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Louisa - High School Neuseeland Blog

03.04.: Zurück in Deutschland und der letzte Schulterm.

Hey everyone,

es ist eine Weile her, dass ich Euch das letzte Mal geschrieben habe und inzwischen bin ich wieder zurück im kalten Deutschland, aber ich würde Euch gerne einiges über meine letzten Wochen in Neuseeland berichten.

Kurz vor den Ferien im Oktober, hatte ich mich dazu entschieden, die Gastfamilie zu wechseln. Ich hatte mich in meiner ersten Familie einfach nicht wohl gefühlt, so dass ich zu einer aus Holland ausgewanderten Familie wechselte. Mit meinen neuen Gasteltern und Geschwistern verstand ich mich super. Meine Gastgeschwister Raffi (18), Siti (15) und Niwa (13) sowie meine Gasteltern Rita und Stef empfingen mich mit offenen Armen und wir verstanden uns auf Anhieb. Sie leben in einem kleinen Haus im Ort, nur ca. 200 m von der Schule entfernt, was den Schulweg und das Treffen mit Freunden deutlich vereinfachte. Das nutzte ich gleich und fing an mit Badminton, Fußball, Klettern und Schwimmen. Louisa

Der vierte Schulterm, bzw. mein zweiter, ging recht schnell vorüber, denn wir hatten nur 4 Wochen Unterricht, danach fing für meine Mitschüler die Prüfungszeit an. Leider hatten meine Freunde gerade in diesem Zeitraum wenig Zeit für mich, so dass ich meine Tage meist mit Sport oder mit Ausflügen an den Fluss zusammen mit meinen Gastgeschwistern verbrachte. In Takaka gibt es einen wunderschönen Fluss, der am Dorf vorbeifließt. Ein bisschen stromaufwärts gibt es eine Stelle, an der das Wasser die Steinufer ausgehöhlt hat. Von diesen Felsen aus lässt es sich wunderbar ins Wasser springen und die Sonne genießen.

Anfang November ging es für mich dann zusammen mit den Year 8s und eine Woche später mit den Year 7s auf Klassenfahrt. Zunächst fuhr ich mit einer kleinen Gruppe Schüler und meinem Outdoor Education Lehrer in den Abel Tasman National Parc, in dem wir für 3 Tage von Anchorage bis Totaranui wanderten. Als Teil meines Sozialprojektes des Kiwi Scholarships, half ich bei der Organisation, beim Kochen und Zelte aufbauen. Der Trip machte super viel Spaß, und landschaftlich war die Wanderstrecke einfach wunderschön.

Eine Woche später ging es dann mit den etwas jüngeren Schülern ins Teapot Valley in der Nähe von Nelson. Das Camp erinnerte mich sehr an das Schullandheim, welches wir in der 6. Klasse in Deutschland besuchten, denn unsere Zeit verbrachten wir mit zahlreichen Outdooraktivitäten, wie Bogenschießen, Klettern, und einem Hindernisparcours. Auch hier hatte ich (trotz der vielen lauten Kinder und meiner Funktion als Betreuer) sehr viel Spaß.

Im Term 4 fokussierte ich mich nun, da die Schule vorbei war vor allem auf mein Sozialprojekt im Kindergarten. Hier durfte ich mit den Kindern spielen, ihnen spannende Geschichten erzählen und den Erziehern bei der Arbeit helfen. Am meisten Vergnügen hatten die Kinder und ich beim Malen mit Fingerfarben und am Ende des Tages hatten alle ein bunt angemaltes Gesicht und ich sehr viele bunte Striche auf dem Arm.
Meine übrige freie Zeit nutzte ich um Jana in Nelson zu besuchen und sie kam auch zu mir nach Golden Bay um die Gegend zu erkunden.

