20 Jahre Study Nelson - Story of the month

Seit 1999 ist Neuseeland im Herzen unserer Teilnehmer

Viele unserer ehemaligen Teilnehmer/innen behalten Neuseeland auch nach der Rückkehr von ihrem Schulaufenhalt im Herzen. Wir haben sie gefragt, warum das so ist und ob sie uns darüber etwas mehr erzählen möchten. Einige ihrer ganz persönlichen Geschichten werden wir in den nächsten Monaten an dieser Stelle veröffentlichen.

Gleichzeitig ist so eine kleine Zeitreise durch 20 Jahre Study Nelson und eine Wiederbegegnung mit liebgewonnenen Menschen entstanden. Besonders berührt hat uns der „rote Faden“, der sich durch alle Geschichten zieht. Sie erzählen von einem Neuseeland, das Raum für Ideen, Entdeckungen und Träume bietet, die (vielleicht) ein Leben verändern können.

Wenn ihr wissen möchtet, was wir meinen, schaut selbst!

Viel Spaß beim lesen der Story of the month!

Mai

Diesen Monat berichtet unsere ehemalige Teilnehmerin Sonja von ihrer unvergesslichen Zeit bei uns in Neuseeland. Diese wirkt noch bis heute in ihr nach – warum? Lest am besten gleich selbst 😊

„Erstmal Glückwunsch zum 20.-jährigen Bestehen, hoffentlich macht ihr noch viele Jahre so weiter, denn Study Nelson ist wirklich eine außergewöhnliche Organisation!“

Warum hast du dich damals für Study Nelson entschieden?

Ich habe mich damals für Study Nelson entschieden, weil ich mit meinem gerade mal 14 Jahren relativ jung für einen Auslandsaufenthalt am anderen Ende der Welt war und weil Study Nelson die einzige Organisation war, die das nicht gestört hat und die eine individualisierte, persönliche und engmaschige Betreuung geboten hat. Dadurch, dass bei euch immer jemand vor Ort ist, der auch deutsch spricht, war einiges vor und während meines Aufenthalts so viel einfacher.

Was waren für dich die Highlights während deiner Zeit in Neuseeland? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Es ist schwierig nur ein paar Highlights zu nennen, denn letztendlich war das ganze Jahr ein einziges Highlight. Besonders war es wohl mal ein ganz anderes Schulsystem kennenzulernen, was mich letztendlich sehr geprägt hat. Auch viele der Freundschaften, die ich dort geschlossen habe, bestehen noch heute. Letztendlich war es aber die von Study Nelson organisierte Nord- und Südinsel Tour, die ich mit meiner Familie am Ende meines Aufenthalts gemacht habe, bei der ich das Land und die Leute noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennengelernt habe!

Was machst du heute? Hat Deine Schulzeit in Neuseeland in irgendeiner Form deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt? Wenn ja, wie?

Jetzt steh ich schon fast am Ende meines Medizinstudiums in einem in Deutschland einzigartigen bilingualen Studiengang in Kooperation mit einer englischen Uni. Auf die Idee wäre ich nicht mal ansatzweise gekommen, wenn ich nicht in Neuseeland gewesen wäre, denn dank des sehr praktischen und hands-on Biologie Unterrichts in Neuseeland stand für mich fest, dass ich Medizin studieren möchte. Abgesehen davon ist Englisch eine Grundvoraussetzung des Studiengangs, die ich ohne den Auslandsaufenthalt nicht gehabt hätte. Aber auch so merke ich immer wieder wie sehr doch die Mentalität der Neuseeländer abfärbt. Man wird offener, entspannter, experimentierfreudiger und differenzierter, was mir bis jetzt schon in vielen Lebenslagen weitergeholfen hat.

Für mich geht es eventuell nächstes Jahr im Februar zurück nach Neuseeland für mein 8-Wöchiges elective, um nun auch das Gesundheitswesen in Neuseeland kennenzulernen - und wer weiß, vielleicht bleibe ich auch einfach am anderen Ende der Welt!

April

Diesen Monat berichtet unsere ehemalige Teilnehmerin Sonja von ihrer unvergesslichen Zeit bei uns in Neuseeland. Diese wirkt noch bis heute in ihr nach – warum? Lest am besten gleich selbst 😊

Warum hast du dich damals für Study Nelson entschieden?

Ich habe Study Nelson auf einer Messe in Tübingen kennengelernt. Die begeisterten Erfahrungsberichte einer Ehemaligen und die freundliche Betreuung am Stand haben mich von Anfang an überzeugt.

