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Lorenz - High School Neuseeland Blog

13.04.2017 Abel Tasman trip, Muddy Buddy und mehr

Lorenz Wie in meinem letzten Blog angekündigt, ist einiges passiert. Und das spannendste davon war wahrscheinlich unser Trip zu Abel Tasman mit Outdoor Education. Teils per Kajak, teils zu Fuß machten wir uns auf den Weg durch Neuseelands kleinsten Nationalpark, mit dem Ziel Anchorage, wo wir unser Camp aufschlugen. Nach ein bisschen Stargazing am ersten Abend, standen wir am nächsten Tag früh auf, um den Park zu erforschen: In der Früh erkundeten wir einen der vielen schönen Wanderwege, danach wanderten wir zu Cleopatra’s Pool, einem kleinen (eiskalten) Teich mit einer natürlichen Stein-Rutsche. Unseren Nachmittag verbrachten wir im Te Pukatea Bay. Am dritten Tag machten wir uns leider schon wieder auf den Weg zurück, doch von diesen 3 Tagen nahmen wir vieles mit: Viele Informationen über Neuseelands Fauna und Flora, viele neue Erfahrungen, viele Eindrücke und vor allem eine tolle Zeit mit Freunden in einem wunderschönen Nationalpark.

LorenzDoch der unser Trip zu Abel Tasman war nicht das einzige Ereignis: Ich nahm an dem „Muddy Buddy“ teil, einem ungefähr 6km langem Hindernisrennen durch Schlamm. Es machte riesig Spaß und es war eine coole Erfahrung. Genauso war unser Cave Rafting Trip nach Charleston, bei dem wir durch ein Höhlensystem erkundeten, tausende Glühwürmchen sahen und auf einem Gummireifen aus der Höhle trieben.

LorenzAußerdem halfen ein paar Internationals und ich bei dem „Marchfest“, einem jährlichen Bierfestival. Das ganze Geld, das wir dafür bekommen hätten, wurde dann an die „Nelson Arc“ gespendet, einen Verein, der verstoßene Hunde trainiert und auch Kindern, die sich in schwierigen Lagen befinden, Hunde zur Verfügung stellen. Das Ende des Terms steht kurz bevor, das heißt einerseits, dass die Ferien nicht mehr weit entfernt sind, doch andererseits auch, dass wir und von einigen Internationals verabschieden müssen. Leider sind einige gute Freunde, die ich hier gefunden habe, unter jenen, die in ihre Heimat (Schweiz, Chile und Slowakei) zurückkehren. Ich hab jedoch auch etwas auf das ich mich danach freuen kann: Mein 2-wöchiger North- and South Island Trip steht nämlich bevor.

Bis nächstes Mal,
Lorenz

29.03.2017 Der erste Monat

Kia Ora!
Die Zeit vergeht im Flug. Anfangs dachte ich, dass 6 Monate so eine lange Zeit sind, doch jetzt bin ich fast traurig dass ich “nur“ noch 4 Monate übrig habe. Ich habe schon einige neue Erfahrungen gemacht und so viel kann ich vorab sagen: Ich hatte soweit eine tolle Zeit und ich genieße jeden Moment den ich hier in Aotearoa verbringe. Nach einem ungeplanten Stopp in Wellington (da wir unseren Direktflug von Auckland nach Nelson verpasst hatten) kamen wir nach insgesamt ca 36 Stunden die wir entweder in der Luft oder an Flughäfen verbracht hatten, letztendlich müde, aber glücklich, dass wir endlich angekommen sind, am Flughafen Nelson an.

LorenzDort durfte ich dann auch schon meine Gastfamilie kennenlernen: Steve, Rachel und Lewis. Steve ist ein Zauberkünstler/Jongleur und gibt hier und da Shows, Rachel ist Töpferin und verkauft ihre Töpfereien hauptsächlich auf Märkten, die so gut wie jedes Wochenende stattfinden. Mein kleiner Gastbruder, Lewis ist 3 Jahre alt und hat mich mit einem „I’m gonna keep you forever“ willkommen geheißen. Seine Großeltern, John und Marion sind ungefähr 2 Stunden nach mir von ihrem Flug von Edinburgh in Nelson angekommen, um die nächsten 4 Monate hier zu verbringen. Die ganze Familie ist echt nett und fröhlich :) Ich wohne im Stadtteil Tahunanui und bin somit mit dem Fahrrad ungefähr 15min von der Schule entfernt und nur 5min vom Strand.

