekommen haben, um uns die Stadt anzusehen und Lunch zu essen. Am Abend sind wir am Lake Tekapo angekommen, wo wir den wunderschönen Sternenhimmel sehen konnten. Am nächsten Tag sind wir nach Dunedin gefahren, wo wir die Möglichkeit hatten, die Cadburry Chocolate Factory zu besichtigen.friderieke Weiter ging unsere Reise nach Queenstown, was für mich eines der schönsten Orte Neuseelands ist. Wir haben am Abend in einem Restaurant oben auf dem Berg die Maori Kultur durch ein Theaterstück und einem leckerem Buffet kennengelernt. In Queenstown sind wir für einige Tage geblieben und somit hatte ich die Möglichkeit einen Tagestrip zu den Milford Sunds zu machen, was sehr beeindruckend war. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter, was bei den Milford Sounds nicht so oft der Fall ist. Außerdem hatten wir Zeit um shotover jet zu fahren und eine Wanderung auf die umliegenden Berge zu unternehmen.
Auf dem Weg auf die Westseite der Südinsel, kamen wir an dem Wanakatree und den Blue Pools vorbei. In Franz Joseph angekommen, konnten wir uns bei einem Abendspaziergang Glühwürmchen im Wald ansehen. Am nächsten Tag ging es weiter nach Westport, wo wir die Möglichkeit hatten, Surfunterricht zu nehmen. Das war ein richtig cooles Erlebnis, da ich bisher nur das Windsurfen gelernt hatte und es eine ganz neue Erfahrung war. Als es wieder zurück nach Nelson ging, waren wir alle sehr traurig, da der Abschied bevorstand. Wir haben auf der Südinseltour viele neue Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen, vor allem die lustigen Spieleabende werden bei mir in Erinnerung bleiben. friderieke Nach der Südinsel Tour hatte ich wieder Schule und der Alltag ging wieder los. An meinen Wochenenden habe ich immer versucht viel zu unternehmen und deshalb habe ich meine Freundin Nina an der Golden Bay wieder besucht. Wir hatten jedoch kein Glück mit dem Wetter und es hat die ganze Zeit geregnet. Trotzdem haben wir es geschafft eine Wanderung zu den Wainui falls zu machen. Nach ca. 30min Fußmarsch sind wir am Wasserfall angekommen, was ziemlich beeindruckend war, da es die Tage zuvor ziemlich stark geregnet hatte und der Wasserfall daher sehr stark war. An einem anderen Wochenende habe ich die Möglichkeit gehabt, Emil von der Südinseltour in Wellington zu besuchen. Ich bin am Freitag nach Wellington geflogen und wurde von ihm und seiner Gastmutter abgeholt. Wir sind direkt auf einen Berg gefahren, wo wir die Chance hatten, Wellington von oben zu sehen. Danach ging es weiter zu einem Park, wo wir uns Neuseeländische Vögel angesehen und eine Wanderung unternommen haben. Mit dem berühmten Cable Car sind wir in die Stadt gefahren, um das Parlamentsgebäude und weitere Attraktionen zu besichtigen. Am nächsten Tag ging es in das Te Papa Museum, was wirklich sehenswert ist. Wellington ist im Gegensatz zu Nelson ziemlich groß und es war cool die Change zu haben Emil in Wellington besuchen zu können. friderieke Ein weiteres Highlight meiner letzten Wochen war, dass ich meine frühere Gastschülerin, die letztes Jahr bei uns in Deutschland war, in Auckland besuchen durfte. Nach 1 ½ Jahren habe ich sie endlich wiedergesehen und auch ihre Familie und ihre Freunde kennengelernt.Sie hat mir viele Attraktionen aus Auckland, wie zum Beispiel den Sky Tower gezeigt. An einem Tag sind wir zusammen mit ihrer Familie an den Strand gefahren und haben Fish and Chips am Strand gegessen, was typisch „Kiwi“ ist. Am letzte Wochenende kam Emil aus Wellington nach Nelson und ich habe ihm Nelson gezeigt. Sparziergänge am Strand, den Walk zum Center of New Zealand, Picknicken im Queensgarden und ein Besuch im Study Nelson Büro waren unser Programminhalt. Abends hatten wir die Möglichkeit zum Bowlen und ins Kino zu gehen. In meinen nächsten Wochen habe ich noch viel geplant. Besonders gespannt bin ich auf meinen drei tägigen Wandertrip zum Abel Tasman Nationalpark.

Eure Friederike

Annika - High School Neuseeland Blog

31.05.2017 Neuseeland im Mai

Kia Ora beautiful people! Einmal mehr melde ich mich aus dem immer noch wunderschönen und aufregenden Blenheim. Zu Anfang des Monats hatte ich mein erstes Assessment in Outdoor Education: Mountain Biking. Hier in Blenheim gibt es einen Mountain Park, dort waren wir ein paar Mal und haben uns mit steilen Abhängen und Kurven vertraut gemacht. Annika Leider war das Wetter im ersten Term eine Katastrophe und wir hatten fast überhaupt keine Gelegenheit raus zu gehen. Im Mai hatten wir ein bisschen mehr Glück, jedoch auch nicht immer. Im Park konnten wir nur einzelne Strecken befahren und die nachfolgenden Ausflüge haben auch nicht ganz so geklappt, wie wir es geplant hatten. Der zweitägige Kayakingausflug fiel (wortwörtlich) ins Wasser, stattdessen waren wir eintägig und nur für zwei Stunden paddeln. Trotzdem war es eine einmalige Erfahrung. Besonders die Demonstration „Umkippen und Selbstrettung“, die wir im kalten Wasser abliefern mussten um das Assessment zu bestehen, war unvergesslich. Nun steht Tramping auf dem Programm und eine zweitägige Wanderung mit Zelt ist geplant. Außerdem hatten wir Crosscountry, ein Schulevent bei dem vor allem Fitness im Vordergrund steht. Wir hatten die Wahl zwischen auf einen Hügel gehen oder darum herum joggen. Aber eigentlich bestand der Tag daraus, sich in unseren Hausfarben zu kleiden, Pizza zu essen und anstrengendem Nichtstun. Annika Die vierte Woche des Terms war „International Week“ am Marlborough Girls' College. Es war toll, den Kiwis einmal etwas über unsere Kultur zeigen zu können. Jedes vertretene Land hatte eine Präsentation und die japanischen Mädels haben einen mega coolen Tanz hingelegt. Am Mittwoch hatten wir Essensverkauf und unsere fünf deutschen Apfelkuchen waren nach der Lunchpause ziemlich gut ausverkauft. Da wir sieben Deutsche sind, konnten wir am Ende der Woche am Schulkonzert teilnehmen und haben dort Rotkäppchen erzählt. Wie eigentlich jede Woche hier, ging auch diese viel zu schnell herum und auch der Monat geht auf das Ende zu. Ich kann nicht oft genug sagen wie schnell die Zeit vergeht!