Was waren für dich die Highlights während deiner Zeit in Neuseeland? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Zum einen meine Schule. Am Nayland College gab es so viele Fächer, die ich ausprobieren konnte. Meine Lieblingsfächer waren dabei Business Studies, Hospitality und Outdoor Education. Ich kann jedem nur empfehlen das Outdoor Education zu wählen! Egal ob es Felsenklettern, Mountainbiking oder Kajak fahren ist, ich habe in Neuseeland viele Sportarten ausprobiert, an die ich mich in Deutschland nicht herangewagt hätte. Die Südinseltour, die ich in meinen Ferien gemacht habe, war ein weiteres Highlight, insbesondere der Fallschirmsprung überm Abel-Tasman National Park war überwältigend.

Ebenfalls eine besondere Erfahrung für mich war das starke Erdbeben 2016. Es war das erste Erdbeben, dass ich in Neuseeland bewusst erlebt habe und auch wenn uns Study Nelson auf eine solche Situation in der Einführungswoche vorbereitet hatte, ist es etwas anderes es selbst zu erleben. Zum Glück war bei meiner Gastfamilie und mir alles in Ordnung, allerdings haben sich Freunde und Familie in Deutschland anfangs unbegründete Sorgen gemacht.

Was machst du heute? Hat Deine Schulzeit in Neuseeland in irgendeiner Form deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt? Wenn ja, wie?

Mittlerweile studiere ich International Management als Double-Degree an der ESB in Reutlingen. Meine Zeit in Neuseeland hat mich dabei vielseitig geprägt. Zum einen wurde durch Business Studies mein Interesse für Wirtschaft geweckt, was ich erst in der Oberstufe und nun auch im Studium fortsetze, zum anderen habe ich in Neuseeland festgestellt, dass ich gerne eine weitere Sprache lernen würde, da ich bis dato nur Deutsch und Englisch sprechen konnte. Mittlereile lerne ich seit etwas über einem halben Jahr Chinesisch und werde 2021 für drei Jahre nach China gehen. Man sieht also, dass unter anderem das Fernweh bleibt. Ein eindeutiger Beweis dafür ist, dass meine Kommilitonin ebenfalls mit Study Nelson am Nayland College war, lediglich ein Jahr später.

Deine Verbindung zu Neuseeland geht noch tiefer und es gibt eine Geschichte dazu, die du uns gerne erzählen möchtest? Dann freuen wir uns darüber sehr

Während meiner Zeit in Neuseeland hatte ich das große Glück, gleich zwei großartige Gastfamilie zu haben. Die Eindrücke, die ich dadurch bekommen habe, sind etwas ganz Besonderes. Zum ersten Mal hatte ich Geschwister und nun werde ich für immer eine zweite Familie am anderen Ende der Welt haben, die ich unbedingt wieder besuchen möchte.

März

Diesen Monat erzählt unsere ehemalige Teilnehmerin Milena von ihrer ganz besonderen Zeit am Marlborough Girls College in Blenheim. Was sie noch nicht wußte, als sie uns vor einigen Wochen ihren Beitrag geschickt hat: ihr Wunsch, wieder nach Neuseeland zurückzukehren, wird sich in Kürze erfüllen, denn ab Juli macht sie ein Praktikum in unserer angeschlossenen Reiseabteilung NZdirect. Wir freuen uns jetzt schon auf dich, Milena, und zählen die Tage bis zum Wiedersehen genauso herunter wie du!

Warum hast du dich damals für Study Nelson entschieden?

Wie kann man sich nicht für Study Nelson entscheiden. Birgit und David, die mit ganzem Herzen dabei sind, ein Mitarbeiter, die immer für einen da sind und sich jedem Problem entgegenstellen und einfach kurz gesagt: Ein super Team, dass mit Leib und Seele dabei ist. Ich fand es sympathisch, dass es eine kleine, familiäre Organisation ist mit dem Sitz in Nelson. Für mich persönlich, war das definitiv ein auschlaggebendes Argument und im Nachhinein die beste Entscheidung.

Was waren für dich die Highlights während deiner Zeit in Neuseeland? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Von nur einem Highlight zu sprechen wäre falsch, ich hatte während meiner Zeit sehr viele persönliche Highlights. Alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, denn ich könnte sehr viele Seiten schreiben über die Highlights in der Gastfamilie, die Highlights in der Schule, die Highlights im Alltag, die Highlights in den Ferien…. Ihr merkt, ich sollte mich beschränken und nur ein paar Beispiele aufzählen.
Ich denke vor allem die Gastfamilie war ein Highlight, denn ich stehe immer noch immer in Kontakt mit meiner Gastmum Julia und meinen Gastgeschwistern Georgia und Josh. Durch die drei durfte ich Neuseeland als Ganzes kennenlernen. Nicht nur wie Touristen, die oberflächlich das Land bereisen und von einem Sightseeing Point zum nächsten fahren, sondern ich konnte hinter die Kulissen blicken und Neuseeland als Land mit einer wunderbaren Kultur kennen und lieben lernen. Julia, Georgia und Josh sind zu meiner Familie geworden, haben mir Neues gezeigt und meinen Horizont erweitert und ich bin Ihnen unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit. Natürlich gibt es nicht nur positive Tage, aber die einzelnen Negativen werden durch zahlreiche Positive wettgemacht.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir neben der Gastfamilie auch das Unterrichtsfach Outdoor Education, in der ich neue Sportarten kennenlernen durfte, Ausflüge in die Region gemacht wurden und ich praktische Dinge fürs Leben gelernt habe („wie ich einen Reifen beim Fahrrad wechsle“), die Schulkoordinatoren Mrs. Porteous und Mrs. Robinson, denn zu Beiden konnte man immer gehen und hat immer ein offenes Ohr gefunden und zum Schluss die Nordinseltour, die ich über Ostern gemacht habe. Wie schon gesagt es gibt viele Highlights aber DAS Highlight war einfach die gesamte Zeit in Neuseeland, jeder einzelne Tag an dem ich etwas Neues gelernt habe und jeder Tag an dem ich erwachsener geworden bin.

