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Antonia - High School Neuseeland Blog

21.06. My year in English!

My time at Nayland College started in February 2k16 after I've already studied at Nelson College for Girls. I arrived in New Zealand in July 2k15 and started school at NCG for 2 terms.
Originally I would have left after these two terms and would been home by December... Well, that plan changed; I extended my stay until the end of April 2k16, I just didn't want to leave! But I wanted to experience something different and challenge myself a bit more, so I decided to change schools. And indeed, it was a huge change! From school uniform and single sex school to mufti and a school with boys and girls.

As I already said, my time at Nayland started at the beginning of term 1, which was my last term at the same time. There were lots of other international students starting school at Nayland as well and of course some 'old internationals' who already studied here last year.

I think in the beginning it's always easier to make international friends because they are under the same circumstances. From the very first moment I felt welcome and I think that's the most important thing, being welcome, that makes everything so much easier for you! I chose different subjects than at Nelson College for Girls. I thought why shouldn't I try something new?

So I decided to take international Outdoor Education, international Earth& Marine Science, Graphics, Hospitality, Dance and English ( English is compulsory). The classes here in New Zealand are so different to Germany. Everything is so much more practical and involves you, which is so much fun! In graphics we learned a lot about design and planned and drew desk organizers.

International Earth& Marine Science was an international class, so just international students. We went on trips, discovered islands, learned about birds, penguins, environment and nature. Yeah, we did some pretty cool stuff with Mr. Bloomfield!

The subject English was very supportive for improving the use of English but also for learning about the New Zealand history and Maori culture. English gave me all the good background information, facts, tips and tricks for good discussions or talks.

In dance we were divided into small groups and developed choreographies. To be honest I'm not the best dancer, but I thought that it's such an unusual subject that I have to give it a try!

Another subject was Hospitality which is a must do for food lovers! It's divided into practical and theoretical lessons, sometimes you cook, sometimes you have theory and learn about food safety, for working in gastronomy and stuff like that. Last but not least I took Outdoor Education, which is essential for a real Kiwi experience! You do so many cool things like kayaking, mountain biking, rock climbing, survival camps, teamwork exercises and trips into national parks.

I'm a big fan of the NZ school system! It's so much more effective and useful in my opinion. They teach you values like teamwork, independence, organizing yourself and engagement. We need that in Germany as well! After some time I made Kiwi friends as well as international friends!

And now I have to go home, back to Germany. I always tried to postpone going home but I think I can't prevent it. After I spent nearly 10 months in this beautiful country it's so hard for me to leave! To leave my second family, my friends and my second life behind. Astonishing how quickly something becomes your second home. I think that's one of the hardest things of being abroad, to say goodbye and leave it behind. I tried to make the best out of my time here in New Zealand and I can say, I did! I gained so so many new experiences, way too many to write them all down.

But the most important ones: My English improved so much, I learned a bit of the Kiwi slang, I learned about NZ, saw and traveled a lot, went on amazing Outdoor Education camps, which I'll never forget, I learned to be independent and to organize myself (one of my weaknesses) and learned things in school that a teacher in Germany could never teach me! I'm just so grateful for this experience, the best time I had in my life so far with all the ups and downs.

"A year abroad isn't one year in your life, it's a life in one year."

30.05. Kia Ora aus Berlin!

Antonia
Nun bin ich seit 2 Wochen wieder zurück Zuhause in Berlin und muss mich langsam wieder eingewöhnen! In den letzen 2 Wochen in Neuseeland war ja mein Papa da und wir haben eine kleine Tour über die Südinsel gemacht!
Ich glaube mein Highlight war der Farewell Spit in Golden Bay! Das ist der nördlichste Punkt der Südinsel und es sieht einfach so atemberaubend aus! Am Ende waren wir noch 2 Tage in Nelson, wo ich alles packen musste und noch einmal Zeit mit meinen Freunden verbracht habe.

AntoniaErstaunlicher Weise hat alles in die Koffer gepasst, was beinahe an ein Wunder grenzt, weil es einfach so so viel Zeug war! Am letzten Abend habe ich mich dann mit meinen Freunden getroffen , wir sind zusammen Essen gegangen und danach auf ein Festival! Es war echt schön alle noch einmal beisammen zu haben! Am nächsten morgen war es dann soweit, ich musste das tun, wovor ich die ganze Zeit Angst hatte.. Mich verabschieden, bei manchen nur für eine bestimmte Zeit, bei anderen für vielleicht immer... Es war schon echt traurig.

