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Swenja - High School Neuseeland Blog

04.10. Ein kleiner Rückblick auf meine Schulzeit in Neuseeland

Bevor ich nach Neuseeland ging hatte ich natürlich viele Fragen, die ich mir jetzt endlich selbst beantworten kann.  

Wie wird der Flug?
Ich war total aufgeregt und voller Vorfreude auf das Unbekannte! Der Flug war sehr lang, aber es gab genug Dinge und Filme mit denen man sich beschäftigen konnte. In der Mitte des Fluges dachten meine Freunde und ich, dass wir schon fast da sind. Doch ein Blick auf die Uhr sagte uns, dass wir gerade einmal fünf von fast 13 Stunden geschafft hatten. Was wohl daran lag, dass der Flug davor schon sechs Stunden dauerte. Wir haben uns daher die Zeit vertrieben durch’s Flugzeug zu laufen und am Ende des Fliegers “Sport” zu machen und zu quatschen. Keine Angst man übersteht die Zeit besser als man denkt!  

Wie sind so die Neuseeländer?
SwenjaVielleicht haben einige schön gehört, dass Neuseeländer sehr freundlich sein sollen. Ja das stimmt. Oftmals kommen wir Deutschen ziemlich unfreundlich rüber, einfach weil wir in unserer Kultur nicht so aufgeschlossen Fremden gegenüber sind. Zum Beispiel grüßt man sich in Blenheim auf den Staßen mit “Hi” “Hello Darling” “Have a nice day” oder wenigstens mit einem Lächeln oder Kopfnicken. Das war für mich anfänglich auch sehr ungewöhnlich und ich war etwas verwirrt als mich eine fremde Frau einfach herzlich grüßte und mir einen schönen Schultag wünschte. Im Supermarkt haben die Kassierer schlicht die Ruhe weg und fragen schon aus Routine nach deinem Tag und wie es dir geht. Bei der Gastmutter bedankte man sich immer für das Essen. Aber nicht nur ich, weil ich sozusagen der Gast war, sondern auch die Kinder und der Ehemann.  

 

 

Ist die Natur wirklich so schön wie man sie im Fernsehen sieht?
Auf jeden Fall! In meinem Blog schrieb ich schon über Arrowtown, meinem absoluten Lieblingsort neben Queenstown. Wie gesagt ist es besonders im Herbst wunderschön, wenn die Blätter sich rot und gelb färben. Aber auch bei Outdoor Education (sehr zu empfehlen) habe ich viele schöne Orte kennengelernt und war auch am Nelson Lake. Ebenfalls wunderschön mit dem Schnee auf den Gipfeln, dem glitzernden Wasser vor den Bergen und dem Wald an den Seiten.  

Wie ist das Wetter?
SwenjaIm Nachhinein bin ich echt froh, dass ich mir Blenheim ausgesucht hatte, denn Blenheim gehört zu einem der wärmsten Orte in Neuseeland. Wenn die Wetterkarte angezeigt wurde, war Blenheim so gut wie immer einer der heißesten Städte. Es liegt daran, dass es von links und rechts von den Bergen vor starkem Wind geschützt wird.  

Wie ist das Essen?
Im Großen und Ganzen ist das Essen wie hier. Natürlich gibt es ein paar andere Früchte und die Kiwis schmecken hier einfach nur super. Ganz klar gibt es auch neuseeländische Spezialitäten sowie mehr Seafood als hier. Ich habe also Dinge probiert, vor denen ich zu Hause nur die Nase rümpfen würde. Wie z.B Crayfish also Hummer, Muscheln in Cocossoße, “Meereseintopf” mit u.a. Garnelen und so weiter. In der Schule hatten wir auch International Week, wo alle Spezialitäten aus ihren Ländern gekocht haben. Dadurch habe ich dann auch das erste Mal in meinem Leben Schnecken im Brötchen probiert (natürlich kommt dieses Gericht aus Frankreich)  

Wie ist die Atmosphäre im Girls College?
SwenjaAnfangs war ich etwas besorgt in eine Schule nur mit Mädchen zu gehen. Um ehrlich zu sein dachte ich, dass es dort viel “Zickenkrieg” geben wird.
Tja, da hatte ich mich echt getäuscht. Es war mal etwas anderes. Gut, ich glaube für immer könnte ich nicht auf ein reines Mädchen College gehen, denn nach gut 5 Monaten haben mir dann die Jungs doch etwas gefehlt.