Cheers,
Annika

Nina - High School Neuseeland Blog

15.06.2017 Meine ersten vier Monate in Neuseeland

Hallo,

jetzt bin ich schon länger als vier Monate in Neuseeland und es ist so viel passiert seitdem! Ich hatte sehr tolle Erlebnisse und habe schon viele Erfahrungen gemacht.
Aber ich fange mal ganz von vorne an. Der Flug war gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe viel geschlafen und saß neben Friederike, mit der ich mich auf Anhieb supergut verstanden habe. Während der Zeit hier, habe ich sie schon ein paar Mal in Nelson besucht und sie mich hier in Takaka.
Nina
Die zwei Vorbereitungstage waren total cool und alle waren sehr aufgeregt und gespannt auf die Zeit hier. Ich habe mit Amelie und Julia, die beide auch auf die Golden Bay High School gehen, zusammen in einer Gastfamilie gewohnt, weil es für uns nach den zwei Tagen noch weiter nach Golden Bay in die "richtige" Gastfamilie ging. Die Schule ist total anders hier. Sie ist viel kleiner als meine Schule in Deutschland und in manchen Fächern sind wir nur sechs bis acht Schüler. Ich habe nur sechs Fächer und eine Unterrichtsstunde ist 55 statt 45 Minuten lang. Meine Fächer sind Englisch, Mathe, Bio, Geo, Outdoor Education und Sport. Am Besten gefällt mir Sport. In Deutschland hatte ich nur praktischen Sportunterricht, hier haben wir auch Sporttheorie, was ich sehr interessant finde.
In Outdoor Education hatten wir im ersten Term Kajaken, was mir anfangs nicht so gut gefallen hat, aber der 3-tägige Trip war dann aber doch viel besser als gedacht und ich hatte viel Spaß! Im zweiten Term hatten wir bisher Klettern und Mountainbiken, was mir beides sehr viel Spaß gemacht hat. Nina Was ich viel besser an der Schule hier als in Deutschland finde, ist, dass die meisten Leute viel weniger Wert auf Klamotten oder das Aussehen legen. Es ist viel wichtiger, dass es praktisch und bequem ist. Ich gehe zum Beispiel mittlerweile fast jeden Tag in Jogginghose zur Schule und in Deutschland war ich oft geschminkt - hier dagegen noch nie. Auch der Unterricht ist viel entspannter, kaum jemand meldet sich, man redet einfach darauf los. Was ich auch total cool finde ist, dass die ganze Schule in vier ‚houses‘ eingeteilt ist. Das heißt, man bekommt eine Farbe, entweder blau, grün, gelb oder rot, zugeteilt und sammelt über das ganze Schuljahr für sein ‚house' Punkte und das ‚house', das die meisten Punkte am Ende des Jahres hat, hat gewonnen. Punkte kann man zum Beispiel an sportlichen Events, wie ‚athletics day‘ oder ‚swimming sports‘ bekommen. Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die "Harry Potter"-Filme. Der ‚Athletics day‘ hat mir sehr gut gefallen. Fast alle machen mit und ziehen sich in der jeweiligen Housefarbe an und dann feuert man die Leute aus seinem House an. Seit Term 2 habe ich jeden zweiten Mittwochnachmittag ‚Höhlenwandern‘, wobei ich nicht ganz verstehe, warum die deutsche Übersetzung Höhlenwandern ist. Mit Wandern hat es nicht so viel zu tun, vielmehr muss man durch die Höhlen kriechen, sich abseilen und durch kaltes Wasser schwimmen. Danach sind wir alle meistens total voll mit Schlamm. Es ist jedes Mal so aufregend und es macht total viel Spaß! Nina Sehr schade finde ich hier an der Golden Bay High School, dass es nachmittags kaum Sportangebote gibt und da Takaka ein sehr kleiner Ort ist, gibt es auch kaum außerschulische Sportangebote. Sport fehlt mir wirklich sehr. In der ersten Zeit hier in Neuseeland hatte ich noch sehr doll Heimweh, das ist jetzt aber viel besser. Mittlerweile kommt mir mein deutsches Leben schon fast ein bisschen ,,unreal“ vor, wenn ich zum Beispiel Bilder anschaue, kommt es mir vor als wären sie von einer anderen Person und nicht von mir. Klar gibt es aber immer noch mal Momente, in denen man Zuhause vermisst. Im Februar, als es noch sehr warm war, habe ich mit Amelie und ihrer Gastfamilie an einem Wochenende direkt am Strand geschlafen. Schon der Weg dahin war total cool und abenteuerlich, da ihre Gastmutter für die falsche Golden Bay nach den Tides geguckt hat und wir dann anstatt Ebbe Flut hatten. Wir wurden klitschnass bis zum T-Shirt und mussten über Felsen klettern, aber wir hatten alle total viel Spaß dabei. Nachts haben wir dann nur unter dem Unterzelt geschlafen, sodass wir den Sternenhimmel angucken konnten. Das war ein superschönes Erlebnis. In den Ferien habe ich die Südinseltour mitgemacht. Das waren unvergessliche neun Tage! Wir haben so viele wunderschöne und coole Orte gesehen, ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen, eine der Touren mitzumachen! Nina Vorletztes Wochenende hatten wir ein verlängertes Wochenende und dann bin ich mit der Familie von Sheree, ein Mädchen aus meiner Klasse, nach Te Anau gefahren. Das ist ganz im Süden der Südinsel, also hatten wir eine 14-stündige Autofahrt vor uns. In Te Anau waren wir auf einer Geburtstagsparty von ihrer Familie und sind mit einem kleinen Boot durch eine Höhle gefahren, überall um uns herum waren türkise Glühwürmchen. Es war so schön! Auf dem Rückweg waren wir dann noch in der Schokoladenfabrik in Dunedin und haben Sheree beim Netball spielen in Christchurch zugeguckt. Letztes Wochenende bin ich mit Elisha, eine Freundin aus meiner Klasse, trampen gegangen. Wir sind zur Sylvester Hut gelaufen und haben dort eine Nacht geschlafen. Die Hütte ist auf einem Berg und wir hatten Glück, es lag sehr viel Schnee dort. Abends haben wir den superschönen Sonnenuntergang angeguckt und morgens einen Wecker gestellt, um den Sonnenaufgang anzugucken. Das waren so coole zwei Tage mit ihr. Gestern war ich mit Amelie und Beate, Beate ist auch eine Austauschschülerin, Fallschirm springen. Wir hatten total Glück und hatten strahlend blauen Himmel. Ich werde dieses Erlebnis niemals vergessen, es war so aufregend!
Ich bin total glücklich, dass ich schon so viel erlebt habe und sehr gespannt auf meine nächsten 6 Monate hier in Neuseeland!