Was machst du heute? Hat Deine Schulzeit in Neuseeland in irgendeiner Form deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt? Wenn ja, wie?

Meine Zeit in Neuseeland ist mittlerweile schon 6 Jahre her. Heute studiere ich in München Geographie und habe gerade meinen Bachelor abgeschlossen. Ich bin immer noch sehr verbunden mit der Organisation und freue mich immer Birgit und David auf der Messe in München zu sehen. Die Zeit hat mich auf jeden Fall geprägt auch für meinen persönlichen Lebensweg. Ich habe dort eine Familie gefunden, die ich immer wieder besuchen werde. Neuseeland ist meine zweite Heimat geworden und auch, wenn ich nicht so oft dorthin fliegen kann, werden die Inseln in meinem Herzen immer einen Platz haben. Was ich genau beruflich machen werde, weiß ich jetzt noch nicht, aber es sollte definitiv mit dem Bereisen anderer Länder zu tun haben.

Deine Verbindung zu Neuseeland geht noch tiefer und es gibt eine Geschichte dazu, die du uns gerne erzählen möchtest? Dann freuen wir uns darüber sehr.

Meine Verbindungen zu Neuseeland werden nie abreißen. 2013 war ich das erste Mal in Neuseeland, im Januar 2016 nach dem Abitur hat mich das Fernweh erneut eingeholt und ich habe mich auf die weite Reise nach Neuseeland gemacht. Ich spüre eine tiefe Verbundenheit mit dem Land und seinen Leuten. Es geht mir mein Herz auf, wenn ich darüber nachdenke, was ich schon alles dort erlebt habe und noch erleben werde. Meine Verbindungen zu Neuseeland kann mir niemand mehr kaputt machen. Es wird immer wieder ein Heimkommen sein, wenn ich diese Inseln betrete: Hoamat is a Gfui (Heimat ist ein Gefühl) sagen wir in Bayern. Wann ich das nächste Mal nach Neuseeland kommen werde? Ich weiß es noch nicht. Ich werde versuchen so schnell wie möglich einen Flug zu buchen und Zeit zu finden. Ich weiß nur, dass es ein nächstes Mal gibt und ich dann erneut ein kleines Stück meines Herzens da lasse und eine Familie, die mich über alles liebt. Bis es aber soweit ist, werde ich weiterhin in Erinnerungen schwelgen und mit meiner Familie skypen.

Milena Wallner (Marlborough Girls College 2013)

Februar

Diesen Monat berichtet unsere ehemalige Teilnehmerin Clara von ihrer Zeit bei uns. Ihr Aufenthalt bei uns liegt zwar schon ein wenig länger zurück – 2010 hatte sie das Nelson College for Girls besucht – aber ein wenig für's Leben geprägt hat er schon. Viel Spaß bem lesen!

Warum hast du dich damals für Study Nelson entschieden?

Ein Bekannter aus meinem Dorf war vor mir mit Study Nelson nach Neuseeland gereist und so begeistert von der Organisation, dass für mich und meine Eltern sehr schnell klar war, dass ich auch mit Study Nelson nach Neuseeland gehen möchte.

Was waren für dich die Highlights während deiner Zeit in Neuseeland? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Ich war 2010 für 3,5 Monate in Nelson am NCG. Die Highlights für mich waren die Südinseltour in den Term Holidays und das Fach Outdoor Education, in welchem wir eine fünftägige Wanderung auf dem Heaphy Track geplant und durchgeführt haben. Grundsätzlich hat mir die freie Wahl der Fächer in der Schule sehr gut gefallen und als Naturliebhaberin war ich hin und weg von der wunderschönen und so unterschiedlichen Natur auf der Südinsel.

Was machst du heute? Hat Deine Schulzeit in Neuseeland in irgendeiner Form deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt? Wenn ja, wie?

