Neuseeland und Corona: die aktuelle Lage

(Stand März 2022)

Neuseeland befindet sind nun seit einigen Wochen in der ersten Omikron-Welle. Das ganze Land befindet sich daher seit Mitte Januar im Roten Ampelstatus. Ein strenger Lockdown wie zuvor ist nicht mehr vorgesehen. Im Roten Ampelstatus gibt es Beschränkungen für Groß-Veranstaltungen (max. 100 Personen) und strengere Einschränkungen im Alltag für Nicht-Geimpfte. Durch die geschlossenen Grenzen hatte das Land Zeit den Großteil seiner Einwohner zu impfen - 95% der berechtigten Bevölkerung haben zwei Impfdosen erhalten. Viele Neuseeländer konnten auch schon ihren Booster-Shot erhalten. Die Grenzen werden nun schrittweise geöffnet und Neuseeländer von überall auf der Welt können bereits wieder einreisen - ohne Quarantäne!

Aufgrund der steigenden Omikron-Fälle in der Bevölkerung, hat die Regierung beschlossen, dass ab dem 2. März keine Quarantäne nach Einreise mehr nötig ist, es müssen aber weiterhin RAT Tests am Tag 0/1 und Tag 5/6 gemacht werden.

Die ersten Schritte der Grenzöffnung sind bereits erfolgt und dies sind die nächsten Schritte:

Ab 12. April 2022 ist die Einreise für Nicht-Neuseeländer, die bereits ein gültiges Visum haben, möglich. Bis zu 5000 internationale Gastschüler können im Rahmen einer Sonderkohorte einreisen. Aus diesem Kontingent werden bis zu 1.000 High School Schüler eine Einreisegenehmigung erhalten.

Ab (spätestens) Juli 2022 Besucher aus Ländern, die visa-frei nach Neuseeland einreisen können. Deutschland, Österreich und die Schweiz fallen in diese „Visa Waiver“-Kategorie.

Ab Oktober 2022 wird es keine Einreisebeschränkungen mehr geben. Es werden wieder Visa (z.B. Schülervisa, Besuchervisa) bearbeitet und ausgestellt.

Einreiseperspektiven nach Neuseeland

Folgende Einreisebedingungen werden in 2022 gelten:

    • Negativer Covid-Test vor Reiseantritt
    • Nachweis der vollständigen Impfung (2x Dosen) mit einem in Neuseeland anerkannten Impfstoff
    • Erklärung der Reisenden zum Herkunftsland und der Reiseroute
    • Covid-Test nach Ankunft in Neuseeland (Tag 0 oder Tag 1 sowie Tag 5 oder Tag 6)

Zusammenfassend sind wir überglücklich, dass wir im Laufe des Jahres 2022 wieder Study Nelson Schüler und Familien bei uns begrüßen dürfen! Gerne beraten wir euch und eure Eltern bei allen Fragen rund um die weitere Planung und die aktuelle Lage vor Ort.Wir von Study Nelson und ganz Neuseeland freuen uns auf euch!

FAQ zum Thema High School Aufenthalt Neuseeland in Zeiten von Corona

Hier haben wir die wichtigsten Informationen für euch zusammengefasst:

1Wie ist die die aktuelle Lage in Neuseeland?
Seit Oktober 2020 war Neuseeland weitestgehend Corona-frei. Vereinzelt traten Neuinfektionen im Rahmen der staatlich gemanagten Quarantäne an der Grenze auf. Das öffentliche Leben ging während der Pandemie fast normal weiter. Schulen, Restaurants, Cafés und Kinos blieben geöffnet, Sportveranstaltungen und Konzerte fanden regulär statt und das Reisen innerhalb Neuseelands war problemlos möglich. Das Auftreten der Delta- und Omikron-Varianten hat dazu geführt, dass es zum Teil regionale Einschränkungen oder Lockdowns gab. Die Einschränkungen im Roten Ampelstatus sollen die Verbreitung der Omikron-Variante eindämmen, so dass die Welle flach gehalten werden kann. Neuseeland gehört somit weiterhin zu einem der sichersten Länder weltweit und ist für einen Auslands-Schulaufenthalt so geeignet wie kein anderes Land.
2Ist die Einreise nach Neuseeland derzeit möglich?
Aktuell ist die Einreise nur für Neuseeländer möglich. Es ist geplant, dass ab Juli bzw. Oktober 2022 die Grenzen für geimpfte Reisende aus der ganzen Welt geöffnet werden. Grundsätzlich wird die Öffnung phasenweise geschehen und kann u.a. von der Ausbreitung von Omikron bzw. dem Auftreten von neuen Virus-Varianten beeinflusst sein. Für bestimmte Personengruppen (z.B. internationale Studenten) hat es bereits erste Ausnahmeregelungen gegeben und Pilotprojekte zur Einreise sind erfolgreich angelaufen. Für internationale Schüler werden ebenfalls Ausnahmeregelungen diskutiert und auch wir von Study Nelson setzen uns hierfür bei den offiziellen Stellen ein.
3Sind die Schulen in Neuseeland geöffnet?
Seit Mitte Mai 2020 fand in den neuseeländischen Schulen in allen Jahrgangsstufen „normaler“ Unterricht statt. Bedingt durch den Delta-Ausbruch mussten Schüler landesweit im August 2021 für zwei Wochen von zu Hause lernen. Trotz Omikron wird es in 2022 keine weiteren Lockdown-Maßnahmen geben und die Schulen starteten im Februar 2022 regulär ins neuseeländische Schuljahr. Unsere Partnerschulen nehmen weiterhin Anmeldungen internationaler Gastschüler/innen an, stellen aber noch keine offizielle Aufnahmebestätigung aus, solange die Einreise nicht gesichert ist.
4Ist ein High School-Aufenthalt trotz Corona möglich?
Wir sagen: Ja! Wenn ihr 2022 in unserem High School-Programm starten möchtet, raten wir eure Planung bereits zu starten. Auch wenn wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verbindliche Aussage zu einem definitiven Einreisedatum geben können, können wir nun sicher sein, dass ein Aufenthalt in 2022 realisierbar ist. Du hast zudem die Möglichkeit, bereits von zu Hause aus an unserem Online-Kurs „Kiwi Passport“ teilzunehmen. Mit diesem Kurs gelingt dir die optimale Vorbereitung deines Neuseeland-Aufenthalts und du erhältst Zugang zu regelmäßigen Webinaren mit unserer Programmdirektorin und dem Study Nelson Team. Klicke https://studynelson.com/kiwi-passport/ für mehr Informationen und Feedback von unseren Teinehmern.
Gerne vereinbaren wir ein persönliches Beratungsgespräch mit dir und deiner Familie.
5Kommen Kosten auf mich zu, wenn ich mich anmelde und der Schulaufenthalt aufgrund von Corona oder Einreisebeschränkungen nach Neuseeland nicht stattfinden kann?
Uns erreichen viele Anfragen für Schulaufenthalte in Neuseeland. Ohne ein festes Datum und eine feste Zusage der neuseeländischen Regierung, war eine verlässliche Planung bisher nicht leicht. Um die Kosten für unsere Teilnehmer/innen so gering wie möglich zu halten, wird bei Anmeldung lediglich eine Anzahlung auf unsere Beratungs- und Servicepauschale fällig. Der Restbetrag wird erst dann bezahlt, wenn wir ein verbindliches Datum für eure Einreise bestätigen können. Wir empfehlen euch aber, die Anmeldeunterlagen und den Beratungsvertrag bereits auszufüllen und uns zuzuschicken. Auf dieser Basis seid ihr fest in unserem High School Programm aufgenommen und wir können den Platz an der neuseeländischen Wunschschule für euch reservieren.
66. Muss man für den Schulaufenthalt in Neuseeland geimpft sein?
Die neuseeländische Regierung hat veröffentlicht, dass eine Impfung mit einem anerkannten Impfstoff für die Einreise verpflichtend sein wird. In welcher Form der Nachweis über den Impfstatus erhoben wird, steht allerdings noch nicht fest.

Wenn ihr wissen möchtet, wie Neuseeland die Corona-Krise gemeistert hat und wie es unseren Schülern dabei ergangen ist, findet ihr hier die Chronik der Ereignisse.