Ein Highlight war das Get together mit Study Nelson im November. Für uns alle ging es zum Segeln am Tahuna Beach und im Hafen, was allen super viel Spaß machte. Eine tolle Gelegenheit um sich mit den anderen auszutauschen und über die bisherigen Erfahrungen in NZ zu sprechen. Jedoch hatten Jana und ich die Sonne etwas unterschätzt und so plagten wir uns am Abend mit einem riesigen Sonnenbrand auf den Schultern.

Kurz vor meiner Abreise fand auch das Senior Prize Giving statt, an welchem die Schüler für ihre Erfolge im vergangenen Schuljahr geehrt werden. Es war eine super Gelegenheit, um all meinen Lehrern, die ich so ins Herz geschlossen hatte Lebewohl zu sagen.

Nur ein paar Tage später war das letzte Assembly des Schuljahres, in welchem leider nur noch die Junior Klassen da waren. Dennoch hielt ich eine tränenreiche Abschlussrede. In Golden Bay und an meiner Schule hatte ich mich so wohl gefühlt, ich wollte unter keinen Umständen nach Hause fliegen.

Insbesondere meine letzten Wochen in Neuseeland waren so unterschiedlich zu Deutschland wie sie nur hätten sein können. Weihnachten im Hochsommer, jeden Tag über 25°C und kein Stress. Die Kiwis laufen alle in Shorts, T-Shirt und natürlich barfuß herum, und alle sind super gut drauf. Es fiel mir sehr schwer, diesem wunderschönen Ort Good Bye zu sagen, und meinem neuen Leben den Rücken zu kehren. Ich habe viele neue Freunde und eine zweite Heimat gefunden, die ich nicht einfach so zurücklassen wollte. Besonders schwer viel es mir am Abend meiner Good Bye Party. Louisa Meine ganze Jahrgangsstufe und andere gute Freunde kamen an meinem vorletzten Abend in Golden Bay nach Rototai an den Strand. Am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel sah ich die meisten das letzte Mal und nutze die Chance allen für meine wunderschöne Zeit in Neuseeland zu danken. An meinem letzten Abend kamen meine engsten Freunde nochmal bei mir vorbei und gemeinsam mit meinem Gastbruder Raffi blieben wir die ganze Nacht wach und redeten über unsere tolle gemeinsame Zeit. Vor allem in den letzten Stunden fiel es mir schwer Tschüss zu sagen, denn ich habe sie alle in so kurzer Zeit ins Herz geschlossen. Am frühen Morgen ging es dann mit meinem Gastvater zum kleinen Flughafen in Golden Bay (es ist nicht wirklich ein Flughafen, mehr eine Landebahn mit einer Scheune daneben), an dem auch schon meine gute Freundin Skyla auf mich wartete, um mich zu verabschieden. Von hier aus trat ich den ersten Schritt meines Heimfluges, mit einem 2-tägigen Zwischenstopp in Wellington an. In einem kleinen Flugzeug, mit nur 6 Sitzplätzen ging es einmal übers Meer auf die Nordinsel. Von hier oben konnte ich mit einer Träne im Auge einen letzten Blick auf das wunderschöne Golden Bay werfen. Doch nach ca. 50 min war ich bereits in Wellington angekommen.

Am Flughafen empfing mich Marie, die ich bereits auf dem Hinflug kennengelernt hatte, und wir fuhren gemeinsam zu ihrer Gastfamilie. Meine Tage in Wellington verbrachte ich vor allem mit Sightseeing. Wir besuchten das Te Papa Museum, gingen in der Stadt shoppen und machten natürlich auch einen Abstecher zu den Weta Workshops, die Filmstudios in denen unter anderem Requisiten für die „Herr der Ringe“ Trilogie gebastelt wurden. Doch viel Zeit blieb mir nicht und schon am frühen Montagmorgen ging es wieder zum Flughafen. Ich verabschiedete mich von Marie und ihrer Familie und machte mich auf den Weg nach Christchurch von wo aus ich über Singapur nach Hause flog.