Ich studiere heute Psychologie und Gender, Culture and Social Change im Master an der Universität Innsbruck. Auf meinem persönlichen Weg hat mich der Aufenthalt insofern sehr geprägt, als, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben alleine an einem mir unbekannten Ort war und gelernt habe, mir selbst zu genügen und gemerkt habe, wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen und mit sich selbst auch allein sein zu können. Daraus habe ich im Nachhinein sehr profitiert, da es mir die Hürde, fürs Studium und für Praktika in mir komplett unbekannte Städte zu gehen, sehr gemindert hat.
Auf meinem beruflichen Weg hat es mir in verschiedener Weise geholfen, einmal, weil ein Gastschulaufenthalt in Neuseeland bei der Bewerbung auf Praktika und bezahlte Stellen sehr gut bei Arbeitgeber/innen angekommen ist, andererseits, weil ich am NCG zum ersten Mal in Richtung Feminismus, sozioökonomische Unterschiede und Stereotypisierung sensibilisiert wurde. Bereiche, die ich mittlerweile an der Universität studiere. Am Nelson Girls College habe ich zum ersten Mal bemerkt, wie unterschiedlich sich die Mädchen um mich zu einem großen Teil verhalten haben, wenn sie unter sich oder in Zusammensein mit Jungen waren. Die oft durch Geschlecht determinierte Rollenverteilung, die ich aus meinem Klassenverband in Deutschland gekannt habe, war nicht vorhanden und wurde mir dadurch zum ersten Mal wirklich bewusst. Auch habe ich zum ersten Mal über Stereotypisierung anhand von Äußerlichkeiten nachgedacht, da durch die Schulkleidung alle Mädchen sehr gleich waren und nicht darauf geschlossen werden konnte, welchen sozioökonomischen Background sie haben. Das hat mir sehr gefallen! Und mich zum ersten Mal auf "Klassenunterschiede" sensibilisiert.

Januar

Unsere erste Story of the Month im neuen Jahr stammt dieses Mal von unserer ehemaligen Praktikantin Sonja, die 2014 ein halbes Jahr tatkräftig unsere angeschlossene Reiseabteilung NZ Direct in Nelson verstärkt hat. Was sie über ihre Zeit bei uns zu erzählen weiß? Lest selbst! Und falls ihr danach Lust bekommt, nach eurer Schulzeit auch einmal als Praktikantin bei uns tätig zu sein, dürft ihr euch gerne bei uns melden.

Wie bist du damals zu Study Nelson gekommen?

Ich bin im Jahr 2014 auf der Suche nach einem Praktikum für mein Studium "Alternativer Tourismus" auf eure Stellenausschreibung gestoßen. Antonia hatte mich damals in Eurem Team als meine Supervisorin aufgenommen.

Was waren für dich die Highlights während der Arbeit für Study Nelson? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Während meines Praktikums sind mir viele Dinge in Erinnerung geblieben:
1. Aufgaben bei Study Nelson/ NZdirect: Marketing, Webseitenkürzel, die sich für mich zuerst wie chinesisch angehört haben, Planung der Nord- und Südinseltour
2. Aufgaben als Tour Assistant und Tourguide: Ich werde nie meine gemeinsamen Kochabende mit David vergessen: wie bekommt man in einer kleinen Hostelküche mit 2 Töpfen 20 Jugendliche satt, oder als David auf den Busfahrten darauf bestand, neuseeländische Lieder zu singen 😊
3. Viele der Kids sind mir in Erinnerung geblieben, die ich auch auf der Reunion in München wieder getroffen habe.
4. Der letzte Abend der Kids, als wir mit den Eltern beim Bowlen waren und wir eine Abschlussrede gehalten haben für die Kids und die Gastfamilien und natürlich der schmerzliche Abschied von jedem einzelnen.
5. Genauso aber auch als ich noch miterleben durfte, wie die neuen Kids angekommen sind und vorsichtig am Flughafen auf Ihre Gastfamilien zugegangen sind.
6. Als ich eins der Kids beim Bungy auf die Brücke mit begleiten sollte: Ich habe unglaubliche Höhenangst und er musste mir Mut machen, dass ich es schaffen kann 😊. Wir haben uns dann gegenseitig gepusht und die restlichen Kids standen an der Seite und haben uns angefeuert.
7. Der tägliche "Morning Tea" und das Kaffeekochen und der ein oder andere wird sich vielleicht erinnern, mein täglicher Ruf zum Morning Tea mit einer Morning Quote.- Highlight "if the boss is away, work becomes a holiday"
8. Mein Lieblingsplatz (auch seit 5 Jahren Hintergrund in meinem FB-Profil) Cape Reinga. Hier hat mir ein Schüler im Bus gesagt "Sonja ich war am Grand Canyon, aber das hier hat mich gerade wirklich zu Tränen gerührt".
9. Privat: ich habe während meiner Zeit im Paradiso in einem Long-Term Zimmer geschlafen und im deutschen Restaurant Krauts nebenbei gearbeitet. Die Freunde, die ich hier kennengelernt habe sehe ich heute noch, die Fußball-WM mit Deutschlands Sieg werde ich nie vergessen.