Februar 2022

Trotz der geschlossenen Grenzen und Quarantäne für alle einreisenden Neuseeländer, treten nun auch in Neuseeland die ersten Omikron-Fälle in der Bevölkerung auf. Ganz Neuseeland befindet sich daher seit Mitte Januar im Roten Ampelstatus. Ein strenger Lockdown wie zuvor ist nicht mehr vorgesehen. Im Roten Ampelstatus gibt es Beschränkungen für Groß-Veranstaltungen (max. 100 Personen) und strengere Einschränkungen im Alltag für Nicht-Geimpfte. Die gute Nachricht ist, dass die Impfquote in Neuseeland sehr hoch ist: 93% der berechtigten Bevölkerung haben zwei Impfdosen erhalten. Bis Ende Februar soll der Großteil der Neuseeländer (bis zu 86%) eine Booster-Impfung erhalten haben. Eine weitere gute Nachricht ist, dass sich nun auch Kinder ab 5 Jahren gegen Covid impfen lassen können. Neuseeland ist also gut aufgestellt und wir hoffen, dass es nur wenige ernsthafte Krankheitsverläufe geben wird. Da die Omikron-Variante aber so ansteckend ist, wird erwartet, dass die Omikron-Fälle in der neuseeländischen Bevölkerung in den nächsten Wochen deutlich ansteigen werden.

Lange Zeit hat die neuseeländische Regierung an der Eliminierungs-Strategie festgehalten und gehofft, dass Neuseeland wieder „covid-frei“ werden kann. Die Delta- und Omikron-Varianten ließen sich aber auch durch bisher erfolgreiche Lockdown-Maßnahmen und Einreisebeschränkungen nicht mehr eindämmen.

Anfang Februar 2022 hat die neuseeländische Regierung die Grenzöffnungs-Strategie für 2022 bestätigt.

Die staatlich gemanagte Quarantäne in Hotels wird bereits ab Ende Februar 2022 abgeschafft und wird durch eine 7-10-tägige „Selbst-Quarantäne“ (self-isolation) zu Hause ersetzt. Die Öffnung der Grenzen erfolgt in 5 Schritten:

Schritt 1:

Ab 27. Februar 2022 können geimpfte Neuseeländer aus Australien einreisen. Sie müssen sich für 7-10 Tage zu Hause „selbst-isolieren“.

Schritt 2:

Ab 13. März 2022 können geimpfte Neuseeländer aus der ganzen Welt einreisen. Sie müssen sich für 7-10 Tage zu Hause „selbst-isolieren“. Beantragung von Working Holiday Visa wird wieder möglich sein.

Schitt 3:

Ab 12. April 2022 ist die Einreise für Nicht-Neuseeländer, die bereits ein gültiges Visum haben, möglich. Bis zu 5000 internationale Gastschüler können im Rahmen einer Sonderkohorte einreisen. Es sind noch keine Details bekannt, welche Schüler/innen Teil dieser Kohorte sind. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um Universitätsstudenten und Schüler handelt, die bereits ein Schülervisum für Neuseeland haben und ihr Studium in Neuseeland aufgrund der Grenzschließung unterbrechen mussten.

Schitt 4:

Ab (spätestens) Juli 2022. Besucher aus Ländern, die visa-frei nach Neuseeland einreisen können. Deutschland, Österreich und die Schweiz fallen in diese „Visa Waiver“-Kategorie.

Schitt 5:

Ab Oktober 2022 wird es keine Einreisebeschränkungen mehr geben. Es werden wieder Visa (z.B. Schülervisa, Besuchervisa) bearbeitet und ausgestellt.

Januar 2022

Trotz der geschlossenen Grenzen und Quarantäne für alle einreisenden Neuseeländer, treten nun auch in Neuseeland die ersten Omikron-Fälle in der Bevölkerung auf. Ganz Neuseeland befindet sich daher seit Mitte Januar im Roten Ampelstatus. Ein strenger Lockdown wie zuvor ist nicht mehr vorgesehen. Im Roten Ampelstatus gibt es Beschränkungen für Groß-Veranstaltungen (max. 100 Personen) und strengere Einschränkungen im Alltag für Nicht-Geimpfte. Die gute Nachricht ist, dass die Impfquote in Neuseeland sehr hoch ist: 93% der berechtigten Bevölkerung haben zwei Impfdosen erhalten. Bis Ende Februar soll der Großteil der Neuseeländer (bis zu 86%) eine Booster-Impfung erhalten haben. Eine weitere gute Nachricht ist, dass sich nun auch Kinder ab 5 Jahren gegen Covid impfen lassen können. Neuseeland ist also gut aufgestellt und wir hoffen, dass es nur wenige ernsthafte Krankheitsverläufe geben wird. Da die Omikron-Variante aber so ansteckend ist, wird erwartet, dass die Omikron-Fälle in der neuseeländischen Bevölkerung in den nächsten Wochen deutlich ansteigen werden.