Eure Nina

Annika - High School Neuseeland Blog

25.04.2017 Neuseeland im April

Kia Ora beautiful people!

Annika

Obwohl gerade Ferien sind, vergesse ich die wunderschöne Art und Weise nicht, auf die mich meine Photographie Lehrerin uns immer begrüßt. Nun haben wir schon seit 1 ½ Wochen Ferien, aber natürlich fühlt es sich schon sehr viel länger an. Vor den Ferien sind zwei der Deutschen Schülerinnen zurück geflogen, weshalb wir alle zusammen in der Schule Sushi gemacht haben (das erste Mal Sushi für mich!). Am Wochenende danach konnten Freunde und ich den Colourrun in Blenheim mitmachen, was echt mega cool war. Für alle die das Holi festival kennen- so ungefähr war es, nur viel viel kleiner. Entlang der 3 km langen Strecke gab es verschiedene Stationen, an denen Besucher mit Farbbomben oder farbigem Pulver geworfen haben.

Annika

An Ostern war ich leider nicht bei meiner Gastfamilie, da ich in der ersten Ferienwoche mit einer Schülertour die Nordinsel erkundet habe! Von Blenheim ging es mit dem Flugzeug nach Auckland, und von dort mit dem Bus nach Whitianga, Rotorua (bekannt für die heißen Quellen) und Wellington. Auf dem Weg waren wir in Hobbiton, bei den Huka Fällen und in Lake Taupo. Die Tour hat mir viel Spaß gemacht und die anderen Internationals und Leader waren alle super nett. In der zweiten Woche der Ferien habe ich nicht besonders viel gemacht, weshalb ich die Schule schon ein bisschen vermisse. Natürlich muss ich zugeben, dass mein kompletter Aufenthalt irgendwie als Urlaub gesehen werden kann, wenn auch als lehrreicher.

Am 25. April war ANZAC day, was in Neuseeland und Australien ein Nationalfeiertag ist. An diesem Tag werden die Soldaten im ersten Weltkrieg geehrt und gedacht. Die Läden dürfen erst nach 1 Uhr mittags aufmachen und viele Menschen tragen eine rote Blume als Anstecker, was an die Schlachten erinnern soll. Ich war morgens mit einer Freundin bei einem Gottesdienst, es wurden Texte vorgetragen und Gewehre abgefeuert.

Ansonsten genieße ich meine Zeit hier und stelle mit Unbehagen fest, dass über die Hälfte meines Aufenthaltes hier schon rum ist....

Cheers,
Annika

31.03.2017 Die Zeit vergeht wie im Flug

AnnikaWow, unglaublich, dass ich nun schon 2 Monate hier bin! Die Zeit vergeht so unglaublich schnell. Jetzt sind es nur noch 3 Wochen bis zu den Osterferien und bis zu meiner Schülertour auf der Nordinsel. Und auch im März ist wieder so viel passiert. Meine Gastfamilie und ich waren in Nelson campen und haben eine wundervolle Bootstour zum Abel-Tasman Nationalpark gemacht. Eine der schönsten Erfahrungen bisher war die Übernachtung mit den anderen Internationals im Marae in Picton. Das ist ein Versammlungshaus der Maori und wir durften dort schlafen und ein bisschen mehr über die Maorikultur lernen. Eine Frau hat uns ein Lied beigebracht und wir haben gelernt wie man Schilf zu Blumen flechtet. Außerdem hat nun das Outdoor Education Training fürs Kayaking angefangen und nächste Woche machen wir dann endlich unseren zweitägigen Ausflug zu den Marlborough Sounds!

Besonders toll in Blenheim finde ich die vielen Secondhandläden, in denen wir schon mehrmals shoppen waren. Nun muss ich nur noch schauen, Annikawie ich das alles nach Hause tragen werde...
Etwas anderes, dass mir super gut gefällt, ist das Engagement der Schülerinnen hier am Marlborough Girls' College. In diesem Monat hatten wir Athletic's Day, International Woman's Day und Happinnes Day! An diesen Tagen ist die Schule mit vielen selbstgemachten Plakaten geschmückt und es gibt Veranstaltungen in der Mittagspause. Natürlich spielt auch das Wetter eine große Rolle und bisher verschönert es jeden einzelnen Schultag. Zwar ist es morgens nun ein bisschen kälter, aber es wird mittags immer noch richtig warm.

AnnikaEin weiteres Event, dass wir Anfang März in Blenheim hatten, war das Multicultural Festival. Es gab Stände mit fremdländischem Essen und eine Bühne, auf der Musik und Tänze aufgeführt wurden. Wir Internationals haben uns nach unseren Heimatländern gekleidet und wurden offiziell von der Gemeinde willkommen geheißen. Es ist unglaublich wie viele verschiedene Kulturen hier vertreten sind. Neben den Familien von den pazifischen Inseln gibt es auch Inder, Japaner, Tschechen und viele mehr. Ich bin so glücklich einen weiteren wundervollen Monat gehabt zu haben und wünsche euch allen eine tolle Zeit, wo immer ihr auch gerade seid.

Cheers,
Annika

Lorenz - High School Neuseeland Blog

13.04.2017 Abel Tasman trip, Muddy Buddy und mehr

Lorenz Wie in meinem letzten Blog angekündigt, ist einiges passiert. Und das spannendste davon war wahrscheinlich unser Trip zu Abel Tasman mit Outdoor Education. Teils per Kajak, teils zu Fuß machten wir uns auf den Weg durch Neuseelands kleinsten Nationalpark, mit dem Ziel Anchorage, wo wir unser Camp aufschlugen. Nach ein bisschen Stargazing am ersten Abend, standen wir am nächsten Tag früh auf, um den Park zu erforschen: In der Früh erkundeten wir einen der vielen schönen Wanderwege, danach wanderten wir zu Cleopatra’s Pool, einem kleinen (eiskalten) Teich mit einer natürlichen Stein-Rutsche. Unseren Nachmittag verbrachten wir im Te Pukatea Bay. Am dritten Tag machten wir uns leider schon wieder auf den Weg zurück, doch von diesen 3 Tagen nahmen wir vieles mit: Viele Informationen über Neuseelands Fauna und Flora, viele neue Erfahrungen, viele Eindrücke und vor allem eine tolle Zeit mit Freunden in einem wunderschönen Nationalpark.