AntoniaDa ich fliegen so und so schon nicht sonderlich mag , waren die 30 Stunde Flug und Wartezeiten nicht das Schönste, zum Glück bin ich mit meinem Papa zusammen und nicht alleine geflogen, sonst wäre es noch langweiliger gewesen!   Zurück in Berlin habe ich erstmal Zeit mit meiner Familie gebracht und die freien Tage genutzt, um meine beste Freundin in München zu besuchen! Jetzt muss ich langsam wieder zur Schule und muss mich wieder eingewöhnen...  

Wenn ich auf meine Zeit in Neuseeland zurückblicke sehe ich eine kleine Achterbahnfahrt. Es gab schlechte Zeiten, besonders am Anfang, aber auch so so gute Zeiten. Und ich glaube es war gut , dass es auch weniger gute Zeiten gab, aus denen habe ich am meisten gelernt. Ich habe allgemein so viel in Neuseeland gelernt, was ich hier wahrscheinlich in den nächsten 5 Jahren nicht lernen werde. Ich bin einfach sehr dankbar für diese unheimlich tolle Zeit, die ich auch nie vergessen werde, mit all den Menschen, die ich kennengelernt habe und Dingen, die ich erleben konnte! Antonia  














06.04. Last weeks in Neuseeland

Kia Ora! Antonia
Ich dachte ich melde mich nochmal bevor es zurück nach Deutschland geht!
Mittlerweile ist Term 1 fast vorbei und es heißt langsam für mich Abschied zu nehmen, was mir ehrlich gesagt echt schwer fällt.

Aber mal von Anfang an...
Anfang März haben wir einen dreitägigen Outdoor Education Trip in den Abel-Tasman Nationalpark gemacht! Dort sind wir gewandert, Kajak gefahren und haben einfach Zeit als Gruppe verbracht. Die Nächte haben wir entweder gezeltet oder am Strand geschlafen. Ich glaube am Strand schlafen ist eine der besten Erfahrungen die ich hier im Neuseeland gemacht habe!

Antonia Man liegt einfach in seinem Schlafsack am Strand, hört das Meer und sieht den unheimlich tollen Sternenhimmel und wünscht sich was, wenn man die unzähligen Sternschnuppen sieht :)
Ein anderer cooler Spot , den wir besucht haben ist Cleopatras Pools. Das ist eine Abzweigung eines Flusses, wo es eine natürliche Wasserrutsche gibt. Das Wasser ist zwar unheimlich kalt, aber es ist es echt Wert ins Wasser zu springen! Dieser Trip hat unsere ganze Klasse nochmal zusammen geschweißt, zumal wir uns ja alle erst seit ein paar Wochen kennen. Antonia
Ich empfehle wirklich jedem, der nach Neuseeland kommt, Outdoor Education als Fach zu belegen. Es ist nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch ziemlich nützlich fürs Leben und bringt tolle Erinnerungen!

In den darauffolgenden Wochen habe ich angefangen meine to-do Liste abzuarbeiten! Ich hab mir eine Liste geschrieben, mit all den Sachen, die ich unbedingt noch machen möchte hier in Neuseeland (die Liste ist sehr sehr lang geworden :D)
Antonia
Ich habe eine Fahrrad Tour zu Rabbit Island gemacht, bin mit meiner Familie nach Kaiteriteri gefahren, habe Lagerfeuer mit Freunden gemacht, war Bone Carven und und und... Leider ist immer noch ziemlich viel auf meiner Liste... Letztes Wochenende bin ich mit meiner besten Kiwi Freundin und einem Freund aus Berlin nach Golden Bay gefahren und haben ein wenig Golden Bay erkundet! (wieder ein Punkt meiner To-do Liste abgearbeitet!!)
Dann begann auch schon die letzte Schulwoche, leider... Sie ging auch echt schnell um, aber es war schön nochmal alle zu sehen! Antonia

Am Samstag war es dann soweit: mein Papa ist
in Nelson gelandet! Es war wirklich eine komische Situation; ich habe mich natürlich riesig gefreut ihn
nach so langer Zeit wiederzusehen, aber es war
dann auch echt komisch, dass er plötzlich da war.
Im Endeffekt muss man sich halt einfach wieder aneinander gewöhnen. Mein Papa bleibt jetzt für
2 Wochen und wir werden ein wenig reisen, die Südinsel angucken, aber auch in Nelson bleiben und ich zeige
ihm meine Schule, stelle ihn meinen Freunden
und meiner Gastfamilie vor! Ich hoffe es werden noch
2 schöne letzte Wochen, ich melde mich dann wieder aus Deutschland!