Lange Zeit hat die neuseeländische Regierung an der Eliminierungs-Strategie festgehalten und gehofft, dass Neuseeland wieder „covid-frei“ werden kann. Die Delta- und Omikron-Varianten ließen sich aber auch durch bisher erfolgreiche Lockdown-Maßnahmen und Einreisebeschränkungen nicht mehr eindämmen.

Ende November 2021 hat die neuseeländische Regierung die Grenzöffnungs-Strategie für 2022 vorgestellt: Die neuseeländischen Grenzen sollten ab Ende April 2022 für geimpfte Reisende aus der ganzen Welt öffnen. Die staatlich gemanagte Quarantäne sollte abgeschafft und durch eine 7-tägige „Selbst-Quarantäne“ (self-isolation) zu Hause ersetzt werden.

Kurz vor Weihnachten hat die neuseeländische Regierung auf den weltweiten Omikron-Ausbruch reagiert und den ersten Schritt der geplanten phasenweisen Öffnung der Grenzen von Mitte Januar auf Ende Februar verschoben. Neuseeland möchte sich dadurch Zeit schaffen, so vielen Menschen wie möglich eine Booster-Impfung verabreichen zu können, um besser gegen Omikron gerüstet zu sein. Die Premierministerin hat bereits angekündigt, dass die Regierung trotz des Omikron-Ausbruchs in der Bevölkerung an ihrer phasenweisen Grenzöffnungs-Strategie für 2022 festhalten möchte. Die Entscheidung zu den konkreten Daten soll ca. Mitte Februar 2022 getroffen werden. Wir wissen im Moment noch nicht, ob es bei der geplanten Öffnung ab 30. April 2022 bleibt oder ob es zu weiteren Verzögerungen kommen wird.

Ende November 2021

Verursacht durch die weltweit dominierende Delta-Virusvariante, gibt es auch in Neuseeland wieder aktive Corona-Fälle in der Bevölkerung. Betroffen ist primär unsere größte Stadt Auckland und einige Regionen auf der Nordinsel. Auf der Südinsel gibt es derzeit keine aktiven Fälle, aber die Situation bleibt dynamisch und es können natürlich auch dort Fälle auftreten. Auckland befindet sich seit Beginn des Delta-Ausbruchs Mitte August im Lockdown, während der Rest des Landes weitestgehend ohne Einschränkungen den Alltag genießen kann.

Lange Zeit hat die neuseeländische Regierung an der Eliminierungs-Strategie festgehalten und gehofft, dass Neuseeland wieder „covid-frei“ werden kann. Die Delta-Variante ließ sich aber auch durch bisher erfolgreiche Lockdown-Maßnahmen nicht mehr eindämmen. In Auckland, Waikato und Northland treten seit August täglich neue Fälle in der Bevölkerung auf.

Der Fokus der neuseeländischen Regierung liegt nun auf dem flächendeckenden Impfschutz der Bevölkerung. Die Impfkampagne schreitet gut voran. Bis zum Jahresende sollen 90% der Neuseeländer die Pfizer-Impfung erhalten haben. Dies gilt auch für Jugendliche ab 12 Jahren. Für jüngere Kinder ist der Impfstoff in Neuseeland noch nicht freigegeben, dies wird aber erwartet.

Bereits Anfang August hat die neuseeländische Regierung ihre Grenzöffnungs-Strategie für 2022 vorgestellt. Am 24. November 2021 gab es dann die freudige Nachricht: Die neuseeländischen Grenzen werden Ende April 2022 für geimpfte Reisende aus der ganzen Welt öffnen!

Dies bedeutet, dass Touristen, internationale Gastschüler/innen und Inhaber eines befristeten Arbeitsvisums wieder nach Neuseeland kommen können. Allerdings müssen sich alle Reisende aus dem Ausland nach Ankunft in Neuseeland für 7 Tage in eine sogen. „Self-Isolation“ begeben, also eine Quarantäne. Eine staatlich gemanagte Quarantäne wird es voraussichtlich nur noch für ungeimpfte Reisende aus hohen Risikoländern geben.

