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Pia - High School Neuseeland Blog

07.07.2014

Hallo alle zusammen!

Entschuldigung, dass ich euch so lange hab warten lassen für ein neues Update. Ich habe in den letzten paar Wochen so viel um die Ohren gehabt und so viel erlebt. Lake RotoitiSo, jetzt ist nicht mal mehr eine Woche übrig von meiner Zeit hier in Neuseeland und ich freue mich schon wahnsinnig auf das Wiedersehen mit meinen Freunden und meiner Familie, aber andererseits möchte ich hier überhaupt nicht weg. Aber zuerst einmal möchte ich ein ganz großes Dankeschön an meine Gastfamilie, meine neugefundenen Freunde, und besonders Study Nelson und natürlich auch für meine Familie aussprechen!! Ohne Euch alle hätte ich nicht eine so wunderbare Zeit hier gehabt und so viele wunderbare Erlebnisse gehabt! Ich habe hier so viel erlebt und ich habe so wahnsinnig viel gesehen. Am besten fange ich mal bei meiner Schulzeit hier an:

Schulzeit

Also ich fühle mich in allen Fächern total wohl, obwohl der Altersunterschied teilweise etwas groß ist, da ich wegen meines Lehrplans von Deutschland einen Teil meiner Fächer in Klasse 13 habe, sprich 12. Klasse in Deutschland, aber das ist eigentlich kein großes Problem. Mein Lieblingsfach hier in Neuseeland ist Outdoor Education, das macht mir total Spaß und dadurch dass wir viele gemeinsame Ausflüge gemacht haben, habe ich echt schnell Anschluss zu den Kiwis gefunden :) Wir haben in beiden Terms zwei längere Ausflüge gemacht, darunter Kajakfahren, Mountainbiken, und Trampen, jeweils zweitägige Ausflüge mit Übernachtung in Zelten. Außerdem haben wir eine eintägige Wanderung und mehrere einstündige Fitness-Spaziergänge gemacht. Über richtige Ausrüstung musste ich mir auch überhaupt keine Sorgen machen, denn ich konnte mir eigentlich alles von meiner Gastfamilie ausleihen und ansonsten hätte ich mir die meisten Sachen auch von der Schule ausleihen können. Alles in allem hatte ich eine total schöne Zeit in der Schule und ich hatte auch überhaupt kein Problem damit, dass meine Schule nur eine Mädchenschule ist, im Gegenteil es war eine schöne Erfahrung und ich habe das Gefühl, dass der Unterricht teilweise viel intensiver ohne Jungs ist. 

Reise mit meiner Familie

Tongariro So, und jetzt mache ich euch ein bisschen neidisch mit den ganzen Sachen die ich hier in Neuseeland gesehen habe ;) In den Osterferien hat mich meine Familie hier besucht und wir sind zusammen ein bisschen herumgereist. Zuerst war meine Familie in Blenheim und hat meine Schule und Lehrer und auch meine Gastfamilie kennengelernt und es hat mich total gefreut, dass sich alle super gut verstanden haben. Anschließend bin ich dann mit meiner Familie zusammen für drei Tage in den Abel Tasman Nationalpark gefahren und dort waren wir Kajaken und wandern, wobei das Wetter leider nicht immer mitgespielt hat. Danach sind wir dann mit der Fähre nach Wellington gefahren, wo wir eine Nacht geblieben sind und leider nur ausreichend Zeit hatten ins 'Te Papa' Museum zu gehen. RaftenDanach wollten wir eigentlich die Tongariro Überquerung machen, was aber leider wegen schlechtem Wetter abgesagt wurde, weswegen wir dann stattdessen einen kleinen Spaziergang gemacht haben. Danach waren wir für ein paar Tage in Rotorua, wo wir ein typisches Maori Buffet gegessen haben, Raften gegangen sind und uns die nach Schwefel stinkenden Geysire und Schlammlöcher angeschaut haben. Danach ging es auch schon wieder mit dem Flieger zurück nach Nelson, wo dann am nächsten Tag meine Südinseltour losgegangen ist. Meine Familie hat sich danach noch Greymouth und Christchurch angeschaut, bevor meine Mutter und mein Bruder wieder zurück geflogen sind. Mein Vater ist noch eine Woche länger hier geblieben und ist mit meinem Gastvater kajaken gegangen und sie haben zusammen eine Wanderung auf dem Mt. Robert gemacht.