Was mir aber aufgefallen ist, dadurch dass keine Jungen in der Schule waren hat man viel mehr den Kontakt zu ihnen nach der Schule gesucht und ich fand dass der Umgang zwischen Jungen und Mädchen anders, irgendwie etwas respektvoller war.

Wie bekomme ich Kontakte?
Der Schlüssel hier ist: reden! Ganz wichtig, man sollte nicht neben der neuen Sitznachbarin sitzen und stumm an die Wand schauen. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, man nervt, einfach am nächsten Tag mit einem neuen Thema anfangen. Automatisch sucht man sich Leute die einem sympathisch vorkommen. Wenn ihr also ein Mädchen in eurem Kurs habt, dass ihr echt nett findet versucht sie das nächste Mal anzusprechen. Oder in Mathe fragt ihr einfach jemanden ob sie euch das Thema noch einmal erklären könnte. Desweiteren kann man so langsam ein Gespräch anfangen.
Oftmals fragen die Mädchen dann auch ob ihr mit ihr und ihren Freunden in Lunch zusammen sitzen wollt. Wenn ihr nun in eine neue Gruppe kommt habt ihr ldeen ersten Schritt und damit den Schwersten geschafft! In den ersten Malen könnt ihr erstmal zuhören, worüber eure neue Gruppe so spricht und beim nächsten Mal einfach selbst kommentieren oder anfangen über ein Thema zu reden. Einfach offen sein, das kommt sehr gut an und ihr findet schnell Freunde.  

Wie ist meine Gastfamilie?
SwenjaLeider hatte ich nicht so viel Glück mit meiner Gastfamilie, im Gegensatz zu vielen meiner Freunde. Study Nelson schlug mir daher vor, dass ich wechseln könne, doch ich blieb. Ich dachte, da ich eh schon seit 3 Monaten in der Familie lebte, mache es nicht so viel Sinn sich wieder für 2 ½ Monate in eine neue Familie einzuleben.
Im Nachhinein hätte ich vielleicht wechseln sollen. Trotzdem hat die Familie keineswegs meinen Aufenthalt negativ beeinflusst, im Gegenteil. Ich habe so sehr schnell viele und gute Freunde gefunden und habe oft bei Anderen geschlafen oder mit anderen Familien Dinge unternommen.
Ich habe auch sehr viel Unterstützung von meiner International Koordinatorin vom Marlborough Girls College erhalten.
Wenn ihr anfänglich Probleme mit eurer Gastfamilie habt, denkt nicht sofort ans wechseln. Logischer Weise ist diese Familie ganz anders als eure und ihr müsst euch erst einmal an das Neue gewöhnen und euch anpassen. Wenn es allerdings gravierende Dinge sind, die euch stören, solltet ihr mit eurem International Koordinator oder eurem Ansprechpartner von Study Nelson sprechen.
Manchmal sind es nur kleine Meinungsverschiedenheiten oder Unklarheiten die schnell behoben werden können. Macht allerdings nicht den Fehler, dass ihr alles “runterschluckt” und ihr euch so überhaupt nicht wohlfühlt.  

Was werde ich erleben?
SwenjaNun, leider hat meine Familie nichts mit mir unternommen, dafür hatte ich umso mehr Glück, dass ich sehr viel Unterstützung von der Schule, meinen Freunden und Study Nelson bekam. Meine International Koordinatorin Margaret ist mit mir an zwei Wochenenden nach Nelson gefahren unter anderem auch, damit ich tauchen gehen konnte.
Mit der Gastfamilie einer Freundin bin ich wandern gewesen und zusammen an den Strand gefahren. Sie haben mich auch oft zu Familienabenden oder einfach nur so eingeladen.Swenja

Die Schule hatte für uns ein paar Events wie zum Beispiel den Muddy Buddy Run oder Picknick am Whites Bay. Durch die Südinseltour habe ich dann auch viel von der Südinsel zu sehen bekommen und konnte endlich meinen Traum, mit Delphinen zu schwimmen, verwirklichen. Des Weiteren war ich auf kleinen Konzerten, im Theater, im Horror Labyrinth und und und.  