LorenzDoch der unser Trip zu Abel Tasman war nicht das einzige Ereignis: Ich nahm an dem „Muddy Buddy“ teil, einem ungefähr 6km langem Hindernisrennen durch Schlamm. Es machte riesig Spaß und es war eine coole Erfahrung. Genauso war unser Cave Rafting Trip nach Charleston, bei dem wir durch ein Höhlensystem erkundeten, tausende Glühwürmchen sahen und auf einem Gummireifen aus der Höhle trieben.

LorenzAußerdem halfen ein paar Internationals und ich bei dem „Marchfest“, einem jährlichen Bierfestival. Das ganze Geld, das wir dafür bekommen hätten, wurde dann an die „Nelson Arc“ gespendet, einen Verein, der verstoßene Hunde trainiert und auch Kindern, die sich in schwierigen Lagen befinden, Hunde zur Verfügung stellen. Das Ende des Terms steht kurz bevor, das heißt einerseits, dass die Ferien nicht mehr weit entfernt sind, doch andererseits auch, dass wir und von einigen Internationals verabschieden müssen. Leider sind einige gute Freunde, die ich hier gefunden habe, unter jenen, die in ihre Heimat (Schweiz, Chile und Slowakei) zurückkehren. Ich hab jedoch auch etwas auf das ich mich danach freuen kann: Mein 2-wöchiger North- and South Island Trip steht nämlich bevor.

Bis nächstes Mal,
Lorenz

30.03.2017 Der erste Monat

Kia Ora!
Die Zeit vergeht im Flug. Anfangs dachte ich, dass 6 Monate so eine lange Zeit sind, doch jetzt bin ich fast traurig dass ich “nur“ noch 4 Monate übrig habe. Ich habe schon einige neue Erfahrungen gemacht und so viel kann ich vorab sagen: Ich hatte soweit eine tolle Zeit und ich genieße jeden Moment den ich hier in Aotearoa verbringe. Nach einem ungeplanten Stopp in Wellington (da wir unseren Direktflug von Auckland nach Nelson verpasst hatten) kamen wir nach insgesamt ca 36 Stunden die wir entweder in der Luft oder an Flughäfen verbracht hatten, letztendlich müde, aber glücklich, dass wir endlich angekommen sind, am Flughafen Nelson an.

LorenzDort durfte ich dann auch schon meine Gastfamilie kennenlernen: Steve, Rachel und Lewis. Steve ist ein Zauberkünstler/Jongleur und gibt hier und da Shows, Rachel ist Töpferin und verkauft ihre Töpfereien hauptsächlich auf Märkten, die so gut wie jedes Wochenende stattfinden. Mein kleiner Gastbruder, Lewis ist 3 Jahre alt und hat mich mit einem „I’m gonna keep you forever“ willkommen geheißen. Seine Großeltern, John und Marion sind ungefähr 2 Stunden nach mir von ihrem Flug von Edinburgh in Nelson angekommen, um die nächsten 4 Monate hier zu verbringen. Die ganze Familie ist echt nett und fröhlich :) Ich wohne im Stadtteil Tahunanui und bin somit mit dem Fahrrad ungefähr 15min von der Schule entfernt und nur 5min vom Strand.

Nach den Orientation Days mit Study Nelson (wo wir unter anderem mit Wakas, den traditionellen Maori-Kanus gepaddelt sind) ging es auch schon ans Nayland College. Nayland ist ziemlich beliebt bei Austauschschülern (vor allem bei deutschen) und hat somit über 60 „intenationals“. Diese kommen unter anderem aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Norwegen, Japan, Taiwan, Brasilien und einigen anderen Ländern. Nach 2 weiteren Einführungstagen und einem Powhiri (eine offizielle Maori-Begrüßung, um in die Schulgemeinschaft aufgenommen zu werden) fing die Schule auch schon an. Ich nehme an vielen schulischen Aktivitäten teil, so habe ich jetzt pro Woche ein Volleyballtraining und 2 Spiele (1 mit dem Internationalen Team und 1 mit einem Kiwi-Team), ich spiele Ultimate Frisbee und ich spiele in der Jazz Band.

LorenzAn den Wochenenden treffe ich mich meistens mit Freunden am Strand, gehe mit meiner Gastfamilie auf Märkte oder mache hier und da kleinere Ausflüge. Ich habe zum Beispiel schon einen kleinen Ausflug zum Peluris River gemacht, in welchem eine Szene aus Der Hobbit gedreht wurde und wir schwammen ein bisschen in dem eiskalten, aber erstaunlich klaren Fluss. In der 2. Schulwoche fand dann der jährliche House Day statt, bei dem die Schüler der 4 verschiedenen Häuser (Draco, Phoenix, Aquila und Pegasus) gegeneinander, in den Farben des jeweiligen Hauses verkleidet, in Spielen antreten um Punkte zu sammeln. Da ich in Aquila bin, verkleidete ich mich in Blau/Weiß. Letztendlich wurden wir Dritter, 2 Punkte hinter Phoenix. 2 Wochen nach dem House Day fand auch schon die nächste Schulveranstaltung statt: Der Athletics Day. Ich habe die LorenzMöglichkeit natürlich ausgenutzt und hatte somit die Chance Sportarten auszuprobieren die ich noch nie zuvor gemacht habe, wie Speer- und Diskuswerfen und Kugelstoßen (in dem ich überraschenderweise Erster wurde). Durch meine Leistungen beim Athletics Day hatte ich mich sogar für die „Tasman School Athletics Championships“ qualifiziert, konnte jedoch nicht teilnehmen, da ich mich zu dem Zeitpunkt gerade auf einem 3-tägigen Camp im Abel Tasman National Park befand. Doch darüber werde ich euch in meinem nächsten Blogeintrag mehr erzählen ;)

Gina - High School Neuseeland Blog

20.03.2017 - Sommer in Neuseeland

Hey ihr Lieben,

es ist schon wieder eine Weile vergangen seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, ich glaube ich sage das ungefähr jedes Mal aber es ist einfach so. Ich habe nur noch 1 Monat, 4 Wochen, 31 Tage. Ich wünschte ich könnte manchmal die Zeit zurück drehen und mein ganzes Auslandsjahr nochmal erleben, es war bis jetzt tatsächlich die schönste Zeit in meinem Leben, auch wenn es nicht immer so perfekt war, das ist ganz normal.