South Island Tour

Auf meiner Südinseltour habe ich fast die gesamte Südinsel gesehen, wir sind von Nelson aus gestartet und sind mit Zwischenstopps in Greymouth und bei den 'Pancake Rocks' nach Fox Glacier gelangt. Baldwin StreetDort wollten am nächsten Tag mehrere eine Wanderung und ein paar sogar einen Heli-hike auf den Gletscher machen, was aber wegen zu schlechtem Wetter abgesagt wurde. Danach sind wir weiter nach Queenstown gefahren (mit einer Nacht Zwischenstop in einem kleinen Kaff). Am ersten Abend haben wir uns erstmal einen Haka Tanz und andere Maoritänze angeschaut und anschließend hatten wir ein riesiges Buffet an typischem Maori-Essen und vielem mehr. An den nächsten zwei Tagen wurden uns viele zusätzliche Aktivitäten angeboten, darunter Jetboot fahren, Bungee-jumping, Sky-diving, Rafting, Tagesausflüge zum Milford Sound und dem Doubtful Sound und eine Wildlife-tour (und eventuell noch Sachen, die ich vergessen habe...). Ich habe bei dem Jetboot fahren mitgemacht, was total cool war aber auch echt kalt, und am dritten Tag war ich bei dem Tagesausflug zum Milford Sound dabei, wo wir zuerst einmal drei Stunden hinfahren mussten und dann hatten wir eine ca. zweistündige Bootfahrt in dem Sound, wo sich wegen leichtem Regen Hunderte von kleinen und großen Wasserfällen gebildet haben, was unglaublich war. KaikouraDie restliche Zeit in Queenstown waren wir größtenteils Shoppen und an einem Abend waren wir in einer -5°C Eis-Bar, was trotz warmen Jacken und Handchuhen echt kalt war, aber auch echt cool. Danach ging es dann weiter nach Dunedin, wo wir zwei Nächte geblieben sind und wieder viel Zeit zum Shoppen hatten. Außerdem sind wir die steilste Straße der Welt hinaufgestiegen und wir haben die Cadbury Chocolate Factory besichtigt. Danach ging es auch schon weiter nach Kaikoura, wo ich die Gruppe am nächsten Tag leider schon verlassen musste, da ich ein Basketballtunier hatte. Ich habe die Tour total genossen und ich empfehle jedem, der überlegt auch nach Neuseeland zu kommen, auch solch eine Tour zu machen, man sieht so wahnsinnig viel von Neuseeland und hat auch super viel Spaß mit der Gruppe.