Was machst du heute? Hat Deine Zeit in Neuseeland in irgendeiner Form auch deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt? Wenn ja, wie?

Ich arbeite aktuell als Travel Designer / Travel Consultation Manager bei einem Anbieter in München und bin dort für die Beratung/Planung/Verkauf von Individualreisen für den Raum Ozeanien zuständig. Alle Destinationskenntnisse habe ich von Euch / der Tour und viele Insidertipps rufen immer wieder Erinnerungen in mir wach. Außerdem durfte ich, dank Birgit, 2016 die deutsche Jugendgruppe von RUF Jugendreisen 3 Wochen durch Neuseeland führen. Hier habe ich auch bei euch im neuen Office vorbeigeschaut.

Deine Verbindung zu Neuseeland geht noch tiefer und es gibt eine Geschichte dazu, die du uns gerne erzählen möchtest? Dann freuen wir uns darüber sehr.

Neuseeland wird immer Teil meines Lebens sein und ich werde definitiv zurückkommen, noch immer pflege ich Freundschaften und überlege, 2020 wieder für einige Monate zurückzukehren. Die Chance, die Birgit und David mir gegeben haben, ihre Fürsorge auch für mich als Praktikantin vor Ort und Ihre Lebensweisheiten weiß ich heute noch zu schätzen.

Viele liebe Grüße aus München,
Sonja Frohnhöfer

Dezember

Dieses Mal haben uns gleich fünf „Ehemalige“, geschrieben, was sie bis heute mit Neuseeland und Study Nelson verbindet. Lilly, Marie, Madeleine, Lynn und Patrick waren zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten bei uns und haben unterschiedliche Schulen besucht. Doch was sie ganz besonders verbindet: mit ihrer Neuseelandbegeisterung haben sie auch ihre Mütter Sandra, Birgit, Lucia und Ilka so gründlich angesteckt, dass diese jetzt Study Nelson auf Messen und Infoabenden vertreten und Interessenten aus ihrer ganz persönlichen Erfahrung heraus beraten können!

Warum hast du dich damals für Study Nelson entschieden?

Marie
Mir war die erfahrene und persönliche Begleitung während meines Abiturs wichtig, genau wie die ausführliche Vorbereitung und das Team vor Ort.

Liliy
Ich habe mich für Study Nelson entschieden, weil ich durch die Arbeit von meiner Mutter schon mit Study Nelson vertraut war und ich wusste, dass im Notfall jemand vor Ort ist

Lynn
Für mich stand schon früh fest, dass ich ins Ausland möchte.. Auf einer Schüleraustauschmesse hat sich für mich dann herauskristallisiert, dass ich nach Neuseeland wollte. Und so habe ich Birgit Neumann kennengelernt, welche Auslandsaufenthalte nur nach Neuseeland anbietet. Sie hatte auf jede Frage von mir eine klare Antwort, was mir Sicherheit geben hat. Sie hat erzählt, dass ihr Team „Study Nelson“ vor Ort in Neuseeland ist und ich somit immer einen deutschen Ansprechpartner in meiner Nähe habe, wenn ich ans andere Ende der Welt gehe. Darüber hinaus konnte ich mir selber aussuchen, in welche Region und an welche Schule ich wollte. Das fand ich super, denn ich hatte oft gehört, dass man bei anderen Organisationen in eine Region zu geteilt wurde. Mir gefiel auch, dass die Organisation einen von Anfang bis Ende begleitet und sich wirklich mit einem außer einander setzt.

Madeleine
Als ich nach Neuseeland ging, arbeitete meine Mutter schon länger als Contractor für Study Nelson und meine ältere Schwester als Buddy für neue Schüler – da fiel mir die Entscheidung nicht schwer. ;)

Was waren für dich die Highlights während deiner Zeit in Neuseeland?
Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Marie
Ich habe so viele schöne Erinnerungen :) Zum Beispiel meine diversen Reisen über beide Inseln, besonders nach Queenstown, aber auch die Spaziergänge durch die vielfältigen Bezirke meiner Heimatstadt Wellington. Die Spiele mit meinem Feldhockey-Team, Besuche im Te Papa Nationalmuseum und Fish and Chips auf der Terrasse meiner Gastfamilie! Und natürlich meine Freunde, mit denen ich teilweise immer noch in Kontakt bin.

Lily
Mein Highlight war mit meiner Gastfamilie durch das Land zu reisen und die Möglichkeit zu haben, während der Schulzeit ein besonderes Fach wie “Outdoor Education” auszuprobieren. Meine Gastfamilie hatte Pferde und ich konnte fast täglich mit meiner Gastschwester ausreiten.