Aber jetzt erst Mal von meinem Sommer, der leider bis auf 3 Wochen vielleicht nicht ganz so sommerlich war aber trotzdem war er perfekt. Der letzte Schultag war irgendwann Mitte Dezember und ich erinnere mich noch ganz genau daran. Ich war ein bisschen traurig einfach weil ich Schule hier sehr gerne mag und ich einige meiner Freunde die ganzen Ferien nicht sehen konnte.

ginaIch habe trotzdem so oft es ging mich mit meinen Freunden getroffen. Wenn das Wetter es zu gelassen hat sind wir zum Strand gegangen oder waren shoppen in Wellington oder haben einfach nur ein Film Abend gehabt. Die ersten zwei Wochen sind so schnell rumgegangen und dann waren meine Eltern auch schon in Neuseeland.

Meine Eltern sind nachts in Wellington angekommen und ich bin dann am nächsten Tag mit dem Zug zu ihnen gefahren um ihnen dort Hallo zu sagen und ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen auf dem Weg zurück nach Otaki.

Ja, es war am Anfang ein bisschen komisch, aber nicht negativ komisch, es war gut denn zwischen mir und meinen Eltern hatte sich eigentlich nichts verändert. Ich habe schon gemerkt das ich mich verändert habe aber die Beziehungen zwischen mir und ihnen ist immer noch die selbe und ich bin echt dankbar dafür was sie alles für mich gemacht haben und wie sich mich während meines Auslandsjahres unterstützen.

Wir sind dann nach Otaki gefahren und meine Gastfamilie ist auf meine Eltern getroffen, ginaweswegen ich am Anfang echt ein bisschen aufgeregt war aber alles hat super geklappt und wir hatten ein schönes Lunch zusammen und dann habe ich ihnen meine Schule gezeigt und sie bisschen durch Otaki, meine nun zweite Heimat, geführt.Wir sind dann zwei Wochen auf der Südinsel und eine Woche auf der Nordinsel rumgereist und es war tatsächlich so so schön. Ich liebe das reisen und möchte wenn ich mit der Schule fertig bin auf jeden Fall nochmal zurück nach Neuseeland kommen und meine Eltern auch. Die Verabschiedung war zwar blöd und auch traurig, aber wir wussten ja das wir uns in gar nicht all zu langer Zeit wiedersehen werden.

Mittlerweile bin ich wieder voll im „Alltag“ drin, versuche aber jeden Tag zu etwas besonderem zu machen, weil ich weiß das meine Zeit hier nur limitiert ist. Ich war die letzten zwei Wochen jeden Tag am Strand nach der Schule, habe surfen ausprobiert, was eines meiner neuen Lieblingshobbys jetzt ist, und lebe so ziemlich meinen Traum. Auch Schule ist momentan total entspannt, in Outdoor Education zum Beisepiel kayaken wir gerade und machen die Woche jetzt einen Ausflug zum River und gehen denn dort kayaken.gina

Wenn mir jemand die Möglichkeit geben würde hier zu bleiben um zum Beispiel meine Schule fertig zu machen, ich würde jederzeit ja sagen. Sofort. Es wird teilweise einfach auch schon vergessen das ich ein international student bin, sowohl von Schülern, als auch von Lehrern. Trotzdem gehört es in einem Auslandsjahr auch dazu „goodbye“ zu sagen, obwohl es hoffentlich eher ein „See ya later“ ist.

Ich werde den letzten Monat genießen und vielleicht wird es ja sogar nochmal ein bisschen sommerlich in den letzten Wochen.

Ich melde mich bald wieder und bis dahin, bis zum nächsten Mal!

 

Friederike - High School Neuseeland Blog

20.03.2017 - Mein Alltag und meine Schule in Neuseeland

Hallo,

seit meinem letzten Blog ist sehr viel passiert und ich habe so viel Erlebt. Eines der spannendsten Dinge hier in Neuseeland war die Schule. Die Schule ist hier wirklich ganz anders, als in Deutschland. Zuerst unterscheidet es sich darin, dass ich hier nur sechs Schulfächer belegen muss. Ich habe Englisch und Mathe als Pflichtfächer und konnte mir noch vier weitere Fächer aussuchen. Ich habe mich für Französisch, Sport and Recreation, Drama und Photography entschieden. Französisch habe ich gewählt, da ich es auch in Deutschland lerne. Hier ist der Unterricht jedoch total anders und es wird mehr Wert auf das Sprechen gelegt.
In Sport and Recreation haben wir die letzten Wochen das Thema Schnorcheln gehabt, was bei dem super Wetter total Spaß gemacht hat. Als nächstes werden wir die Sportarten Volleyball, Handball und Netball kennenlernen. Photography und Drama gefällt mir besonders gut, da man dort sehr kreativ sein kann.
In Drama haben wir sogar nächste Woche unsere erste Aufführung vor der Klasse, worauf ich auch schon sehr gespannt bin. Ich habe zusätzlich zu meinen sechs Schulfächern noch Nelson Experience gewählt und dieses Fach ist wirklich eines der Highlights. Wir haben das Fach einmal pro Woche und unternehmen jede Woche coole und sehr spannende Sachen. In den letzten Wochen haben wir gelernt zu Segeln. Außerdem waren wir Stand-Up Paddeln und haben Windsurfen kennengelernt.
friderieke

In den nächsten Wochen werden wir noch Rock Climbing, Wandern und viele verschiedene andere Sportarten ausprobieren und kennenlernen.
Unsere Schule hatte in den letzten Wochen auch Athlethics Days und Swimming sports. Bei den Athlethics days haben wir verschiedene Sportarten, wie laufen, springen und werfen gemacht, um für unser Haus Punkte zu sammeln. In unserer Schule sind alle Schüler in verschiedene Häuser aufgeteilt und es gibt insgesamt fünf Häuser. Bei allen Sportarten sammeln die Schülerinnen Punkte für ihre Häuser und das Haus, welches am Ende die höchste Punktzahl hat, gewinnt. Noch ein weiteres Highlight für mich waren die swimming sports, da ich dort für unser Haus gewonnen habe und sich wirklich alle mit einem gefreut haben. Ich durfte am Ende auch beim Staffel schwimmen gegen die anderen Häuser mitmachen und das war echt cool, da die komplette Schule um den Pool stand und einen angefeuert hat.

Ich habe hier jeden Tag von 8:45 bis 15:15 Schule und nach der Schule treffe ich mich oft mit meinen Freunden in der Stadt, habe Klavierunterricht und gehe zweimal in der Woche zum tanzen. Was mir besonders gut gefällt ist, dass wir hier eine Schuluniform tragen, da alle gleich aussehen und man sich morgens keine Gedanken darübermachen muss, was man anzieht. An den Wochenenden treffe ich mich oft mit Freunden und wir fahren dann an den Strand oder einfach in die Stadt.

friderieke


Ich habe vor ein paar Wochen mit einer Freundin auch den Walk zum „Center of New Zealand“ gemacht, wo wir dann Nelson von oben sehen konnten. Ich verbringe auch sehr viel und gerne Zeit mit meiner Gastfamilie. Wir backen oder kochen zusammen deutsche Rezepte, fahren an den Strand zum BBQ, haben Pizza und Dancepartys oder gehen schwimmen. Vor ein paar Wochen bin ich mit meinem Gastvater zum fischen mit dem Boot aufs Meer gefahren, da ich es noch nie gemacht habe und er es mir beigebracht hat, war es eine total coole Erfahrung und ich habe sogar etwas gefangen.