 

Werde ich viel Heimweh haben?
Ich persönlich hatte nur einmal ungefähr in der Mitte des Aufenthaltes Heimweh. Ansonsten hatte ich immer etwas zu tun, sodass ich gar keine Zeit hatte um Heimweh zu bekommen. Ich denke aber es ist von Person zu Person unterschiedlich. Ich habe dann einfach mit ein paar Freunden von zu Hause und in Neuseeland gesprochen und danach ging es mir wieder besser.   Swenja

Wie kam ich mit dem Geld zurecht?

Mit dem Geld kam ich sehr gut klar. Allerdings denke ich, es wäre besser gewesen ich hätte mir immer aufgeschrieben für was ich mein Geld ausgegeben hatte, um einen besseren Überblick zu erhalten, so wie es eine Freundin von mir getan hatte. Bei teureren Dingen wie zum Beispiel tauchen gehen, habe ich vorher mit meinen Eltern gesprochen.  

Liebe Grüße und viel Spaß bei eurem Abenteuer,
Swenja

 

 

 

09.08. Zurück in Deutschland

Hallo ihr Lieben!
Seit zwei Wochen bin ich nun wieder zurück in meinem alten Leben. Der Abschied fiel mir sehr schwer! Einige meiner Freunde kamen zum Flughafen, um sich zu verabschieden. Ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Als ich gehen musste, fühlte es sich an wie in einem Traum. Ich fühlte mich, wie eingeschlossen in einer Traumblase. Ich wusste zwar, dass ich NZ gerade verlassen würde, aber es fühlte sich surreal an. Meine Freundin Hayley weinte fast die ganze Zeit. Ich wollte nicht gehen und Mrs Porteous (die International Coordinatorin) schob mich langsam in Richtung Flugzeug.

Swenja Im Flugzeug saßen Lotti (ebenfalls von Study Nelson) und ich dann weinend zusammen. Als wir in Auckland ankamen, hatten wir uns wieder beruhigt, aber als wir dann vollkommen Neuseeland verließen auf dem Weg nach Australien kullerten bei uns beiden wieder die Tränen. Jetzt bin ich wieder in Berlin und habe 6 Wochen Ferien. Die Eingewöhnung ist härter als ich gedacht habe. Soweit ich weiß wollen auch meine deutschen Freunde wieder nach NZ und finden es genauso hart. Für die Einen ist die Eingewönung einfacher, für die Anderen nicht.

Fazit: Es war die schönste Erfahrung in meinem bisherigen Leben. Ich habe wahrscheinlich Freunde fürs Leben gefunden und nun auch ein zweites zuhause! Ich weiß, dass ich zurück fliegen werde, um meine Freunde zu besuchen! Und wie ich ja schon schrieb überlege ich dort zu studieren. Wer weiß, was die Zukunft so bringt. Alles in allem kann ich nur empfehlen ins Ausland zu gehen. Ich habe so viel über mich selbst erfahren, über meine Stärken und Schwächen. Nicht nur, dass mein Englisch sich deutlich verbessert hat,sondern auch, dass ich gelernt habe auf andere zuzugehen und Dinge selbst zu organisieren. Ich bin viel selbstsicherer und zielstrebiger in dem was ich tue!


05.07. Neue News von mir!


Hallo ihr Lieben,
Ich weiß ich hab eine ganze Weile nicht mehr geschrieben, aber es ist so viel passiert und irgendwie kam ich gar nicht zum schreiben.