Nach den Orientation Days mit Study Nelson (wo wir unter anderem mit Wakas, den traditionellen Maori-Kanus gepaddelt sind) ging es auch schon ans Nayland College. Nayland ist ziemlich beliebt bei Austauschschülern (vor allem bei deutschen) und hat somit über 60 „intenationals“. Diese kommen unter anderem aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Norwegen, Japan, Taiwan, Brasilien und einigen anderen Ländern. Nach 2 weiteren Einführungstagen und einem Powhiri (eine offizielle Maori-Begrüßung, um in die Schulgemeinschaft aufgenommen zu werden) fing die Schule auch schon an. Ich nehme an vielen schulischen Aktivitäten teil, so habe ich jetzt pro Woche ein Volleyballtraining und 2 Spiele (1 mit dem Internationalen Team und 1 mit einem Kiwi-Team), ich spiele Ultimate Frisbee und ich spiele in der Jazz Band.

LorenzAn den Wochenenden treffe ich mich meistens mit Freunden am Strand, gehe mit meiner Gastfamilie auf Märkte oder mache hier und da kleinere Ausflüge. Ich habe zum Beispiel schon einen kleinen Ausflug zum Peluris River gemacht, in welchem eine Szene aus Der Hobbit gedreht wurde und wir schwammen ein bisschen in dem eiskalten, aber erstaunlich klaren Fluss. In der 2. Schulwoche fand dann der jährliche House Day statt, bei dem die Schüler der 4 verschiedenen Häuser (Draco, Phoenix, Aquila und Pegasus) gegeneinander, in den Farben des jeweiligen Hauses verkleidet, in Spielen antreten um Punkte zu sammeln. Da ich in Aquila bin, verkleidete ich mich in Blau/Weiß. Letztendlich wurden wir Dritter, 2 Punkte hinter Phoenix. 2 Wochen nach dem House Day fand auch schon die nächste Schulveranstaltung statt: Der Athletics Day. Ich habe die LorenzMöglichkeit natürlich ausgenutzt und hatte somit die Chance Sportarten auszuprobieren die ich noch nie zuvor gemacht habe, wie Speer- und Diskuswerfen und Kugelstoßen (in dem ich überraschenderweise Erster wurde). Durch meine Leistungen beim Athletics Day hatte ich mich sogar für die „Tasman School Athletics Championships“ qualifiziert, konnte jedoch nicht teilnehmen, da ich mich zu dem Zeitpunkt gerade auf einem 3-tägigen Camp im Abel Tasman National Park befand. Doch darüber werde ich euch in meinem nächsten Blogeintrag mehr erzählen ;)

25.01.2017 Vor dem Abflug

Lorenz Bald ist es soweit: In ein paar Stunden werde ich in Nelson landen und dann kann mein Auslandssemester, auf das ich schon monatelang hinfiebere, beginnen.
Momentan sitze ich jedoch noch im Flugzeug von Dubai nach Auckland; der ca 16-stündige Flug ist aber auch bald überstanden.
Doch ich will von vorne beginnen und mich zuerst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Lorenz, ich bin 16 Jahre alt und komme aus Österreich. Ich wohne mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester in einem kleinen Dorf in der Steiermark. In Graz gehe ich auf ein Gymnasium, bei dem ich den Sprachenzweig gewählt habe und mich für Latein und Französisch als Fremdsprachen neben Englisch entschieden habe. Ich mache gerne Sport, ich spiele Volleyball und gehe Rettungsschwimmen, ich spiele aber auch gerne Basketball und Ultimate Frisbee. Außerdem spiele ich seit 7 Jahren Saxophon.

In Neuseeland bleibe ich für ein halbes Jahr und werde in dieser Zeit das Nayland College in Nelson besuchen. Dort habe ich mich aus über 50 auswählbaren Fächern für Mathe, Englisch, Outdoor Education, Psychologie, Earth & Marine Sciene und Informatik entschieden. Ich habe mich speziell für Neuseeland entschieden, weil ich den Kiwi-Lifestyle kennenlernen will, die tollen Landschaften erkunden will und generell einfach viele neue Erfahrungen machen möchte.
Die Zeit vor dem Abflug habe ich unter anderem genützt, um mich ordentlich von meinen Freunden zu verabschieden: Ein gemeinsames Pizzaessen mit der Klasse, eine Abschiedsfeier und schlussendlich ein letztes Abschiedsessen im kleineren Kreis am Tag vor Abflug. Die restliche Zeit wurde dann hauptsächlich dem Kofferpacken gewidmet, das sich als schwieriger herausstellte, als erwartet.
Am Anfang noch 5kg Übergewicht, letztendlich wurden es bei mir dann 2 Koffer mit insgesamt 29kg von maximal 30kg + ein Rucksack mit 7kg als Handgepäck. Gerade über Sydney fliegend und mit ständig größer werdenden Aufregung, verabschiede ich mich für erste und der nächste Blogeintrag kommt dann schon direkt aus Neuseeland ;-)

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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