Lynn
Mein absolutes Highlight war das Familienleben in meiner Gastfamilie. Ich hatte zwei unglaublich aufgeschlossene und herzliche kleine Schwestern, ein Hund, zwei Katzen, ein paar Hühner und natürlich meine Gasteltern. Wir haben auf einem Berg gewohnt und morgens waren oft die Wolken unter uns. Solche Einblicke werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Oft haben wir Familienausflüge an den Stand oder in die Berge gemacht und haben bei guter Musik ein Picknick gehabt. Auf der anderen Seite hat das Schulleben auch Spaß gemacht. Die Schule ist ganz anderes als in Deutschland und ich habe unglaublich viel aus dieser Zeit mitgenommen. Ich habe mich entschieden mal das komplette Gegenteil zu leben und bin auf eine Mädchenschule mit Uniform gegangen. Das war eine unglaubliche Erfahrung, denn das Schulleben war sehr entspannt und dennoch lehrreich, sodass ich in Deutschland wieder gut Anschluss gefunden habe.

Madeleine
Im Nachhinein sind es die Freundschaften die in dem halben Jahr geschlossen wurden und wahrscheinlich ein Leben lang anhalten werden….erst letztes Wochenende traf ich mich mit meiner besten Freundin aus Tübingen, die ich damals durch Study Nelson kennenlernen durfte und mit meiner weit entfernten Gastschwester aus Brasilien werde ich 2021 womöglich reisen gehen.

Patrick
Mein Highlight während meiner Zeit in Neuseeland war definitiv die Tournament Week im September. Wir sind eine Woche auf ein Schulturnier nach Nelson gefahren um dort an einem nationalen Fußballturnier teilzunehmen. Wir haben dort zusammen in einem Hotel gewohnt und sind jeden Tag mit unseren Bussen zu den Spielen gefahren. Während dieses Turniers konnte ich viele Freundschaften knüpfen und vertiefen.

Was machst du heute?
Hat Deine Schulzeit in Neuseeland in irgendeiner Form deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt?
Wenn ja, wie?

Marie
Meine Zeit in Neuseeland hat mich definitiv auch beruflich beeinflusst. Besonders meine künstlerischen Fächer im Onslow College, aber auch die Möglichkeiten, die Arbeit der in Wellington basierten Firmen Weta Workshop und Weta Digital aus nächster Nähe zu sehen haben mich zu einem Studium im Bereich 3D Animation/Visual Effects inspiriert, das mir sehr viel Spaß macht!

Lily
Ich komme jetzt im Herbst 2019 in die 9. Klasse. Wenn wir eine neue Mitschülerin bzw. einen neuen Mitschüler bekommen, kann ich mich gut in denjenigen reinversetzen, da es anfangs nicht so einfach ist, sich in einer bestehenden Gemeinschaft zurechtzufinden. Ich bin auch in vielen Bereichen etwas offener geworden.

Lynn
Meine Schulzeit in Neuseeland hat mir die Augen gehöffnet und somit auch ein bisschen die Welt. Ich bin, nach dem ich mein Abitur in Deutschland gemachte habe, wieder ins Ausland. Ich habe in Argentinien gelebt und dank meiner Erfahrungen in Neuseeland hatte ich keine Bedenken, dass dies nicht auch ein unglaubliches Abenteuer wird. Nun studiere ich International Management, was partiell auf englisch gestaltet ist. Das habe ich auch meiner Zeit in Neuseeland zu verdanken, denn ich habe in diesem Auslandsjahr fließend englisch sprechen gelernt.

Madeleine
Nach meinem Abitur 2018 hat mich die Ferne wieder gepackt und ich reiste fünf Monate unter anderem durch Asien und Australien. Diesen Herbst fing ich dann mein duales Studium in der Fachrichtung BWL und Tourismus an, um danach hoffentlich auch international tätig zu sein. Durch Neuseeland interessiere ich mich noch mehr für andere Länder, Kulturen und Menschen.

Patrick
Ich studiere mittlerweile Biologie in Darmstadt und bin noch immer auf Messen aktiv und stehe auch immer noch als Buddy zur Verfügung. Ich war nach meinem High School Aufenthalt sogar noch 2 mal in Neuseeland, um dort meine Freunde zu besuchen. Auch ich wurde mittlerweile schon von meinen neuseeländischen Freunden besucht und mit einem bin ich dann noch einen Monat via interrail durch Europa gefahren. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht ihm die europäische Kultur zu zeigen.

Deine Verbindung zu Neuseeland geht noch tiefer und es gibt eine Geschichte dazu, die du uns gerne erzählen möchtest?

Marie
In Neuseeland hatte ich die Möglichkeiten, so viele neue und fantastische Dinge auszuprobieren, bei und in denen ich immer unterstützt und motiviert wurde. Ob es eine neue Sportart in der Schule war (und es waren viele!), ein wilder Speedboat-Ritt auf dem Lake Wakatipu, Ausritte über die Berge und Flüsse Queenstowns oder Kajakfahren auf versteckten Flüssen an Silvester. Diese Erfahrungen trage ich mit mir und denke oft und gerne daran zurück.