Louisa

Der Rückflug verlief größten Teils problemlos, ich war jedoch total übermüdet. Dennoch war es ein komisches Gefühl plötzlich wieder im Flieger nach Hause zu sitzen. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben, dass mein halbes Jahr schon wieder vorbei sein sollte, denn die Zeit war verflogen wie im Flug.

In Frankfurt warteten bereits meine Eltern auf mich, um mich wieder in die Arme zu schließen. Meine Freunde empfingen mich mit einer Überraschungsparty, und ich war glücklich wieder „Zuhause“ zu sein. Doch das Wiedersehen hinterließ ein komisches Gefühl. Irgendwie war alles gleich, und doch so anders. Ein Spruch, der mich während meines gesamten Aufenthaltes begleitet hat, war „You will never be completely home again, because a part of your heart will always be elsewhere. That is the price you pay for loving and knowing people in more than one place.“ Und es stimmt, wenn man wieder in Deutschland ankommt, fühlt man sich nicht zuhause, man hat die eigene Familie und Freunde zwar vermisst, aber irgendwie ist es nicht so wie es war. Man realisiert, dass es nie mehr so sein wird wie vor einem halben Jahr, denn alles hat sich verändert und ist doch gleich geblieben.

Einen Tipp, den ich Euch geben kann, ist: Go out, travel the world and find as many homes as you can get! Because the world is a book and those who don't travel read only one page.

Alles Gute für Eure Reise,

Eure Louisa

15.09.: Ereignisreiche erste Zeit!

Louisa Hi, es ist eine Menge passiert seit ich euch das letzte Mal geschrieben habe, aber fangen wir von Vorne an. Nachdem wir in Nelson angekommen sind, haben wir erst mal ein paar Tage in unseren Gastfamilien verbracht. Ich war mit einem anderen Mädchen, dass zum Nayland College geht in einer Familie, weil ich ja noch nach Golden Bay weiterreisen würde. Die Familie war total nett, und wir hatten auch noch zwei japanische Gastschwestern, die aber leider kaum Englisch konnten. Am Abend wollten wir eigentlich noch mit der Familie zu Abend essen, aber wir sind beide vor lauter Jetlag eingeschlafen. Am nächsten Tag ging es dann schon gleich los mit dem Vorbereitungskurs. Wir trafen uns alle im neuen Study Nelson Office und sind zum NMIT, Nelsons Universität, gelaufen. Dort hat Tokowha, ein Maori, der auf der Nordinsel wohnt, einen sehr spannenden Vortrag über die Maori Kultur gehalten. Er zeigte uns viele Bilder, erzählte Geschichten und sein Neffe hat sogar einen Haka, einen maorischen Kriegstanz, vorgeführt. Mittags sind wir ein bisschen durch Nelson spaziert und Jana und ich haben uns die vielen Läden angesehen. Kleiner Tipp :) Wenn ihr im Winter anreist, kann eine zweite Mütze und ein dicker Schal echt nicht schaden! Ich hab mir in Nelson extra eine Mütze gekauft, weil es so kalt war. Und fragt eure Gastfamilie ruhig nach einer zweiten Decke oder einem „Heater“, damit ihr nicht erfriert, denn in Neuseeland haben die Meisten keine ZentralheizuLouisang . Die Neuseeländer sind da irgendwie nicht so kälteempfindlich wie wir.

Am Nachmittag sind wir dann mit Natascha an den Strand gefahren. Bei den winterlichen Temperaturen gab es leckere heiße Schokolade und einen Spaziergang am Strand mit warmen Jacken. Jana und ich haben noch ein paar schöne Fotos gemacht (manche Bilder, die ihr hier seht, sind von Jana). Am Tag zwei des Vorbereitungskurses hatten wir erst mal Gesprächsrunden im Office von Study Nelson, egal ob Gastfamilie, Schule, Uniform, oder Bus, hier wurden alle Fragen, die noch offen waren beantwortet. Am Nachmittag ging es dann zu einem Playcentre mit Bowlingbahn und riesigen Hüpfburgen. Eigentlich wollten wir ja bowlen, aber die Bahnen sind immer wieder ausgefallen, sodass wir am Ende im Hüpfparadies den Nachmittag verbracht haben. Louisa