Swenja Wir hatten zwei Wochen Ferien, in denen ich die 9-tägige Südinseltour gemacht habe. Unsere Tour startete in Nelson, von wo wir aus zu den Pancake Rocks sind und dann weiter bis nach Franz Josef. Dort wollten einige von uns zum Franz Josef Glacier, nur leider fiehl das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser und auch die Heli Hikes wurden gecancelt. Am n ächsten Tag machten wir uns auf nach Queenstown und hielten kurz in Arrowtown, meinem absoluten Lieblingsort (neben Queenstown) auf der Südinsel! Dadurch dass wir Herbst haben, hatten die Bäume eine wunderschöne Färbung! In der Nähe von Arrowtown wurde auch eine Szene für Herr der Ringe Teil 1 gedreht! Vielleicht erkennen manche ja die Umgebung? Queenstown hat auf jeden Fall viel zu bieten. Manche von uns gingen zum Shotover-Jet und ich mit ein paar Anderen zum White Water Rafting, wo wir dann auch noch eine kleine verletzte Babyziege gerettet haben, die von einem Greifvogel angegriffen wurde, da sie von ihrer Herde getrennt war. Am Abend sind wir dann ins Skyline Restaurant zum Essen gegangen. Ich glaube das war das beste Buffet in meinem Leben ;) Am letzten Tag in Queenstown bin ich mit Freunden zum Lodge gegangen, ich glaube das ist wie eine Sommerrodelbahn hier!

Swenja In Dunedin habe ich dann die Elm Wildlife Tour gemacht und es war echt cool so dicth an Seelöwen und Pinguine zu kommen! Einer der besten Tage war dann aber in Kaikoura, wo ich Dolphin Swim gemacht und somit auch einen meiner größten Träume hab’ wahr werden lassen! Wir hatten sogar eine Robbe zwischen den Dephinen, weil sie neugierig geworden war. Und so ist meine Tour auch schon viel zu schnell vorbei gewesen! Heute gehe ich auf ein kostenloses Konzert mit ein paar Freunden und morgen fahre ich dann auch schon für acht Tage nach Nelson, um mein Cambridge First Certificate zu machen.

Ich überlege auch schon seit einiger Zeit, hier in Neuseeland zu studieren, nachdem ich mein Abitur gemacht habe. Gestern hatten wir zwei Vertreter der Canterbury University bei uns und die haben uns gesagt, um als Deutscher auf die Univeristät zu kommen braucht man Abitur, in English mindestens 13 Punkte ( 1) und ein Cambridge Certificate! Meine Zeit hier wird immer kürzer und je weniger Zeit ich hab, desto mehr Dinge fallen mir ein die ich noch machen möchte.

Jeder der das hier liest und überlegt nach Neuseeland zu gehen geh 1 Jahr fallst du/ihr die Möglichkeit dazu habt! Ich bin so sauer auf mich selbst, dass ich nicht 1 Jahr gegangen bin, denn meine Mutter stellte mich vor die Wahl ein ganzes oder ein halbes Jahr zu gehen. Jetzt bereue ich, dass ich mich nicht für ein Jahr entschieden habe! Ich bin nicht einmal mehr hier für den Formal und es macht mich jedes mal traurig, wenn meine Freunde über ihre Prom Dresses reden und sich gegenseitig beraten und ich weiß, dass ich nicht mehr dabei sein werde!

Swenja Aber trotzdem, ich habe so viel hier gelernt. Ich meine nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern auch soziale und mentale Dinge. Z.B als wir Wandern waren mit dem Outdoor Education Kurs. Wir sind mit riesigen Rucksäcken und 5kg Gewichten extra im Gepäck in den Wither Hills wandern gewesen. Ich bin ganz ehrlich. Der Anfang war sehr angenehm mit nur leichten Steigungen, das Ende allerdings war schon ziemlich steil und ich war die Letzte in meiner Gruppe, genauso wie bei Mountain Biking. Ich war enttäuscht weil ich mal wieder die Letzte war. Meine OED Lehrerin hat mich dann aber sehr motiviert und meinte, dass es nicht darum geht wer Erster ist, sondern, dass man dabei ist! Und eines der Mädchen meinte am Schluss, dass es auch für sie hart war, aber egal wie hart der Weg war, wenn man dann auf der Spitze steht und den Ausblick genießt ist alles wieder vergessen!