 

 

 

25.02. Sommer in Neuseeland

Gleich nach Weihnachten bin ich mit meiner zweiten Gastfamilie weggefahren. Nein, ich habe keine 2 Gastfamilien, aber irgendwie schon.
Das ist die Familie von meiner besten Freundin gewesen und ich habe ungefähr jeden
2. Tag dort verbracht, wenn sie nicht gerade bei mir war. Wir sind für 2 Wochen auf einen kleinen Roadtrip gefahren, von Nelson, über Christchurch, Oamaru, Kakanui und Dunedin! Antonia

Die meiste Zeit haben wir in Kakanui in deren Bach, einem typisch neuseeländischen Ferienhaus verbracht. Von dort aus sind
wir dann herumgefahren, haben verschiedene Plätze und Orte angeschaut, waren viel am Strand und haben einfach schöne, entspannte Tage miteinander verbracht!
Es war bis jetzt die schönste Zeit, die ich hier in Neuseeland hatte!
New Years Eve haben wir unter dem unglaublich schönen Sternenhimmel verbracht und gegrillt, mal ein ganz anderes Neujahr. Nachdem wir dann Anfang Januar wieder nach Hause gekommen sind hatte ich noch 3 Wochen Ferien vor mir, was mir anfangs sehr sehr lange vorkam, im Endeffekt aber wie im Fluge vorbei war, leider. Antonia
Ein Freund aus Deutschland, der hier
in Neuseeland als Backpacker unterwegs ist,
hat mich für ein paar Tage besucht, ich
habe viele Strandtage mit meiner Gastfamilie verbracht und war mit meiner Familie campen.
Falls ich es noch nicht erwähnt habe meine Familie besteht aus Jabe(5), Mac(4) und meiner Gastmama Deb :)
Dann rückten auch schon die letzten Tage der Ferien näher, die Schule meiner Brüder hat wieder begonnen und dann auch meine.

AntoniaEs war eine echt aufregende Woche: Mein erster Schultag an der neuen Schule!
Ich habe vom Nelson College for Girls aufs Nayland College gewechselt; einer gemischten Schule ohne Uniform. Ich war ehrlich gesagt sehr aufgeregt, da es schon nochmal was ganz neues war. Ich kannte aber zum Glück schon ein paar Freunde vom Nayland, so dass ich keine Angst haben musste am Anfang alleine herumsitzen zu müssen oder so. Ich habe ein paar Fächer behalten, probiere aber auch ein paar ganz neue aus!
Ich habe nach wie vor Englisch, Outdoor Education und Food&Hospitality. Dazu kommt jetzt Graphics, ein Fach über Architektur und technisches Zeichnen; Earth and Marine Science (sehr viel über die Meereswelt und Umweltschutz) und zu guter letzt Dance (ich glaube das muss ich nicht erklären).
Bis jetzt bin ich wirklich zufrieden mit meinen Fächern und auch die Atmosphäre in der Schule ist echt gut. Ich bin ziemlich froh wieder eine "normale" Schule zu besuchen, hätte aber wirklich gerne wieder eine Schuluniform.
Die macht vieles einfacher und erspart einem den "was ziehe ich heute an" Moment!

Ich melde mich bald wieder und erzähle über die ersten Wochen in der Schule! Bis bald :)

Antonia














31.12.: Anstatt Plätzchen, Weihnachtsmarkt und Schnee gibt's für mich das Cambridge Exam, die Nordinsel Tour und Weihnachten am Strand

Der Dezember war schon ziemlich ungewöhnlich für mich. Angefangen damit, dass es einfach richtig warm ist und die Sonne scheint.
Anfang Dezember habe ich mein Cambridge Zertifikat in Wellington geschrieben. Dafür habe ich eine Woche bei einer Freundin von mir gewohnt und wir haben zusammen gelernt, da sie eine ähnliche Prüfung hatte. Im Zuge dessen hatte ich auch gleich die Möglichkeit mir Wellington anzusehen und natürlich shoppen zu gehen, was ja in Nelson ein wenig schwierig ist. Wir waren zusammen im Te Papa Museum, dem wahrscheinlich bekanntesten Museum Neuseelands und ich muss sagen, dass es eines der ersten Museen war, das ich wirklich sehr interessant fand!
Außerdem sind wir mit dem Cable Car gefahren, was zu jedem Wellington Trip dazugehören sollte!