Sehr empfehlenswert! (Auch wenn die andern so zwischen 4 und 10 Jahre alt sind :D). Abends musste ich mich leider schon von den anderen verabschieden, denn für mich ging es am nächsten Morgen weiter nach Takaka. Aber man sieht sich ja beim nächsten „Get together“ im September. Am Sonntagmorgen wurde ich von meiner international coordinator Mrs Marsden in Nelson abgeholt und wir sind gemeinsam mit ihrer Tochter über den „Hill“ nach Takaka gefahren, einem kleinen Ort in der Region Golden Bay.. Die Fahrt war ziemlich nervig, mit den vielen Kurven über den Pass, aber man wird am höchsten Punkt mit einer wunderschönen Aussicht über Nelson und Golden Bay belohnt! (Bilder davon werden nachgereicht ;) ich war zu schüchtern zu fragen, ob wir kurz anhalten können) Nach guten eineinhalb Stunden Fahrt waren wir endlich im kleinen Ort Takaka angekommen. (Man kann es eigentlich nicht als Ort bezeichnen :) eher ein Örtchen) Hier traf ich meine Gastfamilie zum ersten Mal und alle waren total lieb. Es gab zunächst ein spätes Mittagessen und eine Haus & Garten (der Garten ist riesig) Tour, bevor ich mit dem Auspacken beginnen konnte. Meine Familie wohnt ca. 4 km vom Ort entfernt auf einem großen Grundstück. Wir haben eine Kuh, eine Ziege, einen Hund und acht Hühner. Der Hund hat den leicht zu merkenden Namen „dog“.