Hobbies & andere Aktivitäten

Ich bin eine leidenschaftliche Basketballspielerin und das wollte ich auch hier in Neuseeland weitermachen, also habe ich bei der u17 Basketballmanschaft von Marlborough mitgespielt und dabei hatte ich viel Spaß mit meinen Mannschaftskameradinnen beim Training und auch bei einem Tunier. Leider ist das aber schon wieder vorbei, da mein Team nicht weiter gekommen ist, aber seit ein paar Wochen spiele ich jetzt schon in einem der beiden Schulteams mit. Damit nehmen wir an einer ‚Monday night competition‘ teil, wo wir jeden Montag ein Spiel haben, was sich über mehrere Wochen hin zieht.  Da meine Gastschwester Courtney Volleyball spielt und mein Gastvater Lawrence ihr Trainer ist, bin ich auch mit ins Volleyball Training gegangen, obwohl ich das vorher noch nie gespielt habe, außer vielleicht ein, zwei Mal in der Schule. Deshalb bin ich auch bei den Tunieren nur zum Anfeuern mitgekommen, was aber trotzdem Spaß gemacht hat. Am Ende der Saison, also Ende des 1. Terms, war ich laut meinem Gastvater richtig gut, also dafür dass ich da erst für ca. 2 Monate gespielt habe. Im 2. Term habe ich mit Courtney und zwei ihrer Freundinnen Badminton gespielt, was total Spaß gemacht hat, obwohl wir alle nicht so besonders gut waren. Besonders Freude hat mir auch das Mitwirken im Marlborough Youth Orchestra gemacht, ich habe zwar das Hauptkonzert verpasst, da das in den Ferien war, wo ich auf Reisen war, aber ich habe es total genossen und alle waren total freundlich und haben mich gleich miteingebunden.

Ausflüge

In den letzten paar Wochen, vor allem an den Wochenenden, habe ich richtig viel mit meiner Gastfamilie unternommen. Ein Wochenende lang waren wir am See ‚Rotoiti‘, in einem Haus von der Air Force, wo Lawrence arbeitet und wir haben es alle sehr genossen. Wir waren wegen etwas schlechtem Wetter viel drinnen, aber wir haben zusammen mehrere Spiele gespielt, eins davon war ‚Scrabble‘, natürlich auf Englisch was relativ unfair für mich war, und wir haben uns viel unterhalten. Aber wir waren auch draußen und haben am See Aale gefüttert, ca. 25 Stück waren da, und wir haben die Aussicht genossen und ich habe sehr viele Fotos gemacht.
An einem anderen Wochenende waren wir einen Tag in Kaikoura, wo wir uns zuerst die ‚seal colony‘ angeschaut haben mit den vielen Baby-Seerobben und anschließend in einem typisch irischen Pub Lunch gegessen haben. Danach waren wir auf einer Tierfarm, wo man verschiedenste Tiere füttern und auch streicheln konnte, und wir hatten alle viel Spaß mit den Tieren und wurden zeitweise von einem nervigen aber süßen Steinbock, wegen unserem Futter verfolgt. Danach waren wir dann noch ein bisschen am Strand spazieren und haben kurzzeitig auch ein Surftunier angeschaut, was aber schnell langweilig wurde.
Fischen Mein letztes Wochenende hier in Neuseeland habe ich mit meiner Gastfamilie und deren Verwandten in den Marlborough Sounds in Broughton Bay verbracht. Es war wunderbares Wetter und am Samstag sind wir fischen gegangen und ich habe, obwohl es das erste Mal für mich war, einen kleinen Fisch gefangen, den wir aber wieder zurück ins Wasser werfen mussten, da er zu klein war. Kurz danach haben wir dann Delphine entdeckt und sind ihnen ein paar Minuten lang gefolgt und ich habe selbstverständlich total viele Fotos gemacht. Den Rest des Wochenendes haben wir viel am Strand mit Sonnen, Essen und Reden verbracht und auch mit Spielen was in einer Runde von 6 Personen echt lustig war.  
Vor ein paar Wochen hatte ich mit den anderen internationalen Schülern einen Ausflug nach Nelson, wo wir erst in Richmond shoppen waren und dann noch Zeit in Nelson mit Shoppen und Essen verbracht haben.