Was mir gerade beim Schreiben auffällt ist, dass es ziemlich anstrengend ist in Deutsch zu schreiben, denn bei manchen Sätzten die ich schreibe/ schreiben will ist der Satzbau total komisch, würde aber im Englischen richtig sein oder mir fallen die Englischen aber nicht deutschen Wörter ein :P Das wars erstmal von mir Bye :)  

05.04. Neuseeland, du bist so wunderbar...


Swenja Okay, also bei mir ist viel passiert.
Wir waren am Whites Bay mit den Internationals und hatten einen gemeinsamen Spiele und Schwimm- Tag.
Dann war ich mit der der Familie einer Freundin am Saw Cut Gorge wandern.
Man folgt einem Track ca 2 ½ Stunden bis ans Ende. Ein wunderschöner Ort, an dem wenig Leute sind, da er von Touristen unbekannt ist. Ab und zu muss man durch das Wasser laufen oder über Felsen klettern, da der Sandweg endet. Wir sind kleine Wasserfälle runtergerutscht; dabei hab ich mir dann allerdings meine Hose kaputt gemacht :P
Swenja
Diesen Donnerstag war Athletics Day. Da ich im Opawa House bin habe ich mich gelb gekleidet. An diesem Tag macht man verschiedene Sportaktivitäten. Dabei spielen die Häuser gegeneinander. Das Ziel ist am Ende die meisten Punkte erzielt zu haben.
Dann hatten wir noch den Muddy Buddy Run. Wir (Internationals und Mrs Robinson und Mrs Porteous) sind nach Havelock gefahren. Dort befindet sich ein Fluss, der in den Ocean mündet. Gegen 13 Uhr geht das Wasser zurück und hinterlässt tiefen Schlamm. Nun gilt es durch den Schlamm zu rennen und die Hindernisse mit einem Partner zu meistern. Klingt einfacher als es ist. Voller Enthusiasmus sind wir losgerannt.

 


Swenja
Und nach 2 Minuten hing ich knietief im Matsch und Lotti musste zurückkommen und mir helfen, da ich alleine nicht mehr rauskam. Die zweite Runder sind wir dann auf allen Vieren gekrochen, da das viel einfacher war. Am Ende waren wir so gut wie überall mit Schlamm bedeckt da hat es dann auch nichts mehr gemacht, dass man sich gegenseitig Schlamm ins Gesicht geschmiert und den anderen in den Schlamm geschmissen hat. :D

 


Swenja

An einem Wochenende war dann noch ein riesen großes Event für Blenheim. Im Stadium von Blenheim spielten die Crusaders (Rugby Team der Südinsel) gegen die Hurricanes (Rugby Team der Nordinsel). Nach dem Spiel (was die Crusaders leider verloren hatten) sprangen plötzlich alle Leute über den Zaun und rannten auf das Spielfeld und auf die Spieler zu. Zu erwähnen ist auch noch, dass unter den beiden Teams einige All Black Stars waren. Meine Freunde und ich sind dann auch aufs Spielfeld und ich habe ein paar Bilder mit All Black Spieler schießen können. Jetzt ist es sogar lustig vor dem Fernseher zu sitzen und einen von ihnen spielen oder in einer Werbung zu sehen.

 

01.02.: The first days!

Swenja

Vor 4 Tagen bin ich in Neuseeland angekommen. Und ja, der Flug war sehr lang und ja, er war sehr anstrengend. Die ersten 6 ½ Stunden vergingen wie im „Flug“ und mit meinen Sitznachbarn hatte ich wirklich Spaß! Allerdings war der knapp 14 stündige Flug ….. mehr als nur anstrengend. Marion ( vom Study Nelson Team) empfahl uns, auf dem längsten Flug zu schlafen, was manche auch sehr gut hinbekamen. Aber es gibt die, die im Flieger schlafen können und es gibt die, die es nicht können.
Ich kann es definitive nicht! Wenn es hochkommt habe ich zusammen gerechnet 2 Stunden geschlafen. Der ganze Trip ging ca 30 Stunden und wir alle waren heil froh, endlich in die Jugendherberge und ins Bett zu kommen!