Louisa Ich habe zwei Gastschwestern, beide 12 und Zwillinge. Das ist mal eine ganz andere Erfahrung, wenn man in Deutschland Einzelkind ist. Am Montagmorgen ging es dann zum ersten Mal zur neuen Schule. Der Bus holte uns direkt am Gartentor ab und brachte uns zur Schule. Dort führte mich Mrs Marsden (die kannte ich ja schon von der Fahrt) erst mal über das ganze Gelände. Als ich dann das Klassenzimmer meiner Form Class betrat, fühlte ich mich schon ein wenig komisch... alle Augen waren auf mich gerichtet und mir wurde sofort ein Platz angeboten. Meine Lehrerin hatte meinen Tag schon mit Leuten, die mich von A nach B bringen durchorganisiert, sodass ich eigentlich gar keine Probleme hatte. An der Golden Bay High School ist alles ein bisschen kleiner als zuhause, ist ja auch kein Wunder mit nur 300 Schülern. Meistens ist man der einzige International, und es spricht sich schnell rum, wenn jemand neues an die Schule kommt. Deshalb wurde ich von den Meisten gleich freundlich begrüßt. Tipp: Macht euch keine Sorgen, was ihr am ersten Tag anzieht, wenn ihr keine Schuluniform tragen müsst. Zumindest in Golden Bay ist das völlig egal. Die Meisten kommen hier in Jogginghose und Badeschlappen zur Schule. In der ersten Woche war alles so neu, die Lehrer, die Fächer, die Schüler einfach alles. Ich hab mich schnell mit einer Gruppe einer anderen Deutschen, die noch 2 Wochen da war, angefreundet. Alle waren total nett und haben mir geholfen mich zurechtzufinden. In den ersten Wochen musste ich mich erst mal einleben. Louisa
Anfangs waren die Wochenenden ein bisschen langweilig, denn das Wetter war schlecht und ich wusste nicht wirklich, was ich machen sollte. Die meiste Zeit habe ich dann mit lesen verbracht, aber nach ca. 3 Wochen kam dann der Punkt, an dem ich eingesehen habe, dass lesen nicht gerade beim Freunde finden hilft. Das Wetter war besser und so bin ich mit meiner Gastfamilie an den Strand gefahren. Wir haben „Seaweed“ für den Garten gesammelt (das macht hier in Golden Bay fast jeder) oder wir sind Eis essen gegangen. Die Woche darauf habe ich einfach meine neuen Freunde gefragt, was sie am Wochenende vor haben und ich wurde zu ihnen nach Hause eingeladen. Tipp: Ihr müsst euch einfach trauen! Wer zuhause rumhockt und liest oder Fernsehen schaut findet keine neuen Freunde! Traut euch was, geht raus und fragt die Leute ob sie Zeit und Lust haben mit euch was zu unternehmen. Louisa
Gerade wenn ihr im Winter nach NZ kommt, kann das Wetter manchmal ziemlich regnerisch sein, aber lasst euch davon nicht unterkriegen! Wenn man hier ein paar Wochen verbracht hat gewöhnt man sich an den neuen Alltag, aber vor allem die Schule kann hier manchmal sehr von dem abweichen, was man von zuhause gewohnt ist. Die Lehrer sind viel entspannter und das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist ein ganz anderes. Wir geben unseren Lehrern Spitznamen oder diskutieren mit ihnen über die beste Weise die Schnürsenkel einzufädeln :D. Natürlich hat man auch manche Lehrer, die ein bisschen strenger sind oder die man nicht so mag, aber das ist eher selten. Die Fächer hier in Neuseeland sind alle viel mehr praxisbezogen. Ihr könnt zum Beispiel Kochen oder Mechanics als Fach wählen. Ich habe die Fächer Statistics, English, Biology, Tourism, Outdoor Education und Photography. Hausaufgaben gibt’s hier übrigens fast gar nicht, und wenn dann nur in Mathe. :) Mein Tipp: Wenn euch ein Fach überhaupt nicht gefällt, dann wechselt. Ich fand Geschichte hier zum Beispiel nicht so spannend und bin jetzt stattdessen in Tourism, was viel besser zu mir passt. Manchmal fällt mir der Unterricht hier sehr leicht, vor allem wenn ich ein Thema schon einmal behandelt habe. Und es kann komisch sein, wenn man als 15-jährige mit lauter 17 oder 18-jährigen in einer Klasse ist, aber lasst euch davon nicht einschüchtern. Ich habe den meisten einfach gar nicht erst erzählt, dass ich nur 15 und oft macht es den Anderen nichts aus. Die nächsten Wochen werden ziemlich aufregend und anstrengend sein. In Neuseeland stehen die Halbjahresprüfungen (mock-exams) an und ich werde mal versuchen mitzuschreiben. Danach haben wir an meiner Schule eine Woche Work Experience. In der Zeit werde ich mit dem Bus nach Nelson reisen und eine Zeitung und einen Radiosender besuchen. Und natürlich shoppen gehen, denn in Takaka ist die Auswahl an Läden nicht wirklich groß. :D Gestern hab ich übrigen die Pool Saison eröffnet und bin in den Pool meiner Gastfamilie gehüpft, keine gute Entscheidung Mitten im Winter, es war richtig schön kalt :D. Ich wünsche euch viel Spaß bei eurem eigenen NZ-Abenteuer! See you soon! Louisa

29.07.: Der Flug!