Lily
Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meiner zwei Jahre älteren Gastschwester und ich stehe heute noch regelmäßig mit ihr in Verbindung und mit manchen Schülerinnen aus meiner damaligen Klasse. Für mich war es so eine tolle Erfahrung direkt am Meer zu wohnen und auch mit den Pferden “schwimmen zu gehen”. Nach meiner Schulzeit möchte ich auf alle Fälle noch einmal nach Neuseeland zurückkommen und meine Gastfamilie besuchen.

Lynn
Ich habe nur eine kleine Geschichte, aber ich erzähle sie euch trotzdem gerne. Ich war als ich neun Jahre alt war mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester 3 Wochen im Urlaub in Neuseeland. Dort habe ich schon einmal ein paar Kiwis kennengelernt und mich ein bisschen in Neuseeland verliebt. Die Natur, die Leute, das Klima, die Ruhe und Freundschaftlichkeit hat mich in den Bann gezogen und ich habe damals zu meinen Eltern gesagt: „Ich komme wieder!“ Und genau so ist es gekommen, ich bin mit 15 Jahren allein für ein Jahr nach Neuseeland. Ich würde mich immer wieder für ein Schuljahr in Neuseeland entscheiden und darüber hinaus werde ich Neuseeland mein Leben lang im Herzen tragen und sicher auch mal wieder besuchen.

November

Dieses Mal berichtet gleich eine ganze Familie, was sie bis heute mit Neuseeland und mit Study Nelson verbindet.
Seitdem Mutter Anastasia mit 19 Jahren selbst einmal in Neuseeland war, wusste sie nämlich genau: auch die eigenen Kinder sollten später einmal die Gelegenheit haben, dieses wunderbare Land kennenzulernen! Sohn Philipp machte 2016 den Anfang, seine jüngere Schwester Hannah folgte zwei Jahre später. Ihre Erlebnisse schildern sie uns hier:

Der Traum Neuseeland

Ein Auslandssemester während der Schulzeit stand eigentlich nie zur Diskussion. Vielmehr ging es um die Frage: Wohin?
Neuseeland. Ich war damals 19 und wusste, das müssen meine Kinder auch mal in ihrem Leben gesehen haben!!

Also stand zumindest schon mal für mich als Mutter der Kontinent fest. Aber wer organisiert sowas? Und wer hilft bei einem Problem vor Ort - Neuseeland ist ja soweit weg? Da geht schonmal das elterliche Kopfkino los…mein Sohn Philipp war allerdings sehr schnell überzeugt. So sind wir, um uns zu informieren, auf eine Messe für Auslandsaufenthalte gefahren. Gefühlt gab es dort an die 100 Anbieter. Relativ übersichtlich gab es dann aber auch schon welche, die sich auf diesen Kontinent spezialisiert haben. Aber keiner, von dem ich sagen konnte, dass sie im Notfall bei solch einer Entfernung vor Ort sind und nach einem 15-Jährigen schauen können.
Plötzlich standen wir am Stand von Study Nelson.

Das authentische Gespräch mit Sandra und ihrem frisch aus Neuseeland zurückgekehrten Sohn hat uns schon sehr beeindruckt. Freundlich, ruhig, aufgeschlossen und sehr professionell: das waren die Gründe, weshalb wir uns für Study-Nelson entschieden haben. Wir hinterließen unsere Kontaktdaten und die Telefonate begangen: über verschiedene Programme, mögliche Schulen, Visaanträge, Finanzdokumente…so viele Dokumente!

Das Team von Study Nelson hatte mit uns alle Hände voll zu tun, aber zu keinem Zeitpunkt hatten wir das Gefühl, dass wir zu viele Fragen stellen. Geduldig ging man immer wieder auf unsere Fragen ein. Die gleiche fürsorgliche Betreuung hat sich auch vor Ort bewiesen.
Innerhalb von 10 Tagen hat das Team von Study Nelson für Philipp eine neue Gastfamilie gefunden, nachdem es mit seiner ersten nicht geklappt hat. Der Kontakt mit seiner neuen Familie steht nach 3 Jahren immer noch und nächstes Jahr haben wir eine “family reunion” in Deutschland!

Philipp: “Meine Highlights sind definitiv meine Familie, vor allem mein Gastbruder, das Boys College Rongotai mit meinem Rugby Team, die Ausbildung zum Surf Life Guard, die Südinsel Tour mit NZDirekt und Welly!”
Nach seiner Rückkehr hat er seiner jüngeren Schwester Hannah den Aufenthalt in Neuseeland schmackhaft gemacht und 12 Monate später begann die nächste Vorbereitung. Auf dem Vorbereitungstreffen lernte ich, Hannah, die ganzen anderen Schüler und Schülerinnen kennen, die mit mir nach NZ flogen. Schon bald saßen wir im Flugzeug und konnten uns gemeinsam auf unser Abenteuer freuen. Von Auckland aus, bin ich mit einer kleineren Gruppe nach Nelson geflogen, wo ich mit offenen Armen von meiner Gastfamilie und dem Study-Nelson-Team empfangen wurde.