Aber ich war begeistert von dem Flugzeug- ein A380, das modernste Flugzeug weltweit! Es ist:

1. riesig
2. sind die Stewardessen sehr nett und zuvorkommend
3. man hat viel mehr Beinfreiheit (was uns insbesondere in dem „normalgroßen“ Flieger nach Wellington auffiel.
4. man hat kaum Turbulenzen
5. man muss kaum an den Toiletten warten :P
6. es gibt 2000 Film und Fernsehprogramme
7. Man hat eine Spielekonsole unter dem Fernseher

Als wir in Wellington landeten hatten wir 2 Tage Einführungskurs. Am Samstag waren wir Kayaking und es hat mega viel Spaß gemacht! Wir alle waren total durchnässt und einige fielen bei den Water-Games ins Wasser. Bis jetzt einer der besten Tage!

Today
SwenjaIch habe meine Schuluniform bekommen und ich mag sie total.
Heute haben wir Freitag und wenn ich auf die erste Schulwoche zurückblicke, bin ich wirklich sehr froh.
Ich habe erste Freundschaften mit Kiwi und Maori Girls geschlossen. Aber es ist wirklich wichtig, dass man auf die Schüler zugeht! Ich hatte Glück, dass ich mich sehr schnell mit meinen beiden Buddys angefreundet und die zwei mich in ihren Freundeskreis aufgenommen hatten. Ein anderes Mädchen habe ich durch die Feueralarmübung kennengelernt.
Wir mussten uns in unsere Häuser (ich bin im Opawa) begeben und sie saß hinter mir. Wir kamen ins Gespräch und verstehen uns wirklich gut. Mein kleiner Tipp, einfach im Unterricht den noch-nicht-bekannten-Sitznachbarn frage,n wie er/sie heißt und somit ein Gespräch ankurbeln. Hat bei mir sehr gut geklappt. So habe ich erfahren, dass mein Outdoor Education Partnerin taucht (wie ich). Sie hat mir angeboten einen Tauchgang in den Marlborough Sounds zu engagieren (Sie arbeitet auch noch im Marlborough Diving Shop)

Am Mittwoch war ich mit der International-Class im Maze und es hat mega viel Spaß gemacht. Leider hatte sich mein Team zwischen drinnen ziemlich verlaufen und ich bin beim Rennen in den Matsch geflogen, trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. – Auch, wenn es in dem Labyrinth 35- 40 Grad warm war…

 

17.01.: Aufregung und Vorfreude!

SwenjaHallo,
mein Name ist Swenja und bin 16 Jahre alt. Ich komme aus Berlin und werde das Marlborough Girls College in Blenheim besuchen.

27.12.15:
Ich bin schon ziemlich aufgeregt und kann noch gar nicht realisieren, dass ich in knapp einem Monat 18.000 (!!!!) Kilometer von zu Hause entfernt leben werde. Zurzeit haben wir Ferien und danach muss ich noch drei Wochen zur Schule, obwohl ich nur dem langersehnten Tag entgegenfiebere! Es gibt noch so viel zu tun und die Zeit rennt förmlich! Ich muss zugeben, manchmal bekomme ich für kurze Momente Angst. Worauf lasse ich mich da ein? Wird alles glatt laufen? Was ist, wenn ich keine Freunde finde, Heimweh bekomme? Diese Momente sind zwar kurz, aber sie sind da und ich habe mit Anderen gesprochen und ihnen geht/ ging es genauso. Aber nach wenigen Minuten überkommt mich dann ein Kribbeln und ich freue mich wieder riesig auf die bevorstehende Zeit!

17.01.16:
Jetzt sind es nur noch 9 Tage, bis ich im Flieger sitze. Auf Rat meiner Mutter habe ich eine To-Do-Liste geschrieben, wobei es mittlerweile schon zwei sind. Ich rate jedem, unbedingt eine Woche vorher den Koffer zu packen, um ein Gefühl zu bekommen, was mit kann, was nicht und was noch fehlt! Man muss auf so viele kleine Dinge achten, die für einen zu Hause selbstverständlich wären.
Meine engsten Freunde haben dann noch vor zwei Wochen eine Überraschungsparty für mich veranstaltet und heute waren wir bei meinen Großeltern, damit ich mich verbschieden konnte.

Ich möchte euch gerne auf meine Reise mitnehmen und euch von meinem Abenteuer Neuseeland berichten, also…
…follow me till the end of the world

Interview mit Aissa, die ihr Abitur 2013 mit uns in Neuseeland gemacht hat
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