Cambridge Examen

Vor ca. einem Monat war ich wegen meinem Cambridge Examen wieder in Nelson, und zwar eine Woche lang, und ich habe die Zeit genossen, auch wenn ich viel davon mit Lernen verbracht habe. Ich konnte die Woche lang bei einer anderen Schülerin Maria, die auch bei Study Nelson ist, übernachten und wir haben fast jeden Abend zusammen den Sonnenuntergang über dem Abel Tasman Nationalpark von ihrem Wohnzimmer aus bewundert. Wir hatten erst 3 1/2  Tage einen Vorbereitungskurs und anschließend erst den mündlichen Test und am nächsten Tag die restlichen 4 Tests: Leseverstehen, Textproduktion, Use of Englisch und Hörverstehen, was jeweils ca. eine Stunde lang war. Aber ich habe mich richtig gut vorbereit gefühlt und ich hatte auch ein gutes Gefühlt bei dem Test, aber leider muss ich mich noch bis zum 18. Juli gedulden bis ich meine Ergebnisse bekomme.

Letzte Woche

Mir bleiben hier jetzt nur noch ein paar Tage und ich bin am Packen und Päckchen packen, da ich leider zu viel Gewicht für meine beiden Koffer habe. Ich habe vor ca. zwei Wochen ein Probe-Packen gemacht und habe mit Schreck festgestellt, dass ich schon das maximale Gewicht erreicht habe, obwohl noch längst nicht alles in den Koffern drinnen war, aber ich werde ein Päckchen schicken, was im Vergleich zu Übergepäck auf dem Flug viel billiger ist.  
NelsonJetzt in den letzten ein, zwei Wochen habe ich angefangen mich von allen zu verabschieden und mich ein letztes Mal mit vielen zu treffen. Von der Schule habe ich sogar zum Abschied ein kleines Fotobuch mit vielen Fotos von meiner Zeit hier am Marlborough Girls' College und eine Tasse bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Letzten Montag hatten wir ein ‚shared lunch‘ mit allen Internationals, bei dem ich auch die Geschenke bekommen habe, wir hatten viel Spaß, aber andererseits war es auch traurig, da ich viele zum letzten Mal gesehen habe. Am Freitag werde ich mit meiner Gastfamilie ein letztes Mal zusammen essen gehen, worauf ich mich richtig freue, und am Samstag geht es dann auch schon früh los auf den Rückflug nach Hause. Ich freue mich schon so sehr auf meine Familie und Freunde.
So, nun sage ich nochmal ein riesengroßes Dankeschön an alle die mir einen solchen Auslandsaufenthalt ermöglicht haben und mir geholfen haben das Beste daraus zu machen!

Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt!
Pia

12.3.2014

Kia ora und Hallo aus Neuseeland :)
Einführungskurs in Nelson

jetzt bin ich schon gut 6 Wochen hier in Blenheim und die Zeit ist so wahnsinnig schnell vergangen und ich hab bis jetzt so viel erlebt, aber ich fange am besten von vorne an :)
Die ersten paar Tage waren wir alle im wunderschönen Nelson und hatten einen Einfürungskurs, in dem wir alle wichtigen Infos, von Schuluniformen über Fächerwahl bis hin zu Gastfamilien mit Marion, Christine und Liz besprochen haben. Außerdem haben wir die Kultur der Maori näher kennen gelernt und wir waren bei wunderschönem Wetter Segeln, was leider einen leichten Sonnenbrand zu Folge hatte.

Am folgenden Samstag (25.01.) bin ich dann zusammen mit Arno nach Blenheim gefahren, wo ich ganz herzlich von der internationalen Koordinatorin Margaret empfangen wurde und auch bei ihr übernachtete, da meine Gastfamilie noch im Urlaub war. Am darauffolgenden Tag habe ich dann meine Gasteltern Rochelle und Lawrence und meine jüngere Gastschwester Courtney und unsere zwei Katzen Jasmin und Taylor kennengelernt. Meine ältere Gastschwester Natasha habe ich erst ein paar Tage später kennengelernt, da sie für zwei Wochen mit einer Freundin in den Marlborough Sounds war, bevor beide auf die Uni gehen.