Folgende Einreisebedingungen sollen ab dem 30. April 2022 gelten:

    • Negativer Covid-Test vor Reiseantritt
    • Nachweis der vollständigen Impfung (2x Dosen) mit einem in Neuseeland anerkannten Impfstoff
    • Erklärung der Reisenden zum Herkunftsland und der Reiseroute
    • Covid-Test nach Ankunft in Neuseeland (Tag 0 oder Tag 1)
    • “Self-Isolation“ Quarantäne nach Ankunft in Neuseeland für 7 Tage
    • Negativer Covid-Test am letzten Tage der “Self-Isolation“ Quarantäne (Tag 7)

Die Pressemitteilung der Regierung kann unter folgendem Link (auf Englisch) nachgelesen werden: https://www.beehive.govt.nz/release/reconnecting-new-zealand-%E2%80%93-next-steps

November 2021

Der Fokus der neuseeländischen Regierung liegt auf dem flächendeckenden Impfschutz der Bevölkerung. Die Impfkampagne schreitet gut voran. Bis zum Jahresende sollen 90% der Neuseeländer die Pfizer-Impfung erhalten haben. Dies gilt auch für Jugendliche ab 12 Jahren. Für jüngere Kinder ist der Impfstoff in Neuseeland noch nicht freigegeben, dies wird aber erwartet. Bereits Anfang August hat die neuseeländische Regierung ihre Grenzöffnungs-Strategie für 2022 vorgestellt. Diese wird nach einem vierstufigen Modell erfolgen, das man hier nachlesen kann:
https://covid19.govt.nz/travel/reconnecting-new-zealand-to-the-world

Langfristig möchte Neuseeland, dass nur geimpfte Menschen nach Neuseeland einreisen dürfen. Ob dann zusätzlich noch eine Quarantäne-Maßnahme nötig ist, kommt darauf an aus welchem Land man nach Neuseeland einreist. Ab nächstem Jahr wird Neuseeland ein sogenanntes „risk-based“ Modell für die Einreise einführen. Wir wissen noch nicht zu 100% ob Deutschland, Österreich und die Schweiz auf der „low-risk“-Liste stehen. Basierend auf den Kriterien, die uns bisher bekannt sind (z.B. verlässliches Testregime, anerkannter Impfstoff, guter Impffortschritt unter Jugendlichen sind wir hier durchaus optimistisch.

Bis zur Einführung des neuen Einreise-Modells bleiben die neuseeländischen Grenzen für Nicht-Neuseeländer geschlossen. Wir gehen davon aus, dass die derzeitgen Einreisebeschränkungen auch im ersten Quartal 2022 Gültigkeit behalten und sich nur langsam lockern werden. Bzw. wird eine Einreise für internationale Gastschüler nur mit einer Sonderkohorte möglich sein.

August 2021

Aktuell gibt es auch in Neuseeland wieder aktive Corona-Fälle in der Bevölkerung, verursacht durch die weltweit dominierende Delta-Virusvariante. Betroffen ist primär unsere größte Stadt Auckland und (in geringem Umfang) unsere Hauptstadt Wellington. Auf der Südinsel gibt es derzeit keine aktiven Fälle. Wie bereits in der Vergangenheit hat die neuseeländische Regierung wieder sehr schnell reagiert und ganz Neuseeland ist für zwei Wochen in einen strengen Lockdown gegangen (Sicherheitsstufe 4). Die Neuseeländer erhoffen sich durch diese Maßnahmen eine baldige Rückkehr zum „covid-freien“ Alltag, den sie im letzten Jahr genießen durften.

Unabhängig davon schreitet die Impfkampagne in Neuseeland weiter gut voran und das Ziel, bis Jahresende alle Neuseeländer, die dies wünschen, vollständig zu impfen, dürfte erreicht werden.