Hey! Ich schreibe euch vom schönen Flughafen in Christchurch. Wir sind vor ein paar Stunden gelandet und warten jetzt auf unseren Weiterflug nach Nelson, bzw. Wellington. Bisher waren die Flüge sehr entspannt, aber fangen wir von vorne an: Die letzten Tage vor meinem Abflug waren sehr stressig.
Letzte Klassenarbeiten schreiben, Koffer packen, einkaufen, Koffer wieder auspacken weil er zu schwer war... Mein geliebtes Nutella-Glas musste ich leider wegen meinem zu schweren Koffer da lassen.
Der Abschied von Freunden und Familien fiel noch deutlich schwerer. Schon zwei Wochen vor Abflug habe ich begonnen, mich von meinen Verwandten zu verabschieden. Auch die Abschiedsparty und das letzte Treffen mit meiner besten Freundin waren sehr schwer und es flossen viele Tränen. Am Dienstag ging es dann zusammen mit meinen Eltern mit dem Zug nach Frankfurt. Letzte Einkäufe bei Rewe, und das Treffen mit dem kaum zu übersehenden Haufen an Study Nelson Schülern folgten.

Doch es blieb kaum Zeit für Abschiedstränen, denn alle waren super aufgeregt, und konnten kaum erwarten, dass es endlich los geht. Mit dem Flugzeug ging es dann nach Singapur. Nach zwölf Stunden Flug und schmerzenden Füßen (kauft euch Trombose-Strümpfe, das hilft!) waren alle froh in Singapur herumlaufen zu können. Übrigens so als Tipp: Man kann sich mit seiner Boarding Card und seinem Pass einen 20$ Gutschein für die Läden holen, den fast alle akzeptieren. Lohnt sich wirklich! Der Schalter heißt Ishop und ist zwischen Schmetterlingsgarten und Parfümerie. Die 20$ haben meine neuen Freundinnen Jana und Marie natürlich gleich im Hard Rock Cafe genutzt, dass da übrigens gleich um die Ecke ist ;).
Nach kurzem Shoppen ging es dann auch schon weiter in Richtung Christchurch.
Leider war das Filmangebot auf diesem Flug nicht ganz so gut, so dass wir hauptsächlich versuchten ein bisschen zu schlafen oder eben auf die Filme auf Janas Laptop umgestiegen sind. Ganz aufgeregt fieberten wir der Landung in Christchurch entgegen, und konnten es alle kaum glauben, dass wir endlich in Neuseeland sind. Auch die Zoll und MAF-Kontrollen haben wir alle gut überstanden.

So da sind wir also, im Wartebereich vor der Sicherheitskontrolle, umgeben von einem Buchladen, Klamottenläden und zahlreichen Restaurants. Die Kiwis sind alle super nett, egal bei was man Hilfe benötigt. Bald müssen wir uns von den Leuten verabschieden, die zur Nordinsel fliegen. Auch Marie verbringt ihren Aufenthalt am Onslow College in der Nähe von Wellington. Mit Jana geht’s jetzt weiter Richtung Nelson zum Vorbereitungstreffen.

Ich melde mich wieder, so bald ich ein paar Tage in meiner Gastfamilie und an meiner Schule verbracht habe. See you soon. Yours Louisa

 

02.07.: Kia Ora!

Louisa

Mein Name ist Louisa, ich bin 15 Jahre alt und komme aus Ulm in Süddeutschland. Ich werde für ein halbes Jahr an die Golden Bay Highschool in Takaka gehen.

In nur zweieinhalb Wochen werde ich zusammen mit den andern im Flieger nach Neuseeland sitzen. Ich kann es fast nicht glauben! Am Sonntag ist aber erst mal das Vorbereitungstreffen in Neu-Ulm, und ich freue mich schon, die andern endlich kennen zu lernen.
Alles steht schon bereit, der Koffer liegt halb voll in der Ecke, mein Abschiedsbuch, mit Sprüchen und Wünschen von meinen Freunden liegt neben meinem Bett und ich... Na ja ich sitze auf meinem Bett und kann nicht glauben, dass es schon so bald los geht.
Am meisten freue ich mich auf die Natur, das viele Klettern und natürlich meine Gastfamilie. Ich werde versuchen euch immer eifrig von meinen Erlebnissen zu berichten!
Ihr werdet noch viel von mir hören, und bis dahin:
 
Go out and travel the world!

Yours, Louisa.

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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