Am nächsten Morgen hieß es dann auch gleich früh aufstehen und ab in die Schule! Zusammen mit den anderen internationalen Schülern wurde ich bei einem " poetry" für die neuen Schüler mit Maori-Gesang und Rede empfangen.
Danach wurde uns die Schule gezeigt und wir haben unsere Schuluniform bekommen. Das ist eine völlig neue Erfahrung, jeden Tag diese Uniform zu tragen und nicht mehr zu überlegen, was man anziehen soll, aber ich mag es.
Am Mittwoch wurde der ganze Tag in der "form class" mit Spielen und Kennenlernen verbracht, aber am Donnerstag ging dann der richtige Unterricht los. Ich fühle mich in allen Fächern total wohl, vor allem, da ich in jeder Klasse mindestens einen Buddy bekommen habe, an den ich mich wenden kann, wenn ich Fragen habe, sei es zum Unterricht oder andere Dinge, was ich total gut finde. Im Unterricht komme ich auch echt gut mit, nur manchmal verstehe ich Fachbegriffe nicht immer sofort.
Meine Wochenenden sind meist total ausgebucht, da meine Gastfamilie versucht, mir möglichst viel zu zeigen, was ich aber total gut finde :) An meinem ersten Wochenende war ich gleich wieder in Nelson, da Courtney ein Volleyballtunier dort hatte und Rochelle, Natasha und ich sie angefeuert und unterstützt haben. Zwischendrinnen waren wir noch kurz shoppen und haben uns auf einem Markt, der dort gerade war, ein bisschen umgeschaut, aber danach sind wir wieder zurück nach Blenheim gefahren. Pelorus Fluss

In der darauf folgenden Woche war am Donnerstag "Waitangi Day", d.h. dass keine Schule war, und ich bin mit meiner Gastfamilie und zwei Freundinnen von Courtney an den Fluss Pelorus gefahren. Am Wochenende haben wir dann auch dort gecampt aber am Freitag mussten wir wieder zurück, da wir Schule hatten und Rochelle und Natasha arbeiten mussten, nur Lawrence ist dort geblieben. Leider war am Freitagabend, als wir mit einer anderen deutschen Austauschschülerin Marieke wieder nach Pelorus gekommen sind, nicht so gutes Wetter und es hat geregnet. Am Samstag war dann aber wieder herrliches Wetter und wir haben viel Zeit am Fluss mit baden und sonnen verbracht. Das einzige Schlechte hier sind die Sandflies, sie lieben mein Blut und die Stiche jucken noch stärker als die von Mücken, finde ich.

Ausflug

Am nächsten Wochenende hat meine Gastfamilie Natasha nach Christchurch zur Uni gebracht, während ich hier in Blenheim geblieben bin und mit der Gastfamilie von Marieke trampen gegangen bin. Das war ein total schöner Ausflug, aber auch ziemlich angstrengend, wir mussten ganz schön viel schleppen (Zelt, Schlafsack, Essen, usw).

Waikawa Marae




Letzes Wochenende hatten wir, alle internationalen Schüler vom Marlborough Girls' College, eine "Waikawa Marae experience", wo wir eine Nacht in einer typischen Marae in Picton verbracht haben. Am ersten Tag wurden wir ganz herzlich mit Maorigesang empfangen, wobei wir auch einen Teil singen mussten, allerdings nur nachsingen, und dann haben wir unsere Matratzen in der "Whare-moe", dem Versammlungssaal oder für uns dem Schlafsaal, hergerichtet. Nach dem Abendessen, das leider nicht typisch Maori war, wurde uns das "Whare-moe" und auch die Kultur der Maori näher erklärt und wir konnten die Holzschnitzereien an den Wänden bestaunen, nur leider darf man in der "Whare-moe" keine Fotos machen. Danach haben wir noch mehrere Spiele gespielt, um uns näher kennen zu lernen und um Spaß zu haben.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück mit unserer Schulleiterin mussten wir unsere Betten aufräumen und unsere Sachen packen, und danach haben wir gelernt, wie man mit Gras eine Blume flechtet.
Picton