Bereits Anfang August hat die neuseeländische Regierung ihre Grenzöffnungs-Strategie für 2022 vorgestellt. Diese wird nach einem vierstufigen Modell erfolgen, das man hier nachlesen kann:

https://covid19.govt.nz/travel/reconnecting-new-zealand-to-the-world

Langfristig möchte Neuseeland natürlich, dass geimpfte Reisende aus der ganzen Welt ohne eine Quarantäne-Maßnahme einreisen können. Dies liegt wohl noch einige Zeit in der Zukunft. Bis dahin wird Neuseeland (wie viele andere Länder auch) ein sogenanntes „risk-based“ Modell für die Einreise haben. Wir wissen noch nicht zu 100% ob Deutschland, Österreich und die Schweiz auf der „low-risk“-Liste stehen. Basierend auf den Kriterien, die uns bisher bekannt sind (z.B. verlässliches Testregime, guter Impffortschritt in der Bevölkerung, sowie niedriger Inzidenzwert) sind wir hier durchaus optimistisch.

Reisende müssen sich allerdings darauf einstellen, dass die derzeitigen Einreisebeschränkungen (d.h. 14-tägige Quarantänepflicht, Einreise nur für Neuseeländer möglich) auch im ersten Quartal 2022 weiterhin Gültigkeit behalten und sich nur langsam lockern werden. Bzw. eine Einreise nur mit Sonderkohorten möglich sein wird.

Stand heute hält die neuseeländische Regierung an ihrer Eliminierungsstrategie fest und wird sich daher auch weiterhin nur vorsichtig und wohlüberlegt mit dem Rest der Welt verbinden.

Mai 2021

Seit Beginn der Corona-Pandemie fährt Neuseeland eine der erfolgreichsten Bekämpfungs-Strategien weltweit. Frühzeitige Grenzschließungen und ein sehr konsequenter Lockdown im Frühjahr 2020 haben dies möglich gemacht. Seitdem gibt es in Neuseeland nur noch vereinzelte Corona-Fälle, die jeweils sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden können. Von daher haben wir den großen Luxus, dass das Alltagsleben in Neuseeland ganz normal verlaufen kann. Schulen sind geöffnet, Restaurants, Cafés, Veranstaltungen, Konzerte, Kino usw. können ganz normal besucht werden. Auch Treffen im privaten Rahmen sind ohne Einschränkungen möglich. Nur ab und zu verzeichnen einzelne Regionen, wie z.B. Auckland einige wenige Corona-Fälle. Zum Teil werden in diesen Regionen dann erhöhte Sicherheitsstufen u.a. auch mit Kontaktbeschränkungen ausgerufen. In den anderen, nicht betroffenen Regionen geht das Alltagsleben aber weitestgehend normal weiter.

Mit dieser Strategie fährt Neuseeland sehr erfolgreich und wird daher wohl auch in naher Zukunft keine Grenzöffnung in großem Stil beschließen. Seit einigen Wochen ist allerdings das ungehinderte Reisen zwischen Australien, den Cook-Inseln und Neuseeland wieder möglich, und das sogar ohne Quarantäne. Für internationale Touristen gibt es aber weiterhin keine Einreiseerlaubnis und auch Neuseeländer, die von ‚overseas‘ einreisen, sind weiterhin von der verpflichtenden 14-tägigen Quarantäne bei Einreise betroffen. Eine Entspannung der Situation wird sicherlich mit dem Fortschreiten der Corona-Impfungen in Neuseeland, aber auch Europa und weltweit einhergehen. In Neuseeland haben nun Ende Februar die ersten Impfungen für Sicherheits- und medizinisches Personal an der Grenze und im Quarantäne-Bereich begonnen. Ähnlich wie in Deutschland und Österreich, basiert auch die neuseeländische Impfstrategie auf einem vierstufigen Risikogruppen-Modell. Nach den besonders gefährdeten Risiko- und Altersgruppen sollen bis zum 4. Quartal 2021 alle weiteren Bürger geimpft werden, die dies wünschen.

Oktober 2020

New Zealand did it again – aktuell gibt es keine aktiven Corona-Fälle im Land!

Im August waren nach über 100 Tagen ohne Neu-Infektionen wieder einige Corona-Fälle aufgetreten. Die neuseeländische Regierung leitete erneut rasche Maßnahmen zur Bekämpfung ein, zielgerichtet für den betroffenen Großraum Auckland. In den anderen Regionen Neuseelands konnte das Leben für die Bevölkerung sogar fast ohne Beschränkungen weitergehen. Das führte auch dieses Mal zu einem raschen Erfolg, denn seit Ende September gibt es innerhalb der Bevölkerung keine aktiven Fälle mehr. Sofern noch Corona-Infektionen in Neuseeland bekannt werden, betreffen sie nur Menschen, die kürzlich eingereist sind und die sich alle in staatlich gemanagten Quarantäneeinrichtungen befinden.