An einem Wochenende habe ich Nina an der Golden Bay besucht. Ich bin am Freitag mit frideriekedem Bus zu ihr nach Takaka gefahren und wurde dort ganz herzlich von ihr und ihrer Gastfamilie abgeholt. Am Samstag haben wir uns dann noch mit Amelie getroffen und wir wollten mit dem Fahrrad zu einem Strand fahren, wo wir Pinguine sehen können, jedoch waren dort keine und wir sind weiter zum Tata Beach gefahren. Gegen Nachmittag haben sie mir noch die Schule und den kleinen und total schönen Ort Takaka gezeigt. Wir haben den Tag am Takaka River ausklingen lassen. Dort sind wir von Felsen ins Wasser gesprungen, waren schwimmen und haben ganz viele Bilder gemacht. Es war ein total schönes Wochenende und wir hatten super viel Spaß zusammen.

Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Wochen und vor allem auf die Ferien, in denen ich die Südinsel Tour machen werde.

Eure Friederike

Nina - High School Neuseeland Blog

12.02.2017 Die gestrandeten Wale

Am Freitag, den 10. Februar hat meine Gastmutter mir gleich morgens erzählt, dass über Nacht 300 Wale, ca eine halbe Autostunde von uns entfernt, gestrandet sind. Sie hat gesagt, dass wir dort gerne nach der Schule hinfahren können, wenn ich möchte. Natürlich wollte ich das.
Als ich in die Schule gekommen bin, waren einige andere Schüler nicht in der Schule, weil sie bei den Walen geholfen haben.
Nach der Schule sind wir dann mit Amelie, sie ist auch eine Austauschschülerin, dort hingefahren.

Nina Als wir angekommen sind, haben wir erst mal eine Einführung, was wichtig ist zu beachten, wenn man bei den Walen ist, von einer Freiwilligen bekommen. Dann mussten wir vier Kilometer am Strand laufen, um zu den Walen zu gelangen. Von weiter weg haben wir sehr viele Menschen gesehen. Auf dem Weg dorthin, lagen schon sehr viele tote Wale mit einem aufgemalten Kreuz am Strand. Das war ein sehr schreckliches Gefühl.
Als wir bei den vielen Menschen angekommen sind, haben wir gesehen, dass sie sich alle um die lebenden Wale gekümmert haben. Über jeden Wal wurden Tücher gelegt und die Menschen haben Eimer mit Wasser über sie gekippt. Amelie und ich haben angefangen mitzuhelfen und auch wenn die ganze Situation sehr schrecklich war, war es ein sehr tolles Gefühl, diesen Walen noch helfen zu können. Es hat einem Hoffnung gegeben und es war ein gutes Gefühl von Gemeinschaft.
Nach einiger Zeit hat uns dann eine Frau wieder zurück nach Hause gebracht.
Am nächsten Morgen bin ich dann wieder mit Amelie's Gastfamilie zu den Walen gefahren. Leider konnten wir nichts machen, da nur die Leute mit Neoprenanzügen ins Wasser durften, da gerade Flut war. Nina

Über das Wochenende sind dann nochmal 100 Wale mehr gestrandet. Dass Wale stranden, passiert jedes Jahr hier in dieser Region, aber ,,normalerweise'' sind es ca 30-50, manchmal auch 100, aber es ist sehr ungewöhnlich, dass es dieses Jahr über 400 waren. Wale sind sehr soziale Tiere und wenn ein oder mehrere Tiere in die falsche Richtung schwimmen, kommen die anderen hinterher um sie zu ,,retten''.

Daher mussten einige der Wale eingeschläfert werden, damit sie nicht noch andere anlocken und noch mehr sterben müssen. Ein paar wenige konnten aber zum Glück auch gerettet werden.
Insgesamt war es ein sehr aufregendes Gefühl mit gemischten Gefühlen. Es war schrecklich, wie viele Wale gestorben sind, aber schön einigen helfen zu können

Annika - High School Neuseeland Blog

01.03.2017 Die ersten Wochen in der Schule

Kia Ora!

Seit meiner Ankunft in der Gastfamilie am 28.Januar habe ich mich nun schon echt gut eingelebt und hatte bisher zum Glück noch gar kein Heimweh. Meine Gasteltern haben einen Hund, 2 Katzen und einen riesigen Garten, in dem man wunderbar den Sommer genießen kann. Leider kühlt es hier in Blenheim durch den Wind auch schnell mal runter, aber in Anbetracht der 0 Grad in Deutschland, ist es doch sommerlich heiß. Die Schule kommt mir nun nach vier Wochen auch nicht mehr so groß und unübersichtlich vor und ich habe schon Freunde gefunden. Die Mädchen sind unglaublich freundlich und offen, trotzdem kostet es manchmal Überwindung jemanden einfach so anzusprechen. Vor allem das Mitreden fällt mir manchmal schwer, weil die Kiwis miteinander sehr schnell sprechen und es deshalb oft kompliziert ist zu folgen.

Meine Fächer (Mathe, Englisch, Fotografie, Biologie, Tourismus und Outdoor Education) machen mir echt Spaß, wobei sehr viel mehr mit dem Computer und z.B Google Drive gearbeitet wird, als ich es von Deutschland gewohnt bin. Deshalb hat es auch eine Weile gedauert, bis ich damit zurecht kam. Was auf jeden Fall jeder mal ausprobieren sollte ist Outdoor Education. Seit Schulbeginn waren wir schon Wandern und Kayaken und statt einem Assessment (also einer Arbeit) machen wir einen zweitägigen Campingausflug! Da wir insgesamt ungefähr 15 internationale Schüler sind, hatten wir schon 2 Tage vor Schulbeginn die Möglichkeit die Schule kennenzulernen und eine Menge Ausflüge zu machen.

AnnikaAm Montag, den 6. Februar („Waitangi day“- ein Neuseeländischer Nationalfeiertag) waren wir in der Lochmara Bucht und haben dort drei Stunden mit Kayaken, Schwimmen und umherwandern verbracht. Es war einfach unglaublich schön und unbedingt empfehlenswert! Außerdem hat schon ein Schwimmwettbewerb zwischen den vier Häusern des MGC stattgefunden, wobei mein Haus (Wairau) leider verloren hat.