Antonia Gleich am Tag nach meinem Cambridge Exam ging es los nach Auckland auf die 7-tägige Nordinsel Tour. Wir haben Auckland erkundet, waren in Raglan (einem beliebten Surferstrand in NZ) surfen, haben uns Hobbiton angeschaut, waren am wunderschönen Cathedral Cove Strand und noch vieles mehr.
Nach dieser echt schönen Tour kam dann der wohl unangenehmste Teil des ganzen Dezembers, meine beste Freundin ist zurück nach Deutschland geflogen. Wir kannten uns vor Neuseeland noch nicht, haben aber so ziemlich 24/7 alles zusammen gemacht. Es war ziemlich hart für mich, dass meine engste Bezugsperson plötzlich wieder am anderen Ende der Welt ist und ich das jetzt alles ohne sie meistern muss. Der Abschied von ihr und auch zwei weiteren guten Freunden war in den ersten Tagen sehr traurig.
Zum Glück habe ich eine supertolle Gastmama, zwei kleine Brüder, die mich eh immer auf Trab halten und auch gute Freunde, die mir die Zeit so schön wie möglich gemacht haben. Natürlich hat es auch viel mit einem selbst zu tun und ob man deswegen unglücklich ist oder das Beste aus der Zeit macht!

Dann stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Meine Gefühle an Weihnachten waren geteilt, zum einen konnte ich es kaum erwarten Weihnachten im Sommer zu feiern, aber zum anderen hat diese Weihnachtsstimmung einfach total gefehlt (was auch verständlich ist bei 25 Grad, Sonne, Strand und Meer). Weihnachten ist für mich auch Familienzeit und deshalb habe ich sie ziemlich vermisst.
Im Endeffekt war es gar nicht schlimm, dadurch, dass ich nicht in Weihnachtsstimmung war, war es am eigentlichen Weihnachtstag nicht mehr so schlimm für mich. Weihnachten wird hier morgens am 25.Dezember gefeiert (noch ein Grund weniger für mich Weihnachten zu feiern).
Meine kleinen Brüder sind um 5:30 aufgestanden und wollten sofort ihre Geschenke auspacken.
Um ehrlich zu sein hätte ich sogar auf meine Geschenke verzichten können, da ich echt gerne ausgeschlafen hätte :D Tagsüber sind wir die Familie besuchen gegangen, haben die Geschenke aufgebaut und damit gespielt.
Dann gab es Christmas Lunch, traditionell mit Ham. Es hat sich wirklich nicht wie Weihnachten angefühlt, eher wie ein normaler Familien/Feiertag (mit vielen Geschenken), aber richtig Weihnachten war es nicht.
Antonia Das schönste für mich war der Abend des 25. Dezember: ich bin mit meiner Gastmama alleine zum Strand gefahren, wir haben dort ein Picnic gemacht, sind baden gegangen und haben dem Sonnenuntergang zugesehen. Ich glaube immer wenn mich jemand fragen wird, wie ich mein Weihnachten verbracht habe, werde ich sagen, dass ich abends am Strand baden war und mein Weihnachtsfestessen ein Picnic mit Erdbeeren und Sandwiches war. In Neuseeland gibt es auch keine Weihnachtsfeiertage, nur den ´Boxing Day´ am 26.12., der mehr oder weniger ein Shoppingtag ist. Wir waren an diesem Tag im Nelson Lakes Nationalpark, sind mit dem Boot gefahren und haben dort ein Picnic auf einer kleinen Insel gemacht. Es war ein ganz anderes Weihnachten , aber keinesfalls ein schlechtes und es wird mir immer als etwas Besonderes in Erinnerung bleiben!

Ich habe mir am Anfang meiner Zeit hier in Neuseeland eine Bucket-Liste geschrieben mit Dingen, die ich sehen, machen oder ausprobieren möchte.
Im Dezember habe ich echt viel davon geschafft: mein Cambridge Zertifikat absolviert, surfen gelernt (zumindest versucht), die Cathedral Cove gesehen und Weihnachten im Sommer gefeiert.