Aktuell befindet sich ganz Neuseeland wieder im sogenannten „Alert Level“ 1. Das Alltagsleben geht damit wieder ganz normal ‚seinen Gang‘, es gibt, außer bei Reisen im Flugzeug, keine Maskenpflicht im öffentlichen Leben; Restaurant, Cafés und Kinos sind geöffnet, und man kann auch problemlos im ganzen Land reisen. Kleinere Einschränkungen gibt es nur bei Großveranstaltungen.

Die Grenzen sind allerdings weiterhin nur für Neuseeländer geöffnet und vor den Parlamentswahlen am 17. Oktober bzw. vor der Regierungsneubildung Anfang / Mitte November sollte nicht mit Änderungen gerechnet werden. Wir sind aber weiterhin mit allen offiziellen Stellen in Neuseeland in engem Kontakt, um eine Einreise unserer Schüler/innen und Familien in 2021 zu ermöglichen!

Die Study Nelson Familie hält zusammen - über die ganze Welt verteilt

Unsere Schüler-Koordinatorinnen waren dazu jederzeit privat für unsere Jugendlichen, ihre Gastfamilien und die Eltern daheim zu erreichen. Viele stellten sich aber überraschend schnell auf die neue Situation ein und für unser Corona-Tagebuch erreichten uns fröhliche Fotos und Berichte von gemeinsamen Spielen, familieninternen Sportwettkämpfen im Garten, Backwettbewerben, Filmnächten und vielem mehr.

Die Eltern daheim sandten per Foto und Video Dankesbotschaften an die neuseeländischen Gastfamilien ihrer Kinder und diese herzliche Botschaft über die Kontinente hinweg lies bei den Gasteltern und uns manche Träne der Rührung fließen.

 
 

Juni 2020: Wir haben es geschafft - Neuseeland ist Corona-frei!!

Gemeinsam freuten wir uns über die Erfolge, die das rasche Handeln der neuseeländischen Regierung für Neuseeland gebracht hatte. Die Infektionszahlen gingen kontinuierlich zurück und seit Montag den 8. Juni gibt es keinen einzigen Fall mehr.
Auch die Schulen sind wieder geöffnet und für unsere Schüler/innen ist inzwischen das Leben „back to normal“. Das langersehnte Wiedersehen mit ihren Kiwi-Freunden und Freundinnen wurde natürlich ausgiebig gefeiert!

Wir sind stolz und dankbar, dass wir als 5 Millionen starkes ‚Team Neuseeland‘ gemeinsam diese Aufgabe gemeistert haben und auch unsere Jugendlichen fühlen sich nun noch mehr als vorher diesem ganz besonderen Kiwi Spirit verbunden. Es war bestimmt nicht die Erfahrung, die sie sich für ihren Schulaufenthalt bei uns gewünscht haben, doch sie sind an dieser Aufgabe gewachsen und werden viele positive Erinnerungen an ein intensives und herzliches Miteinander mit ihren Gastfamilien behalten. Umso mehr genießen sie nun den weiteren Aufenthalt in unserem Corona-freien Neuseeland und holen all die Dinge nach, die sie sich vorgenommen haben – zum Beispiel unsere für die Osterferien geplante Schülertour, die wir nun im Juni durchführen.

Hier findet ihr Berichte in der Presse über unsere Heimkehrer und unsere Schüler/innen, die sich für’s Hierbleiben entschlossen haben.
Stuff NZ Artikel Emma Nothelfer
Artikel Sina Walter
Artikel Franzi Hapke

April 2020: Schulaustausch im Lockdown

He waka eke noa – we are all in this together

Viele unserer Schüler/innen entschieden sich dazu, ihr Neuseeland-Abendteuer fortzusetzen und den Lockdown gemeinsam mit ihren Gastfamilien durchzustehen. Für uns war es selbstverständlich, für sie genauso engagiert und herzlich zur Stelle zu sein wie vor dem Lockdown. Aus dem Home Office heraus blieben wir mit unseren Jugendlichen und ihren Gastfamilien, den Eltern daheim und den Schulen in nahezu täglichem Kontakt. Getreu der genannten Maori-Devise, die das ganze Land geeint und zu einem wunderbaren 5 Millionen Team zusammengeschweißt hat.