Trotzdem ist es unglaublich wie sehr sich die Schülerinnen gegenseitig unterstützen und anfeuern. An solchen Wettkampftagen kleidet sich jeder nach den Farben seines Hauses, was auch schon mal echt verrückt aussehen kann. Die meisten Veranstaltungen hier sind freiwillig und parallel zum Unterricht. Da ich leider keine besonders gute Schwimmerin bin, hatte ich mich erst nicht gemeldet, konnte dann am Ende aber Zeiten stoppen, was ein super Weg ist, sich zu engagieren, ohne antreten zu müssen ; ) Diese Woche findet der „Muddy Buddy Run“ statt, ein Event, bei dem man circa 4 Kilometer durch das Watt in Havelock läuft und versucht, möglichst nicht stecken zu bleiben. Bei dem Gedanken daran, dass ich „nur“ noch 5 Monate hier verbringen darf, werde ich schon ein bisschen unruhig, da die Zeit doch sooo schnell vergeht...

Eure Annika

Izem - High School Neuseeland Blog

15.02. Sommerferien in Neuseeland

Izem

Hallo zusammen,
Ich habe gerade noch Sommerferien, aber bald beginnt die Schule auch wieder. Ich bin auf das neue Schuljahr schon sehr gespannt. Mein Vater hat mich vor kurzem für ungefähr 2 Wochen besucht. Er kam vor Weihnachten an, daher hatten wir auch die Chance gemeinsam mit meiner Gastfamilie es zu feiern.
Meine Gastfamilie hat eine recht große Familie und wir haben uns alle im Haus der Eltern meiner Gastmutter getroffen.

Weil wir so viele Leute waren, gab es auch ein Haufen voller Geschenke. Zu Mittag haben wir gegrillt und später haben wir die Geschenke ausgepackt. Ich hab ganz schöne Geschenke bekommen. Meine Gastfamilie hat sowas wie eine Tradition an Weihnachten. Die spielen nämlich jedes Jahr so ein $10 Geschenkespiel. Es ist schwer es hier so zu erklären, da ich dieses Spiel auch erst wirklich verstanden habe, als wir es gespielt haben. Diese Spiel hat auf jeden Fall unendlich Spaß gemacht und es war so mein Highlight des Tages. Zum Abschluss haben wir eine Wasserschlacht gemacht. Abends sind wir halt wieder zurück nach Hause gefahren und es war irgendwie schon komisch Weihnachten bei gutem Wetter zu feiern, wo es möglich war zu grillen und in Wasserschlacht zu machen. Am Montag ging es dann für meinen Papa und mich nach Queenstown.

Izem

Wir sind in Queenstown für ungefähr 3 Tage geblieben. In dieser Zeit haben wir versucht so viel wie möglich an Aktivitäten zu machen. Wir sind die gondel hoch zur Skyline gefahren, haben dort Luge Fahrten gebucht, sind Bungy gesprungen, waren beim Shotover Jet und haben eine Milford Sound Tour gemacht. Mir hat der Shotover Jet sehr viel Spaß gemacht und was man alles auf der Milford Sound Tour zu sehen bekommen hat, war wunderschön. Zuerst sind wir mit einem Flugzeug zu Milford Sound geflogen und von dort aus gab es eine Boatstour für 2 Stunden.

Izem

Danach sind wir mit dem Flugzeug wieder zurück nach Queenstown geflogen. Am Donnerstag sind wir mit einem Reisebus nach Dunedin gefahren. Dunedin ist eine schottisch geprägte Stadt und es mir sehr gut gefallen, dort zu sein. Wir haben ind Dunedin eine Wildlife Tour gemacht und sind auf dieser Tour zu einem Pinguin Strand gelaufen, wo wir auch Robben gesehen haben. Auf dieser Tour haben wir verschiedene Tiere wie Albatrosse und andere Vögel gesehen.

Mein Papa und ich sind in Dunedin auch über Silvester geblieben. An Silvester gab es ein Konzert von mehreren Bands die bekannte Songs gespielt haben. Wir sind zu diesem Konzert gegangen und es war sehr amüsant. Kurz vor Mitternacht gab es einen Countown und dann, wie man es nicht anders kennt an Neujahr, gab es ganz schöne Feuerwerke. Ich habe es sehr genossen, mit meinem Vater in Neuseeland ins neue Jahr zu rutschen. Das witzige war, als wir schon Neujahr hatten, war gerade erst Mittag in Deutschland und noch nicht Neujahr. Izem Des weiteren sind mein Vater und ich zur Baldwin Street, der steilsten Straße der Welt, gegangen und es war schon ganz schön anstrengend diese Straße hoch zulaufen. Am Sonntag sind wir wieder zurück nach Queenstown gefahren da wir am Montag von dort aus einen Flug nach Sydney gebucht haben. In Sydney haben wir meine Tante besucht, so wie ich es auch in den letzten Ferien mit meiner Mutter gemacht habe.
Mein Vater ist 4 Tage in Syndey geblieben. In dieser Zeit haben wir zusammmen Sydney erkundigt, Sehenswürdigkeiten angeschaut und sind zum Strand gegangen,
da es sehr gutes Wetter war. Ich habe Sydney schon gesehen, daher gab es nicht wirklich was ganz neues für mich. Ich habe es trotzdem sehr genossen, mit meinem Vater in Sydney Zeit zu verbringen.
Am Donnerstag sind wir zum Abschluss alle zusammen schön essen gegangen. Nachdem mein Vater am Freitag dann wieder nach Deutschland zurück fliegen musste, bin ich noch paar Tage in Syndey geblieben. Wir sind öfter an den Strand gegangen. Es war so warm und sonnig in Sydney.