Bis bald!

20.11.: Die letzten Schulwochen& unser International Programm

Kia Ora! :)
Nach den Ferien hat Term 4 gestartet, aber kaum ging es wieder los, da war's auch schon wieder rum.. In Term 4 werden die Examen geschrieben und alle Kiwi Schüler haben einen sogenannten "Studyleave", deshalb dauert der Term nur drei Wochen. In den drei Wochen hatten wir noch ein Wochenende lang einen Outdoor Education Trip, wir sind nach Golden Bay gefahren und waren dort klettern. Das war noch einmal ein schöner letzter Trip mit unserer Outdoor Klasse.
Antonia Um ein Fazit über meine Schulzeit am Nelson College for Girls zu ziehen: Es war sehr durchwachsen. Teilweise war es schwer Anschluss zu finden und es war nicht immer jeder offen und hat einen Wilkommen geheißen. Ich glaube das hat aber auch was mit der Zeit zu tun, da die Kiwis sehr viel für die Schule und für ihre Examen in Term 3 und 4 machen müssen. Außerdem sind an meiner Schule einige Internationals, sodass die Kiwis das gewöhnt sind. Mein Tipp an dieser Stelle: Versucht es immer weiter und quatscht eure Mitschüler an, auch wenn das leichter gesagt als getan ist. Nach Ende des Terms hat dann auch gleich unser International Programm für 1 ½ Wochen gestartet. In Woche eins sind wir Windsurfen, Stand Up Paddlen und Segeln gegangen, was unheimlich Spaß gemacht hat. Außerdem haben wir uns von einer Brücke abgeseilt, waren wandern und haben ein Lagerfeuer gemacht.
Antonia In der zweiten Woche waren wir für drei Tage im Abel Tasman National Park, dem wohl schönsten Plätzchen Erde. Wir sind mit dem Wassertaxi in den National Park gefahren und von dort aus gewandert. Unsere erste Nacht haben wir in einer Hütte verbracht, wo wir mit ein paar anderen den Raum geteilt haben. Das ist echt mal eine Erfahrung, einen Raum mit fremden Menschen zu teilen. Aber man lernt Menschen kennen und das ist das Schöne daran: Ich habe eine junge Backpackerin aus der Schweiz kennengelernt und wir haben ganz lange gequatscht.
Auf einem Trip wie diesem ist das A und O möglichst wenig, aber gutes Gepäck zu haben und dazu zählt auch sein Essen genau zu planen, was so wie ich finde, ziemlich schwer ist, da ich dazu neige immer zu viel einzupacken. Nach einer 5 stündigen Wanderung am zweiten Tag sind wir bei unserem Camp angekommen.
Ich muss sagen, dass dieser Tag zu den schönsten meines Lebens zählt. AntoniaNach der Wanderung sind wir in einer Bucht angekommen, die wirklich wie aus dem Reisekatalog aussah. Nachdem wir baden waren und Lagerfeuer gemacht haben, haben wir alle zusammen am Strand unter den Sternen geschlafen. Wenn man hier in Neuseeland in den Himmel guckt ist das kein Vergleich zu Deutschland: Man sieht so viele Sternbilder und Sternschnuppen. Und ich muss sagen, dass die Nacht bequemer war als erwartet.  Gestern sind wir nun von unserem Trip nach Hause gekommen und ich kann es kaum erwarten wieder in den Abel Tasman National Park zu fahren!

29.10.: Nachrichten vom anderen Ende der Welt!

Antonia Nach einer längeren Zeit melde ich mich jetzt mal wieder! Es ist so viel spannendes passiert!

Antonia Fangen wir mal an:
Ende August hatten wir unseren ersten Schulball. Das, was man immer eher aus Filmen kannte, haben wir jetzt wirklich miterlebt, ein richtiger Schulball.
Trotz viel zu hoher und schmerzender Schule war es ein echt schöner Abend!