Die liebevolle Atmosphäre zu Hause bei meiner Gastfamilie und die tollen Einführungstage vor Ort mit dem Study Nelson Team und den anderen neuen Students, haben mir meine Ankunft und Eingewöhnungsphase verschönert. Ich kann mich noch genau erinnern wie aufgeregt, aber auch nervös ich vor meinem ersten Schultag am NCG (Nelson College for Girls) war.
Die Schulzeit auf einem Mädchen-College war eine besondere Erfahrung und hat mich sehr geprägt. Das erste, was mir aufgefallen ist, war der natürliche, lustige und liebe Umgang miteinander zwischen Schülerinnen, aber auch der respektvolle Umgang zwischen Lehrern und Schülerinnen. Schon nach der ersten Woche wusste ich, dass das Wort “Schule” für mich dort eine ganz andere Bedeutung bekommen würde, und so war es dann auch. Jedes Fach ist einzigartig gestaltet und meine Lehrer haben es geschafft, mich für so viele verschiedene Themen zu begeistern und neue Dinge und Methoden auszuprobieren zu wollen, wovon ich heute, zurück in meiner deutschen Schule wirklich profitieren kann, vor allem im Fach Englisch. Durch Gruppenarbeit in der Schule wurde ich gezwungen, auf einfache Weise meine Komfortzone zu verlassen und konnte mich so für das Kontakte-Knüpfen öffnen. Diese Kontakte sind mir bis heute geblieben. Durch die ungezwungene Atomsphäre konnte ich relativ schnell Vertrauen in die Mentalität und Kultur fassen und auch außerhalb der Schule Freundschaften schließen.

Meine Highlights in meinem Auslandsjahr waren meine Gastfamilie, mit meinen zwei kleinen Schwestern und meine Freunde, die mich durch diese 6 Monate begleitet und viele Erlebnisse verschönert haben, wie zum Beispiel Reiten nach der Schule, Segeln oder Rudern im Sommer, Wandern, sog. Tramps, oder andere Outdoor Aktivitäten, die ich vor allem durch das Fach Nelson Experience ausprobieren konnte. Durch all das habe ich auch die einzigartige Natur Neuseelands besser kennengelernt.

Die Sehnsucht war so groß, dass ich ein Jahr später für meine Sommerferien nach Neuseeland zurückgekehrt bin.

Oktober

Für Oktober gibt es die Geschichte von Kristina, die 2002 bei uns das Nelson College for Girls besucht hat.

Warum hast du dich damals für Study Nelson entschieden?

Bei mir war das damals so, dass Birgit einen Vortrag über Study Nelson an meinem Gymnasium in Biberach gehalten hat (auch ihrer alten Schule). Ich war sofort begeistert, auch wenn ich wahrscheinlich nicht einmal wusste, wo genau Neuseeland liegt. Meine Eltern habe ich dann relativ schnell überzeugt und im Januar 2002 ging’s los.

Was waren für dich die Highlights während deiner Zeit in Neuseeland? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Ich war „nur“ für einen Schul-Term in Nelson und habe mich zum Glück von Anfang an total wohlgefühlt – v.a. auch in meiner Gastfamilie und mit meinen drei Gastschwestern. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die vielen Ausflüge mit meiner Gastfamilie, die mir viel von der Südinsel gezeigt haben. Aber auch die Schule (ich war am Nelson College for Girls) war für mich eine ganz neue Erfahrung – ich habe mich viel freier und selbstständiger gefühlt und konnte ohne den gewohnten Druck ganz neue Dinge ausprobieren und lernen. Am Ende musste ich meine Eltern überreden, dass ich meinen Aufenthalt verlängern durfte – weil die Tanzschule, in der ich mit meinen Gastschwestern Stunden genommen habe, eine Aufführung plante und ich unbedingt mitmachen wollte. Trotz der Verlängerung ist es mir richtig schwer gefallen, Abschied zu nehmen.

Was machst du heute? Hat deine Schulzeit in Neuseeland in irgendeiner Form deinen weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg geprägt? Wenn ja, wie?

Drei Jahre später nach meinem Abitur war ich noch einmal - und dieses Mal länger - in Neuseeland. Inzwischen bin ich Ärztin und bin immer noch für das Reisen zu begeistern. Auch während meiner Ausbildung war ich viel im Ausland – und ganz aktuell steht ein neues Abenteuer an: ein Umzug nach China, wo mein Mann bereits seit einigen Monaten lebt und arbeitet. Unsere vorgezogenen Flitterwochen haben wir übrigens im März/April in Neuseeland verbracht – vier Wochen war leider sehr kurz, aber auch wunderschön. Ein bisschen nach „zu Hause“ fühlt sich Nelson für mich immer noch an!