Online Learning, Kiwi-Gastfreundschaft und kreative Ideen

Das digital bestens organisierte neuseeländische Schulsystem ermöglichte Online Learning auf hohem Niveau und unsere Schüler/innen konnten problemlos von zuhause aus lernen. In unserer Study Nelson WhatsApp „Fun-Group“ wurden Quizrunden und Fotowettbewerbe gestartet und per Zoom Meetings Updates zur aktuellen Lage besprochen. Viel Spaß hatten wir auch bei unserem LipSync VideoSafe and Sound, das unser Team gemeinsam mit unseren Jugendlichen auf die Beine gestellt hat!

 
 

März 2020: Heimfliegen oder bleiben?

Unterstützung bei einer schwierigen Entscheidung …

Als Organisation vor Ort konnten wir in dieser Situation schnell reagieren. Die Eltern daheim wurden mit täglichen Updates über die aktuelle Lage versorgt und wir waren rund um die Uhr für sie zu erreichen. Für unsere Schüler/innen stellte sich die zentrale Frage: heimreisen oder bleiben? Der Großteil entschied sich zu bleiben. Für einige wurde aber schnell klar, dass sie in einer solchen Situation lieber daheim bei ihren Familien sein wollten. Ein verständlicher Wunsch, aber der Schock über das jähe Ende ihrer Neuseeland-Träume saß tief und wir waren froh, direkt vor Ort akute Krisenhilfe leisten zu können. Dank guter Kontakte zur deutschen Botschaft in Wellington setzten wir alles daran, unsere Jugendlichen gleich auf dem ersten von der deutschen Regierung organisierten Rückholflug am 27. März unterzubringen. Zwischen Deutschland und Neuseeland, zwischen Schulen, Gastfamilien und unserem Office in Nelson liefen die Drähte heiß, wurden hunderte von Telefonaten geführt und alle rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt, um im Lockdown reisen zu dürfen.

Die Reisegenehmigung ist da!

Um 22:00 Uhr am Vorabend war es dann soweit. Die offizielle Bestätigung der Botschaft lag vor, unsere Jugendlichen durften fliegen! Zwischendurch hatten sich sogar deutsche Eltern an uns gewandt, deren Kinder mit anderen Organisationen nach Neuseeland gekommen waren und die nun aus der Ferne nichts ausrichten konnten. Auch für deren Kinder konnten wir die Reisefreigabe erwirken und als uns 48 Stunden später die ersten Willkommensfotos und Dankesnachrichten von Eltern am Frankfurter Flughafen erreichten, war auch bei uns die Freude riesengroß. Mit Ihrem Flug hatten es unsere Schüler/innen sogar in die deutschen Nachrichten geschafft, denn ihre Maschine sollte für über 14 Tage die einzige sein, für die die neuseeländische Regierung eine Reisefreigabe erteilt hatte.

Januar 2020: Das Abenteuer Neuseeland beginnt

Wir haben noch die schönen Bilder aus dem Januar vor Augen: Etwas erschöpft nach dem langen Flug, aber überglücklich betreten unsere Schüler/innen endlich neuseeländischen Boden. Raus aus dem nasskalten europäischen Winter und hinein in den herrlichen neuseeländischen Sommer, hinein in das Abenteuer ihres Lebens! An den Flughäfen in Wellington und Nelson stehen unser Study Nelson Team und unsere Gastfamilien zum Empfang bereit. Warmherzige Kiwi-Gastfreundschaft von Beginn an!

Nach dem geglückten Start geht es genauso positiv weiter. Erste Freundschaften mit Kiwi-Mitschülern wurden geknüpft, und unsere Schüler/innen berichten begeistert von Outdoor-Education Trips an ihren Schulen oder von geplanten Wochenendausflügen mit ihren Gastfamilien.

Tja… und dann kam Corona und die Ereignisse überschlugen sich auch bei uns in Neuseeland. Anfang März gab es hier die ersten bekannten Fälle und die neuseeländische Regierung rund um unsere Premierministerin Jacinda Ardern reagierte schnell und entschieden. Auf die verpflichtende 14-tägige Selbstisolierung bei Einreise folgte die Schließung der Grenzen und am 26. März der komplette Lockdown für alle Bewohner.