Dann hatte ich auch schon bald Geburtstag. Um ehrlich zu sein hatte ich ziemlich Angst vor meinem Geburtstag, weil es so ziemlich das erste Mal ohne meine Familie und Freunde in Deutschland war. Aber der Tag war toll! Mit unserer Nelson Experience Klasse sind wir in einen Outdoor Park gegangen, wo wir ganz viel zum Thema Teamwork und Selbstvertrauen gemacht haben. Wir mussten uns gegenseitig in 15 Metern Höhe sichern und versuchen an ein Trapez zu springen. Ich persönlich habe ziemliche Höhenangst, hab mich danach aber umso besser gefühlt, weil ich meine Angst überwunden habe und mich getraut habe.
Antonia
Am Nachmittag sind meine Freundinnen mit zu mir nach Hause gekommen und wir haben zusammen Kuchen gegessen. Von einem guten Freund habe ich eine Karte für ein Rugbyspiel hier in Nelson geschenkt bekommen. Das war dann auch gleich das nächste große Erlebnis!

Ich habe eine to-do Liste mit Dingen, die ich alle ausprobieren oder machen will und ein Rugbyspiel zu sehen, war eine Sache davon.
Nach ungefähr 60 Minuten des Spiels habe ich dann auch endlich verstanden was die grundlegenden Regeln sind und bis heute habe ich mir nur eine Regel behalten, die wohl die wichtigste ist: rede während eines Rugby Spieles nie über Football!

Mittlerweile sind schon 8 Wochen Schule vergangen und das ist ne echt schnell vorgekommen. Dadurch, dass die Kiwi-Mädchen ihre Moc-Exams haben, hatten wir eine Woche lang frei, da wir Internationals ja nicht die Abschlussprüfungen mitschreiben.
Sonst ging der ganz normale Alltag weiter: Schule, mit Freunden treffen, mal mehr und mal weniger ins Fitnessstudio gehen und und und... Ich glaube man kann nicht verhindern, dass man zunimmt, damit habe ich mich mittlerweile auch abgefunden.

Ende September haben dann auch die Ferien begonnen. 2 Wochen frei!!

Antonia Und somit hat auch unsere South Island Experience Tour begonnen! Wir sind für 9 Tage wirklich um die ganze Südinsel gefahren und haben so ziemlich viel von ihr gesehen! Die Südinsel ist wirklich traumhaft schön und so verschieden! Immer wenn wir in eine neue Stadt gekommen sind, dachten wir, dass wir in einem anderen Land sind, weil die Städte wirklich so verschieden aussahen! Auch die West- und Ostküste unterscheiden sich so sehr.
Unsere Route: Nelson-Franz Josef Glacier-Fox Glacier-Makarora-Wanaka-Queenstown-Dunedin-Kaikoura-Nelson. Diese Tour war für mich bis jetzt das absolute Highlight!
Es ist einfach super cool gewesen, die ganze Südinsel zu sehen und am allerbesten war eigentlich das Zusammensein mit den anderen Austauschschülern! Zu meinen Highlights zählen das Schwimmen mit Delfinen, Essen im Skyline Restaurant mit der Aussicht über ganz Queenstown, einen echten Kiwi (Vogel) zu sehen und der Besuch in der -5 Grad kalten Eisbar, wo wirklich alles aus Eis besteht. Am allerbesten ist es aber einfach wirklich, wenn man tolle Menschen um sich herum hat!

Jetzt hat die Schule wieder angefangen und ich vermisse die Ferien jetzt schon! Jetzt startet Term 4, mein letzter Term hier. Mittlerweile ist die Hälfte meiner Zeit hier in Neuseeland vorbei und ich kann mir nicht im geringsten vorstellen wieder nach Deutschland zu fliegen! Aber zum Glück habe ich ja noch 3 Monate, bis ich mich wirklich langsam daran gewöhnen muss, dass es bald vorbei ist!
Bis dahin halte ich euch auf dem Laufenden...


19.08.: Erste Eindrücke.