Izem

Paar Tage später bin ich dann halt wieder zurück nach Neuseeland geflogen. Zusammen mit meiner Gastfamilie sind wir für ein Wochenende zu Hawke's Bay gefahren. Das liegt im Osten der Nordinsel. Die Cousine meiner Gastschwester hat nämlich geheiratet. Ein Tag vor der Hochzeit gab es eine nette High Tea Party. Ich konnte leider nicht mit zur Hochzeit gehen, aber bei der High Tea Party konnte ich teilnehmen, was sehr spaßig war. Es gab ein kleines buffet mit leckeren Snacks und natürlich auch Tee. Für diese paar Tage, die wir dort verbracht haben, haben meine Gasteltern ein großes Ferienhaus, was direkt am Strand war, gebucht. Dieses Ferienhaus war in der Nähe von Hastings. In diesem Ferienhaus hat sich die ganze Familie gesammelt. Es war sehr gutes Wetter in Hastings. An unserem letzten Tag sind wir nach Napier gefahren und haben mittags in einem schönen Park ein Picknick gemacht. Danach haben wir uns auf den weg wieder zurück nach Otaki gemacht. Hier hatten wir ehrlich gesagt mehr regnerische und windige Tage als sonnige. An einem Tag war es aber sehr sonnig und warm und dann sind wir an den Strand gefahren. Ich finde es sehr schön, dass ich mit meiner Gastfamilie vieles unternehme. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Gastfamilie und haben nicht wirklich irgendwelche Probleme miteinander. Viele Grüße aus Otaki und bis dann, Izem

Friederike - High School Neuseeland Blog

09.02.2017 Die ersten Tage in Neuseeland

Friederike Hallo,  Ich bin Friederike und komme aus dem Norden von Deutschland, wo es momentan sehr kalt ist.
Ich bin vor ca. 1 Woche in Neuseeland im sonnigen Nelson angekommen und hatte auch schon meinen ersten Schultag am Nelson College for Girls. 
Ich werde bis Juli 2017 in Neuseeland wohnen. Ich wohne in einer Gastfamilie mit zwei Gastschwestern.
Meine eine Gastschwester ist 5 und die andere ist 9. Ich verstehe mich mit meiner Gastfamilie sehr gut und bin total herzlich von ihnen im Empfang genommen worden. 
Ich bin erst eine so kurze Zeit hier in Neuseeland und habe trotzdem schon so viele Sachen erlebt und Orte gesehen.
Letztes Wochenende waren wir im Nelson Lakes Nationalpark und sind dort mit dem Boot der Familie gefahren. Es war ein sehr schöner Tag. Dieses Wochenende haben wir Freunde in einem Ferienhaus im Abel Tasman Nationalpark besucht und ich habe ein richtiges Kiwi BBQ kennengelernt.  Friederike
An meinem ersten Schultag war ich sehr aufgeregt, habe aber schon neue Bekanntschaften gemacht. Es ist am wichtigsten einfach Neuseeländer anzusprechen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie sind wirklich alle sehr nett und helfen einem auch gerne wenn man mal nicht weiterkommt.
Was ungewöhnlich aber jedoch auch sehr cool ist, ist es jeden Tag mit einer Schuluniform herumzulaufen. Ich denke aber, dass man sich schnell daran gewöhnt.  Ich bin gespannt auf die Zeit hier in Neuseeland und was ich hier noch alles erleben werde!  Eure Friederike 

Friederike Friederike

Lorenz - High School Neuseeland Blog

25.01.2017 Vor dem Abflug

Lorenz Bald ist es soweit: In ein paar Stunden werde ich in Nelson landen und dann kann mein Auslandssemester, auf das ich schon monatelang hinfiebere, beginnen.
Momentan sitze ich jedoch noch im Flugzeug von Dubai nach Auckland; der ca 16-stündige Flug ist aber auch bald überstanden.
Doch ich will von vorne beginnen und mich zuerst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Lorenz, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Österreich. Ich wohne mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester in einem kleinen Dorf in der Steiermark. In Graz gehe ich auf ein Gymnasium, bei dem ich den Sprachenzweig gewählt habe und mich für Latein und Französisch als Fremdsprachen neben Englisch entschieden habe. Ich mache gerne Sport, ich spiele Volleyball und gehe Rettungsschwimmen, ich spiele aber auch gerne Basketball und Ultimate Frisbee. Außerdem spiele ich seit 7 Jahren Saxophon.

In Neuseeland bleibe ich für ein halbes Jahr und werde in dieser Zeit das Nayland College in Nelson besuchen. Dort habe ich mich aus über 50 auswählbaren Fächern für Mathe, Englisch, Outdoor Education, Psychologie, Earth & Marine Sciene und Informatik entschieden. Ich habe mich speziell für Neuseeland entschieden, weil ich den Kiwi-Lifestyle kennenlernen will, die tollen Landschaften erkunden will und generell einfach viele neue Erfahrungen machen möchte.
Die Zeit vor dem Abflug habe ich unter anderem genützt, um mich ordentlich von meinen Freunden zu verabschieden: Ein gemeinsames Pizzaessen mit der Klasse, eine Abschiedsfeier und schlussendlich ein letztes Abschiedsessen im kleineren Kreis am Tag vor Abflug. Die restliche Zeit wurde dann hauptsächlich dem Kofferpacken gewidmet, das sich als schwieriger herausstellte, als erwartet.
Am Anfang noch 5kg Übergewicht, letztendlich wurden es bei mir dann 2 Koffer mit insgesamt 29kg von maximal 30kg + ein Rucksack mit 7kg als Handgepäck. Gerade über Sydney fliegend und mit ständig größer werdenden Aufregung, verabschiede ich mich für erste und der nächste Blogeintrag kommt dann schon direkt aus Neuseeland ;-)

Annika - High School Neuseeland Blog

Annika08.01.2017 Nicht mehr lang bis zum Abenteuer Neuseeland

Hallo zusammen,
ich heiße Annika und bin 15 Jahre alt. Ich komme aus Gelnhausen (das liegt in der Nähe von Frankfurt) und gehe dort in die 10. Klasse. Das nächste halbe Jahr, also bis zu den Sommerferien, werde ich bei einer Gastfamilie in Blenheim, Marlborough in Neuseeland, verbringen.

Jetzt sind es noch 15 Tage, 5 Stunden und 27 Minuten bis zu meiner Abreise. Seit Weihnachten drehen sich eigentlich alle Gedanken um meine bevorstehende Reise. Was soll ich einpacken? Brauche ich noch etwas? Wie soll ich das alles in meinen Koffer bekommen? Zum Glück habe ich schon ein paar der Mädchen kennengelernt, die, genau wie ich, auf das Marlborough Girls‘ College gehen, und kann mich mit ihnen beraten. Ich bin sehr froh, dass die groß angekündigte Nervosität bisher größtenteils ausgeblieben ist, aber es sind ja auch noch etwas mehr als zwei Wochen bis zu meinem Flug. Zum Glück konnte ich schon Kontakt mit meiner Gastfamilie aufnehmen, die mir auch noch eine Menge Fragen beantwortet hat. Besonders cool finde ich, dass ich eine Gastschwester aus Japan haben werde!
Alles in allem freue ich mich unglaublich auf das bevorstehende halbe Jahr und die Erfahrungen, die ich sammeln werde. Ich bin zu 100 Prozent sicher, dass ich mir den schönsten Ort der Welt dafür ausgesucht habe.

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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