Nach dem gemeinsamen Aufräumen und einem letzten Abschieds- und Dankesbeisammensein, wurden wir dann auch schon von unseren Gasteltern wieder abgeholt. Ich bin dann noch ein bisschen mit Rochelle durch Picton gebummelt, wir haben uns den Hafen angeschaut und haben dort Mittag gegessen und sind anschließend dann nach Hause gefahren.
Kajakfahren

Eines meiner sechs Fächer hier ist Outdoor Education, und letzten Montag bis Dienstag war ich mit meinem Kurs in den "Queen Charlotte Sounds" Kajak fahren. Wir sind Montag Morgen gestartet und haben erst mal eine Sicherheitsunterweisung von unseren Guides bekommen, bevor wir unsere zwei-mann kayaks bepacken und besteigen durften. Am Nachmittag sind wir dann nach mehreren Hindernissen, Sound-Überquerungen, Karte lesen und die Gruppe anführen, usw. an einem Zeltplatz angekommen und haben unsere Zelte aufgebaut und unsere Schlafplätze hergerichtet. Das war auch gut so, denn kurz darauf erhielten wir einen Anruf, dass ein Sturm im Anmarsch sei, der sich später aber nur als Regen herausstellte. Am nächsten Morgen sind wir sehr zeitig aufgestanden, so dass wir um kurz nach acht schon wieder in unseren Kayaks saßen und bereit waren aufzubrechen. Nach ca. zwei Stunden änderten wir unsere Route, da schlechtes Wetter im Anmarsch war, allerdings nichts schlimmes. Nach einer gemütlichen Lunch-Pause und weiteren zwei Stunden gemütlichen paddelns waren wir an unserem Ziel und schon bald wieder zurück in Blenheim.

Dieses Wochenende ist ein verlängertes Wochenende, am Freitag war ein "teacher-only-day" und am Montag ist keine Schule, da die Hälfte des ersten Terms um ist, was ich genutzt habe um mit Freunden und meiner Familie zu skypen und zu schreiben. Am Samstag habe ich mit meiner Gastfamilie eine Flusswanderung gemacht, wo wir dann auch schön Lunch gegessen haben und den Anblick genossen haben. Nur mein Gastvater war mutig genug ins Wasser zu gehen, denn leider war es nicht allzu warm und es hat ein recht kalter Wind geweht.

So, das wars jetzt erst mal von mir und ich werde jetzt noch den Rest von meinem verlängertem Wochenende genießen :)

Bis bald und liebe Grüße aus dem sonnigen Blenheim :)
Pia

10.1.2014

PiaHallo, ich heiße Pia und wohne in Deutschland. Ich bin 15 Jahre alt und besuche zurzeit die 10. Klasse. Ab Januar 2014 werde ich für ein halbes Jahr in Blenheim auf das Marlborough Girls College gehen und dort in einer Gastfamilie wohnen. Ich freue mich schon sehr, sie endlich persönlich kennenzulernen.

Jetzt sind es nicht mehr ganz zwei Wochen bis ich mich auf den Weg nach Neuseeland mache und ich bin schon ein bisschen aufgeregt, wenn ich daran denke, dass ich dann auf der anderen Seite der Welt sein werde und meine Familie und Freunde ein halbes Jahr nicht sehen werde.

Ich bin schon sehr gespannt, die Menschen, das Land und das Schulsystem in Neuseeland kennen zu lernen.

Ich danke Study Nelson sehr für die super Vorbereitung (online-Kurs) und überhaupt die Möglichkeit ein halbes Jahr in Neuseeland zu verbringen. Außerdem danke ich meinen Eltern, die solch einen Auslandsaufenthalt für mich überhaupt ermöglicht haben und mich dabei auch sehr unterstützen.

Ich freue mich sehr auf die Zeit in Neuseeland und auf die neue Erfahrungen und Einblicke, die ich gewinnen werde.

Bis bald in Neuseeland ;)
Pia

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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