Hallo hier melde ich mich also mal wieder :)
Antonia Ich bin mittlerweile seit 5 Wochen in Nelson und das Wetter ist eher bescheiden. Es ist einer der kältesten Winter, den Nelson je hatte, aber zum Glück fängt bald der Frühling an und es wird wärmer! 
Ich habe mich mittlerweile ganz gut eingelebt und habe mich auch an die Schule gewöhnt. Schule ist hier nämlich ziemlich anders als in Deutschland. Sehr gut ist, dass die Schule hier erst um 9:00 beginnt und man einfach viel ausgeschlafener ist. Außerdem kann man sich 6 Fächer wählen, anstatt wie in Deutschland, fast alle Fächer belegen zu müssen. Ich habe Englisch & Mathe (ist Pflicht), Fotografie, Outdoor Education, Food & Hospitability und Health. Die Fächer mögen unbekannt klingen, also erklär ich mal ein bisschen was man da so macht :) 
AntoniaIn Outdoor Education gehen wir mountainbiking und rockclimbing, was echt Spaß macht und mal was ganz anderes ist, als immer nur im Klassenraum zu sitzen. In Food& Hospitability kochen wir und lernen über Vegetarismus und verschiedene Diäten. Health ist ein sehr interessantes Fach, wenn man gerne diskutiert und debattiert. Es werden gesellschaftliche Themen wie Homosexualität, Werbung und Magersucht diskutiert und von verschiedensten Standpunkten betrachtet.. Ich liebe diese Fächer sehr, da man Dinge lernt für die man sich wirklich interessiert. Nicht ganz so cool ist es in Mathe; die Kiwi Mädchen sind ziemlich zurück mit dem Stoff; ich bin hier in der 12. Klasse und sie behandeln gerade quadratische Funktionen. Aber positiv sehen: es ist eine gute Wiederholung. Antonia

Neben der Schule nehme ich an einem Programm namens Nelson Experience teil. Dort unternehmen wir jeden Montag etwas und schauen uns ein Stück weit Neuseeland an. Wir waren schon in den Klippen klettern, in der Kletterhalle klettern, Geocashing (eine Art Schatzsuche, jedoch ohne Gewinn) und nächste Woche gehen wir Kajak fahren. Auch mit meiner Outdoor Education Klasse waren wir schon ein Wochenende lang in den Southern Alps wandern und haben in selbstgebauten Iglus geschlafen.

AntoniaIch würde jedem, der ein bisschen Abenteuer und Nervenkitzel mag,empfehlen, dass man völlig andere Fächer wählt, welche, die sich komisch anhören und so gar nichts mit Schule zu tun haben. Dadurch sieht man so viel von Neuseeland und es macht echt Spaß! 
Innerhalb von der kurzen Zeit habe ich schon echt viele schöne Orte in Neuseeland gesehen und freue mich sehr auf all die Dinge, die ich noch sehen werde. :) Bis bald

Eure Toni

 

19.07.: Hi oder auch Kia ora.

AntoniaIch bin Toni,15 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich werde im nächste halben Jahr das Nelson College for Girls besuchen, ja, wie man hört ist es eine Mädchenschule, was ich ziemlich spannend finde.
Ich konnte euch leider erst jetzt schreiben,weil ich noch sehr viel packen musste und Organisation & Ich nicht so gute Freunde sind.

Morgen Abend ist es endlich soweit: das große Abenteuer beginnt 18.000 km weit entfernt von Zuhause, am anderen Ende der Welt. Zurzeit habe ich gemischte Gefühle; zum einen freue ich mich riesig, meine Gastfamilie kennenzulernen und dort ein völlig neues Leben zu beginnen, aber andererseits fällt mir der Abschied von meinen Freunden und meiner Familie echt schwer.
Ich habe lange überlegt, wie ich diesen Blog schreibe, ob ich standardgemäß schreibe, dass alles toll ist und ich gar keine Angst habe. Hab mich aber dagegen entschieden!

In den letzten Wochen war mein Leben eine kleine Achterbahnfahrt: zwischendurch gab es viele Momente, der großen Vorfreude, aber auch viele Momente, in denen ich mir dachte, was ich hier eigentlich gerade mache und ob ich das wirklich alles so will. Aber ich glaube, dass es dazu gehört, wenn man für eine so lange Zeit von Zuhause weggeht.
Ich mache viele Sachen immer erst auf den letzten Drücker, also hier die Empfehlung: nicht erst am letzten Tag packen, sondern mehrmals vorpacken und nocheinmal durchgehen, was man noch brauchen könnte. ( mindestens 1x!)
Ein Tipp: der Abschied fällt einem viel leichter, wenn man noch einmal seine Familie und Freunde beisammen hat. Meine Freunde haben eine Überraschungsparty für mich organisiert und ein Video für mich gedreht; seitdem fällt mir der Abschied viel leichter. Das soll jetzt nicht heißen, dass eure Freunde eine Party für euch machen sollen, aber ladet euch eure engsten Freunde nochmal ein! :)
Das wars für den Anfang von mir, ich melde mich, wenn ich gelandet und angekommen bin!

Bis bald bei den Kiwis!
Toni

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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